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Parlamentarische Anfrage - P-005482/2020(ASW)Parlamentarische Anfrage
P-005482/2020(ASW)

Antwort von Mariya Gabriel im Namen der Europäischen Kommission

Der Kommission ist bekannt, dass ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis bzw. chronisches Erschöpfungssyndrom), eine chronische, komplexe Erkrankung, eine hohe Belastung für Patienten und deren Familien darstellt.

Die Kommission hat das ambitionierte Gesundheitsprogramm EU4Health[1] vorgelegt. Zu den Zielen des Programms EU4Health gehört die Stärkung der Gesundheitssysteme durch eine besser integrierte und koordinierte Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten sowie die kontinuierliche Umsetzung bewährter Verfahren; beides ist für die Verbesserung des klinischen Managements von ME/CFS von Relevanz.

Was das nächste Forschungs‐ und Innovationsprogramm Horizont Europa betrifft, so wird im Cluster „Gesundheit“ ein besseres Verständnis von Krankheiten und den sie begünstigenden Faktoren als eine der Prioritäten genannt. Aus diesem Grund sollten Wissenschaftler und weitere Akteure, die konkret an ME/CFS interessiert sind, viele Möglichkeiten haben, Unterstützung dafür zu erhalten, ihre Forschungsarbeiten durchzuführen und ihre Ziele in Bezug auf ein besseres Verständnis der Ursachen dieser Krankheit zu verwirklichen, sowie Diagnosetests und wirksame Behandlungen, die den Bedürfnissen der Patienten gerecht werden, zu entwickeln.

Darüber hinaus arbeiten die Kommissionsdienststellen derzeit eng mit den Mitgliedstaaten zusammen, damit zu wenig erforschte Phänomene — ME/CFS ist dafür ein klassisches Beispiel — im Rahmen des ersten Arbeitsprogramms für Horizont Europa berücksichtigt werden.

Letzte Aktualisierung: 7. Dezember 2020
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