Parlamentarische Anfrage - E-004838/2021Parlamentarische Anfrage
E-004838/2021

    Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels dienen als Nährboden für Terrorismus

    Anfrage zur schriftlichen Beantwortung  E-004838/2021
    an die Kommission
    Artikel 138 der Geschäftsordnung
    Jaak Madison (ID), Angel Dzhambazki (ECR), Andrey Slabakov (ECR), Nicolaus Fest (ID), Laura Huhtasaari (ID), Filip De Man (ID), Guido Reil (ID), Susanna Ceccardi (ID), Athanasios Konstantinou (NI), Hermann Tertsch (ECR), Maximilian Krah (ID), Herve Juvin (ID), Joachim Kuhs (ID)

    Im Dezember 2020 veröffentlichte das Institut der Europäischen Union für Sicherheitsstudien eine kurze Studie über Klimaschutzmaßnahmen und wie dadurch dem Terrorismus, insbesondere in der Sahelzone, Vorschub geleistet wird.[1]

    Der Studie zufolge kann die Behauptung, wonach Gewalt, Konflikte und Terrorismus durch Umweltveränderungen zunehmen, weder belegt noch bestätigt werden. Vielmehr wird in der Studie sogar darauf hingewiesen, dass Umweltschutzprogramme in der Sahelzone zur Zunahme des Terrorismus beitragen. In der Studie kommt man zu dem Schluss, dass undifferenzierte und pauschale Herangehensweisen zur Bewältigung der ökologischen Herausforderungen und zur Eindämmung des Klimawandels katastrophale Folgen haben können. Die Spannungen, die durch die auf höchster Ebene ergriffenen klimapolitischen Maßnahmen entstanden sind, haben zum Beispiel in Burkina Faso einen „Nährboden für terroristische Gruppen“ geschaffen.

    Letzte Aktualisierung: 8. November 2021
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