Zum Portal des Europäischen Parlaments zurückkehren

Choisissez la langue de votre document :

  • bg - български
  • es - español
  • cs - čeština
  • da - dansk
  • de - Deutsch (ausgewählt)
  • et - eesti keel
  • el - ελληνικά
  • en - English
  • fr - français
  • ga - Gaeilge
  • hr - hrvatski
  • it - italiano
  • lv - latviešu valoda
  • lt - lietuvių kalba
  • hu - magyar
  • mt - Malti
  • nl - Nederlands
  • pl - polski
  • pt - português
  • ro - română
  • sk - slovenčina
  • sl - slovenščina
  • fi - suomi
  • sv - svenska
Parlamentarische Anfragen
PDF 43kWORD 10k
14. Dezember 2021
E-005551/2021
Anfrage zur schriftlichen Beantwortung  E-005551/2021
an die Kommission
Artikel 138 der Geschäftsordnung
Patrick Breyer (Verts/ALE)
 Betrifft: Vereinbarkeit des Einheitlichen Patentgerichts mit dem EU-Recht

In den vergangenen zehn Jahren hat der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) eine fundierte Rechtsprechung zur Vereinbarkeit internationaler Gerichte mit dem EU-Recht entwickelt(1).

In seinem Urteil in der Rechtssache Paul Miles u. a./Europäische Schulen (2011) stellte der EuGH Folgendes fest: „Die Beschwerdekammer stellt [...] kein solches [...] Mitgliedstaaten gemeinsames Gericht dar [...]. Während [...] das Verfahren vor [dem Benelux-Gerichtshof] ein Zwischenstreit in den vor den nationalen Gerichten anhängigen Verfahren ist, nach dessen Abschluss die endgültige Auslegung der den Beneluxstaaten gemeinsamen Rechtsvorschriften feststeht [...], weist die Beschwerdekammer keine derartigen Verbindungen zu den Gerichtssystemen der Mitgliedstaaten auf.“

Das Kriterium des EuGH für ein „solches [...] Mitgliedstaaten gemeinsames Gericht“ ist, dass es funktionale Verbindungen zu den Gerichten der Mitgliedstaaten haben sollte, wenn es EU-Recht anzuwenden und mit dem EuGH zusammenzuarbeiten hat.

1. Erfüllt das vorgeschlagene einheitliche Patentgericht dieses Kriterium?

2. Wenn ja, welche Verbindungen gibt es zu den Gerichten der Mitgliedstaaten?

(1)Europäisches und EU-Patentgericht (2011), Miles (2011), Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (2014), Oberto (2015), Achmea (2018), CETA (2019).
Originalsprache der Anfrage: EN
Letzte Aktualisierung: 6. Januar 2022Rechtlicher Hinweis - Datenschutzbestimmungen