Parlamentarische Anfrage - O-000050/2022Parlamentarische Anfrage
O-000050/2022

Angemessenes Mindesteinkommen zur Gewährleistung einer aktiven Inklusion

Anfrage zur mündlichen Beantwortung  O-000050/2022
an den Rat
Artikel 136 der Geschäftsordnung
Dragoş Pîslaru, Krzysztof Hetman, Estrella Durá Ferrandis, Lucia Ďuriš Nicholsonová, Sara Matthieu, Giuseppe Milazzo, Özlem Demirel
im Namen des Ausschusses für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten

Verfahren : 2022/2840(RSP)
Werdegang im Plenum
Entwicklungsstadium in Bezug auf das Dokument :  
O-000050/2022
Eingereichte Texte :
O-000050/2022 (B9-0008/2023)
Abstimmungen :
Angenommene Texte :

Ein Leben in Würde ist ein Menschenrecht. 2021 waren 95,4 Millionen Menschen in der EU, d. h. 21,7 % der EU-Bevölkerung[1], von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht.

Die COVID-19-Pandemie und die steigenden Lebenshaltungskosten könnten die Notlage von Einzelpersonen und Haushalten in prekärer sozioökonomischer Lage weiter verschärfen.

Mindesteinkommensregelungen dienen als soziales Sicherheitsnetz, das einen Mindestlebensstandard und das Recht auf Würde in allen Lebensphasen garantiert. Für Menschen, die nicht über ausreichende Mittel und eine menschenwürdige, stabile Beschäftigung verfügen, spielt der Zugang zu einem angemessenen Mindesteinkommen eine wesentliche Rolle bei der Verringerung von Armut, sozialer Ausgrenzung und Ungleichheiten. Solche Regelungen sollten mit Anreizen und Maßnahmen kombiniert werden, die eine Aktivierung des Arbeitsmarktes für arbeitsfähige Menschen ermöglichen.

Der Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten ersucht den Rat um die Beantwortung folgender Fragen:

Eingang: 23.11.2022

Fristablauf: 24.2.2023

Letzte Aktualisierung: 25. November 2022
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