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Parlamentarische Anfragen
PDF 44kWORD 10k
20. Mai 2021
P-002720/2021
Anfrage mit Vorrang zur schriftlichen Beantwortung  P-002720/2021
an die Kommission
Artikel 138 der Geschäftsordnung
Christophe Hansen (PPE), Isabel Wiseler-Lima (PPE), Pascal Arimont (PPE), Benoît Lutgen (PPE)
 Schriftliche Antwort 
 Betrifft: Konkurs des FinTech-Unternehmens Greensill und die Folgen für die Stahlproduktionsstandorte Lüttich (Belgien) und Düdelingen (Luxemburg)

Im Rahmen der Übernahme des Stahlwerks ILVA durch den Konzern ArcelorMittal im Jahr 2018 wurde ArcelorMittal nach den EU-Wettbewerbsregeln gezwungen, seine Produktionsstätten in Lüttich (Belgien) und Düdelingen (Luxemburg) zu veräußern.

Die Kommission gab am 17. April 2019 grünes Licht für die Veräußerung dieser Vermögenswerte von ArcelorMittal an die Liberty Steel Group (LSG).

Nach dem Konkurs des Finanzdienstleistungsunternehmens Greensill, dem Hauptkreditgeber der LSG, sind 35 000 Arbeitsplätze in der EU im März 2021 durch den drohenden Konkurs von LSG in Gefahr geraten.

1. Auf welcher Grundlage hat die Kommission grünes Licht für die Veräußerung der Vermögenswerte an LSG gegeben, obwohl der Kreditgeber in der Stahlbranche völlig unbekannt war, und wie gedenkt sie, die bedrohten Arbeitsplätze zu retten?

2. Kann die Kommission eine Ausnahme von den Wettbewerbsregeln genehmigen, damit ArcelorMittal die betreffenden Produktionsstätten ganz oder teilweise wieder übernehmen kann?

3. Beabsichtigt die Kommission, die Wettbewerbsregeln allgemein zu überprüfen, um zu verhindern, dass sich ähnliche Situationen mit sozialer Tragweite in Zukunft wiederholen?

Originalsprache der Anfrage: FR
Letzte Aktualisierung: 26. Mai 2021Rechtlicher Hinweis - Datenschutzbestimmungen