Index 
 Zurück 
 Vor 
 Vollständiger Text 
Verfahren : 2018/0003(NLE)
Werdegang im Plenum
Entwicklungsstadium in Bezug auf das Dokument : A8-0217/2018

Eingereichte Texte :

A8-0217/2018

Aussprachen :

Abstimmungen :

PV 03/07/2018 - 11.3

Angenommene Texte :

P8_TA(2018)0271

Angenommene Texte
PDF 207kWORD 71k
Dienstag, 3. Juli 2018 - Straßburg
Gemeinsames Unternehmen für europäisches Hochleistungsrechnen *
P8_TA(2018)0271A8-0217/2018

Legislative Entschließung des Europäischen Parlaments vom 3. Juli 2018 zu dem Vorschlag für eine Verordnung des Rates zur Gründung des Gemeinsamen Unternehmens für europäisches Hochleistungsrechnen (COM(2018)0008 – C8-0037/2018 – 2018/0003(NLE))

(Anhörung)

Das Europäische Parlament,

–  unter Hinweis auf den Vorschlag der Kommission an den Rat (COM(2018)0008),

–  gestützt auf Artikel 187 und Artikel 188 Absatz 1 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union, gemäß denen es vom Rat angehört wurde (C8‑0037/2018),

–  gestützt auf Artikel 78c seiner Geschäftsordnung,

–  unter Hinweis auf den Bericht des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie (A8‑0217/2018),

1.  billigt den Vorschlag der Kommission in der geänderten Fassung;

2.  fordert die Kommission auf, ihren Vorschlag gemäß Artikel 293 Absatz 2 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union entsprechend zu ändern;

3.  fordert den Rat auf, es zu unterrichten, falls er beabsichtigt, von dem vom Parlament gebilligten Text abzuweichen;

4.  fordert den Rat auf, es erneut anzuhören, falls er beabsichtigt, den Vorschlag der Kommission entscheidend zu ändern;

5.  beauftragt seinen Präsidenten, den Standpunkt des Parlaments dem Rat und der Kommission zu übermitteln.

Vorschlag der Kommission   Geänderter Text
Abänderung 1
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 2
(2)  Mit der Verordnung (EU) Nr. 1291/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates15 wurde das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ für den Zeitraum 2014–2020 eingerichtet. Dabei wird eine größere Wirkung auf die Forschung und Innovation angestrebt, indem Mittel aus Horizont 2020 und aus privaten Quellen im Rahmen öffentlich-privater Partnerschaften in Schlüsselbereichen zusammengeführt werden, in denen Forschung und Innovation im weiteren Sinne zu den Wettbewerbszielen der Union beitragen, private Investitionen erschließen und bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen helfen können. Diese Partnerschaften sollten auf einem langfristigen Engagement und ausgewogenen Beiträgen aller Partner beruhen, hinsichtlich der Erreichung ihrer Ziele rechenschaftspflichtig sein und auf die strategischen Ziele der Union in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Innovation ausgerichtet sein. Die Leitungsstruktur und die Funktionsweise solcher Partnerschaften sollten offen, transparent, effektiv und effizient sein und einem möglichst breiten Spektrum von in ihren jeweiligen Fachbereichen tätigen Akteuren die Möglichkeit zur Teilnahme geben.
(2)  Mit der Verordnung (EU) Nr. 1291/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates15 wurde das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ für den Zeitraum 2014–2020 eingerichtet. Dabei wird eine größere Wirkung auf die Forschung und Innovation angestrebt, indem Mittel aus Horizont 2020 und aus privaten Quellen im Rahmen öffentlich-privater Partnerschaften in Schlüsselbereichen zusammengeführt werden, in denen Forschung und Innovation im weiteren Sinne zu den Wettbewerbszielen der Union beitragen, private Investitionen erschließen und bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen helfen können. Diese Partnerschaften sollten auf einem langfristigen Engagement und ausgewogenen Beiträgen aller Partner beruhen, hinsichtlich der Erreichung ihrer Ziele rechenschaftspflichtig sein und auf die strategischen Ziele der Union in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Innovation ausgerichtet sein. Die Leitungsstruktur und die Funktionsweise solcher Partnerschaften sollten offen, transparent, effektiv und effizient sein und einem möglichst breiten Spektrum von in ihren jeweiligen Fachbereichen tätigen Akteuren die Möglichkeit zur Teilnahme sowie Organisationen der Zivilgesellschaft und Bürgergruppen die Möglichkeit geben, im Entscheidungsprozess angemessen konsultiert zu werden.
__________________
__________________
15 Verordnung (EU) Nr. 1291/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Dezember 2013 über das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020 (2014–2020) und zur Aufhebung des Beschlusses Nr. 1982/2006/EG (ABl. L 347 vom 20.12.2013, S. 104).
15 Verordnung (EU) Nr. 1291/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Dezember 2013 über das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020 (2014–2020) und zur Aufhebung des Beschlusses Nr. 1982/2006/EG (ABl. L 347 vom 20.12.2013, S. 104).
Abänderung 2
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 8
(8)  In der Mitteilung der Kommission vom 19. April 2016 „Europäische Cloud-Initiative – Aufbau einer wettbewerbsfähigen Daten- und Wissenswirtschaft in Europa“22 wird die Schaffung einer europäischen Dateninfrastruktur gefordert, die auf erstklassigen Hochleistungsrechenkapazitäten und der Entwicklung eines umfassenden europäischen HPC-Ökosystems beruht, das in der Lage ist, neue europäische Technologien zu entwickeln und Exa-Supercomputer zu verwirklichen. Aufgrund der großen Bedeutung dieses Bereichs und der Herausforderungen, mit denen die Beteiligten in der Union konfrontiert sind, müssen umgehend Maßnahmen ergriffen werden, um die Ressourcen und Kapazitäten zusammenzubringen, die erforderlich sind, um die Lücke zwischen Forschung und Entwicklung einerseits und Bereitstellung und Betrieb der HPC-Systeme auf Exa-Niveau andererseits zu schließen. Daher sollte auf Unionsebene ein Mechanismus geschaffen werden, um die durch die Mitgliedstaaten, die Union und den Privatsektor geleistete Unterstützung für die Einrichtung einer weltweit führenden europäischen HPC-Infrastruktur und für Forschung und Innovation im HPC-Bereich zu bündeln. Diese Infrastruktur sollte Nutzern des öffentlichen Sektors sowie Nutzern aus Wirtschaft und Wissenschaft, einschließlich der an der Europäischen Cloud für offene Wissenschaft mitwirkenden Wissenschaftler, Zugang verschaffen.
(8)  In der Mitteilung der Kommission vom 19. April 2016 „Europäische Cloud-Initiative – Aufbau einer wettbewerbsfähigen Daten- und Wissenswirtschaft in Europa“22 wird die Schaffung einer europäischen Dateninfrastruktur gefordert, die auf erstklassigen Hochleistungsrechenkapazitäten und der Entwicklung eines umfassenden europäischen HPC-Ökosystems beruht, das in der Lage ist, neue europäische Technologien zu entwickeln und Exa-Supercomputer zu verwirklichen. Aufgrund der großen Bedeutung dieses Bereichs und der Herausforderungen, mit denen die Beteiligten in der Union konfrontiert sind, müssen umgehend Maßnahmen ergriffen werden, um die Ressourcen und Kapazitäten zusammenzubringen, die erforderlich sind, um die Lücke zwischen Forschung und Entwicklung einerseits und Bereitstellung und Betrieb der HPC-Systeme auf Exa-Niveau andererseits zu schließen. Daher sollte auf Unionsebene ein Mechanismus geschaffen werden, um die durch die Mitgliedstaaten, die Union und den Privatsektor geleistete Unterstützung für die Einrichtung einer weltweit führenden europäischen HPC-Infrastruktur und für Forschung und Innovation im HPC-Bereich zu bündeln. Diese Infrastruktur sollte Nutzern des öffentlichen Sektors sowie Nutzern aus der Wirtschaft, einschließlich kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), und der Wissenschaft, einschließlich der an der Europäischen Cloud für offene Wissenschaft mitwirkenden Wissenschaftler, Zugang verschaffen.
__________________
__________________
22 Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen: Europäische Cloud-Initiative – Aufbau einer wettbewerbsfähigen Daten- und Wissenswirtschaft in Europa, COM(2016)0178 .
22 Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen: Europäische Cloud-Initiative – Aufbau einer wettbewerbsfähigen Daten- und Wissenswirtschaft in Europa, COM(2016)0178.
Abänderung 3
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 8 a (neu)
(8a)  Für die Union ist es von größter Bedeutung, bis 2022 zu den Mächten zu gehören, die auf dem Gebiet der Supercomputer führend sind. Derzeit hinkt die Union bei der Entwicklung von Hochleistungsrechnern hinterher, weil sie zu wenig in den Aufbau eines umfassenden Systems investiert hat. Wenn dieser Rückstand aufgeholt werden soll, muss die Union Weltklasse-Supercomputer anschaffen, die Ausstattung ihres Systems sicherstellen, der Industrie und KMU Dienste für Simulation, Visualisierung und die Entwicklung von Prototypen bereitstellen und zugleich dafür Sorge tragen, dass das HPC-System mit den Werten und Grundsätzen der Union im Einklang steht.
Abänderung 4
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 10
(10)  Wenn es darum geht, die Union mit der Rechenleistung auszustatten, die erforderlich ist, um eine führende Position der europäischen Forschung aufrechtzuerhalten, sollten die HPC-Investitionen der Mitgliedstaaten koordiniert werden, und muss die industrielle Nutzung der Hochleistungsrechentechnik verstärkt werden. Die Union sollte technologische Entwicklungen wirksamer in die Realisierung von in Europa beschafften Hochleistungsrechensystemen umsetzen, indem sie wirksame Verbindungen schafft zwischen dem Technologieangebot, dem gemeinsamen Entwurf mit Nutzern und der gemeinsamen Beschaffung von Systemen von Weltrang.
(10)  Wenn es darum geht, die Union mit der Rechenleistung auszustatten, die erforderlich ist, um eine führende Position der europäischen Forschung aufrechtzuerhalten und den Mehrwert des gemeinsamen Handelns auf Unionsebene zum Tragen zu bringen, sollten die HPC-Investitionen der Mitgliedstaaten koordiniert und muss die industrielle Nutzung der Hochleistungsrechentechnik verstärkt werden. Die Union sollte technologische Entwicklungen wirksamer in die Realisierung von in Europa beschafften Hochleistungsrechensystemen umsetzen, indem sie wirksame Verbindungen zwischen dem Technologieangebot, dem gemeinsamen Entwurf mit Nutzern und der gemeinsamen Beschaffung von Systemen von Weltrang schafft.
Abänderung 5
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 10 a (neu)
(10a)  Die Kommission und die Mitgliedstaaten müssen angemessene Rahmenregelungen für die Verwaltung und Finanzierung ausloten und dabei die Initiative des Gemeinsamen Unternehmens EuroHPC, die Tragfähigkeit dieser Initiative und das Erfordernis unionsweit gleicher Wettbewerbsbedingungen angemessen berücksichtigen. Überdies sollten die Mitgliedstaaten die Finanzierungsprogramme in einer Weise prüfen, die dem Ansatz der Kommission entspricht.
Abänderung 6
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 10 b (neu)
(10b)  Die Europäische Technologieplattform und die vertraglichen öffentlich-privaten Partnerschaften im Bereich des Hochleistungsrechnens sind von entscheidender Bedeutung, wenn es gilt, die Forschungsprioritäten der Union bei der Entwicklung von Unionstechnologie in allen Segmenten der Versorgungskette für Hochleistungsrechentechnik festzulegen.
Abänderung 7
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 11 a (neu)
(11a)  Der Auftrag des Gemeinsamen Unternehmens besteht darin, ein integriertes Weltklasse-Ökosystem für Hochleistungsrechnen und Massendaten in der Union zu errichten und zu erhalten, das auf der Führungsposition der Union bei HPC-, Cloud- und Massendatentechnologien beruht.
Abänderung 8
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 12
(12)  Das Gemeinsame Unternehmen sollte 2019 eingerichtet werden und seine Arbeit aufnehmen, um das Ziel zu erreichen, die Union bis 2020 mit einer Vor-Exa-Infrastruktur auszustatten und bis 2022/2023 die Technologien zu entwickeln, die für die Verwirklichung von Exa-Kapazitäten erforderlich sind. Da die Entwicklung der nächsten Technologiegeneration in der Regel 4–5 Jahre dauert, müssen die Maßnahmen zur Erreichung dieses Ziels sofort beginnen, um auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben.
(12)  Das Gemeinsame Unternehmen sollte 2019 eingerichtet werden und seine Arbeit aufnehmen, um das Ziel zu erreichen, die Union bis 2020 mit einer Vor-Exa-Infrastruktur auszustatten und bis 2022/2023 die Technologien zu entwickeln, die für die Verwirklichung von möglichst autonomen Exa-Kapazitäten erforderlich sind. Da die Entwicklung der nächsten Technologiegeneration in der Regel 4–5 Jahre dauert, müssen die Maßnahmen zur Erreichung dieses Ziels sofort beginnen, um auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben.
Abänderung 9
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 12 a (neu)
(12a)  Das Gemeinsame Unternehmen EuroHPC sollte in allen Bereichen des Gesamtsystems als fester Bestandteil der Dateninfrastruktur der Union behandelt werden, und es sollte weithin für dessen Vorteile geworben werden.
Abänderung 10
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 13 a (neu)
(13a)  Die Kommission sollte den Mitgliedstaaten nahelegen, dem Gemeinsamen Unternehmen EuroHPC beizutreten und es als vorrangigen Bereich für FuE-Programme im Einklang mit ihren nationalen Tätigkeiten zu nutzen. Die Kommission sollte außerdem die Initiative in allen Mitgliedstaaten als Teil des starken politischen und wirtschaftlichen Engagements im Bereich der digitalen Innovation fördern.
Abänderung 11
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 14
(14)  Die Union, die beteiligten Staaten und die privaten Mitglieder des Gemeinsamen Unternehmens sollten jeweils einen finanziellen Beitrag zu den Verwaltungskosten des Gemeinsamen Unternehmens leisten. Da der mehrjährige Finanzrahmen für die Jahre 2014 bis 2020 vorsieht, dass Beiträge der Union zu den Verwaltungskosten nur zur Deckung von bis 2023 anfallenden laufenden Kosten vorgeschossen werden können, sollten die beteiligten Staaten und die privaten Mitglieder des Gemeinsamen Unternehmens die Verwaltungskosten des Gemeinsamen Unternehmens ab 2024 vollständig tragen.
(14)  Die Union, die beteiligten Staaten und die privaten Mitglieder des Gemeinsamen Unternehmens sollten jeweils einen finanziellen Beitrag zu den Verwaltungskosten des Gemeinsamen Unternehmens leisten. Da der mehrjährige Finanzrahmen für die Jahre 2014 bis 2020 vorsieht, dass Beiträge der Union zu den Verwaltungskosten nur zur Deckung von bis 2023 anfallenden laufenden Kosten vorgeschossen werden können, sollten die beteiligten Staaten und die privaten Mitglieder des Gemeinsamen Unternehmens die Verwaltungskosten des Gemeinsamen Unternehmens ab 2024 vollständig übernehmen, um die Tragfähigkeit des Gemeinsamen Unternehmens langfristig sicherzustellen.
Abänderung 12
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 15 a (neu)
(15a)  Alle möglichen Synergieeffekte zwischen EuroHPC, den Forschungsprogrammen der Union und den Forschungsprogrammen der Mitgliedstaaten sollten genutzt werden. Das Gemeinsame Unternehmen sollte sich in die vorhandenen führenden FuE-Strukturen einfügen, beispielsweise in die ÖPP „European Technology Platform for High Performance Computing“ und im Bereich Massendatenverarbeitung, damit es so effizient wie möglich arbeitet, einfach genutzt werden kann und die Voraussetzungen für eine florierende datengesteuerte Wirtschaft geschaffen werden.
Abänderung 13
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 15 b (neu)
(15b)  Die Kommission und die Mitgliedstaaten sollten die bisherige Arbeit der Europäischen Cloud-Partnerschaft, gestützt auf die bestehenden Säulen PRACE und GÉANT, stärken, keinerlei Interessenkonflikte aufkommen lassen und die überaus wichtigen ergänzenden Aufgaben der PRACE und des GÉANT bei der Verwirklichung eines EuroHPC-Ökosystems würdigen.
Abänderung 14
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 18
(18)  Das Gemeinsame Unternehmen sollte sich mit eindeutig festgelegten Themen befassen, die die Wissenschaft und die gesamte europäische Wirtschaft in die Lage versetzen, die innovativsten Technologien auf dem Gebiet des Hochleistungsrechnens zu entwerfen, zu entwickeln und zu nutzen und in der gesamten Union eine integrierte Infrastruktur mit Weltklasse-HPC-Kapazitäten, Hochgeschwindigkeitsverbindungen, Spitzenanwendungen sowie Daten- und Softwarediensten für Wissenschaftler sowie andere führende Nutzer aus der Wirtschaft, einschließlich KMU, und aus dem öffentlichen Sektor aufzubauen. Das Gemeinsame Unternehmen sollte Maßnahmen ergreifen, um dem Qualifikationsdefizit im HPC-Bereich zu begegnen. Das Gemeinsame Unternehmen sollte den Weg für den Aufbau der ersten hybriden HPC-Infrastruktur in Europa bereiten, bei der herkömmliche Computerarchitekturen und Quantencomputeranlagen miteinander verbunden werden, beispielsweise indem Quantencomputer als Beschleuniger für HPC-Ausführungssequenzen genutzt werden. Wenn es darum geht, die Spitzenstellung der Forschungsteams und der europäischen Wirtschaft in einem wettbewerbsintensiven internationalen Kontext durch die Erzielung von Ergebnissen von Weltrang und deren Integration in wettbewerbsfähige Systeme zu erhalten, ist eine strukturierte, koordinierte finanzielle Förderung auf europäischer Ebene erforderlich, um eine rasche, weitreichende Verwertung der europäischen Technologie durch die Wirtschaft in der gesamten Union sicherzustellen, sodass die Gesellschaft von bedeutenden Übertragungseffekten profitieren kann, sowie um Risiken gemeinsam zu tragen und um Kräfte mithilfe aufeinander abgestimmter Strategien und Investitionen im gemeinsamen europäischen Interesse zu bündeln. Auf Antrag eines Mitgliedstaats oder einer Gruppe von Mitgliedstaaten könnte die Kommission erwägen, Maßnahmen des Gemeinsamen Unternehmens als wichtige Vorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse einzustufen, sofern alle einschlägigen Voraussetzungen gemäß dem Gemeinschaftsrahmen für staatliche Beihilfen für Forschung, Entwicklung und Innovation erfüllt sind25.
(18)  Das Gemeinsame Unternehmen sollte sich mit eindeutig festgelegten Themen befassen, die die Wissenschaft, aber auch die gesamte Wirtschaft der Union in die Lage versetzen, die innovativsten Technologien auf dem Gebiet des Hochleistungsrechnens zu entwerfen, zu entwickeln und zu nutzen und in der gesamten Union eine integrierte Infrastruktur mit Weltklasse-HPC-Kapazitäten, Hochgeschwindigkeitsverbindungen, Spitzenanwendungen sowie Daten- und Softwarediensten für Wissenschaftler sowie andere führende Nutzer aus der Wirtschaft, insbesondere aus Kleinstunternehmen, KMU und Jungunternehmen, und aus dem öffentlichen Sektor aufzubauen. Das Gemeinsame Unternehmen sollte Maßnahmen ergreifen, um dem Qualifikationsdefizit im HPC-Bereich zu begegnen, indem es zur Umschulung und Berufswahl im Bereich HPC anregt und besondere Programme anbietet, mit denen eine ausgewogene Vertretung von Männern und Frauen im Zusammenhang mit dem beruflichen Werdegang im Bereich HPC gefördert wird. Das Gemeinsame Unternehmen sollte den Weg für den Aufbau der ersten hybriden HPC-Infrastruktur in Europa bereiten, bei der herkömmliche Computerarchitekturen und Quantencomputeranlagen miteinander verbunden werden, beispielsweise indem Quantencomputer als Beschleuniger für HPC-Ausführungssequenzen genutzt werden. Wenn es darum geht, die Spitzenstellung der Forschungsteams und der Wirtschaft der Union in einem wettbewerbsintensiven internationalen Kontext durch die Erzielung von Ergebnissen von Weltrang und deren Integration in wettbewerbsfähige Systeme zu erhalten, ist eine strukturierte, koordinierte finanzielle Förderung auf Unionsebene erforderlich, damit die Wirtschaft in der gesamten Union europäische Technologie rasch und weitreichend verwertet, sodass die Gesellschaft von bedeutenden Übertragungseffekten profitieren kann, und damit Risiken gemeinsam getragen und Kräfte mithilfe aufeinander abgestimmter Strategien und Investitionen im gemeinsamen europäischen Interesse gebündelt werden. Auf Antrag eines Mitgliedstaats oder einer Gruppe von Mitgliedstaaten könnte die Kommission erwägen, Maßnahmen des Gemeinsamen Unternehmens als wichtige Vorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse einzustufen, sofern alle einschlägigen Voraussetzungen gemäß dem Gemeinschaftsrahmen für staatliche Beihilfen für Forschung, Entwicklung und Innovation erfüllt sind25.
__________________
__________________
25 Mitteilung der Kommission – Kriterien für die Würdigung der Vereinbarkeit von staatlichen Beihilfen zur Förderung wichtiger Vorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse mit dem Binnenmarkt (ABl. C 188 vom 20.6.2014, S. 4).
25 Mitteilung der Kommission – Kriterien für die Würdigung der Vereinbarkeit von staatlichen Beihilfen zur Förderung wichtiger Vorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse mit dem Binnenmarkt (ABl. C 188 vom 20.6.2014, S. 4).
Abänderung 15
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 18 a (neu)
(18a)  Das Gemeinsame Unternehmen sollte den Zugang zu Weltklasse-Supercomputern und damit verbundenen Diensten fördern und Wissenschaftlern, der Wirtschaft und dem öffentlichen Sektor der Union diesen Zugang verschaffen und ihnen die erforderlichen Werkzeuge bereitstellen, damit sie im Wettbewerb von Wissenschaft und Wirtschaft an der Spitze bleiben können, um die Integration der Infrastruktur für wissenschaftliche Daten und des Hochleistungsrechnens fortzuführen und zu unterstützen.
Abänderung 16
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 18 b (neu)
(18b)  Die Beteiligung an dem Gemeinsamen Unternehmen sollte allen Mitgliedstaaten offenstehen, und ihnen wird nahegelegt, ihm beizutreten und es als vorrangigen Bereich für FuE-Programme im Einklang mit ihren nationalen Tätigkeiten zu nutzen. Das Gemeinsame Unternehmen sollte den Betrieb von Hochleistungsrechenzentren als Teil des starken politischen und wirtschaftlichen Engagements im Bereich der digitalen Innovation fördern.
Abänderung 17
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 18 c (neu)
(18c)  Damit die notwendige Kapazität in den Mitgliedstaaten aufgebaut wird und die Beteiligung aller Mitgliedstaaten sichergestellt ist, sollte pro Mitgliedstaat ein mit dem nationalen Hochleistungsrechenzentrum verbundenes Kompetenzzentrum (im Folgenden „Zentrum“)für Hochleistungsrechnen eingerichtet werden. Diese Zentren sollten den Zugang zum HPC-Ökosystem erleichtern und fördern, vom Zugang zu den Supercomputern bis hin zum Zugang zu Anwendungen und Diensten. Außerdem sollten sie HPC-Nutzern Lehrgänge und Schulungen zum Aufbau von HPC-Kompetenzen bieten, Sensibilisierungs- und Schulungsmaßnahmen sowie die Öffentlichkeitsarbeit zu den Vorteilen von Hochleistungsrechnen insbesondere für KMU fördern und Vernetzungsaktivitäten mit Interessenträgern und anderen Zentren aufnehmen, um weitere Innovationen voranzubringen, die dann die weitere Verbreitung von Hochleistungsrechnen ermöglichen.
Abänderung 18
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 18 d (neu)
(18d)  Die breite Beteiligung in der gesamten Union und fairer und vernünftiger Zugang für Akteure aus Drittländern sind wichtig, um das Potenzial eines Supercomputers der Union, der zu herausragenden Wissenschaftsleistungen in der Union und regionaler Wettbewerbsfähigkeit beitragen kann, voll auszuschöpfen.
Abänderung 19
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 18 e (neu)
(18e)  Zwar verhält sich die Zugriffszeit auf Supercomputer proportional zu den Finanzbeiträgen, doch sollten gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Mitgliedstaaten, Wissenschaftler und Unternehmen aus der Union sichergestellt werden.
Abänderung 20
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 18 f (neu)
(18f)  Die Zugriffszeit der Union sollte nach wettbewerbsorientierten Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen auf der Grundlage des Spitzenleistungskriteriums und unabhängig von der Staatsangehörigkeit des Antragstellers zugewiesen werden. Darüber hinaus sollten die beteiligten Mitgliedstaaten ihre Zugriffszeit auch anderen Wissenschaftlern, Wirtschaftszweigen oder Forschern aus der Union zur Verfügung stellen können.
Abänderung 21
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 20 a (neu)
(20a)  Die vom Gemeinsamen Unternehmen angeschafften und unterstützten Supercomputer sollten mit Blick auf ihre möglichst effiziente Nutzung für wissenschaftliche Zwecke und durch die Wirtschaft konzipiert und ausgewählt werden. Aus diesem Grund sollte die Kommission Schritte einleiten, damit bei ihren Evaluierungen die Bewertung von Effizienz und Kosteneffizienz eine noch höhere Gewichtung erhält.
Abänderung 22
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 22
(22)  Die Supercomputer auf Vor-Exa- bzw. Peta-Niveau sollten in erster Linie durch Nutzer aus Wissenschaft, Wirtschaft oder öffentlichem Sektor für öffentliche Forschungs- und Innovationszwecke genutzt werden. Dem Gemeinsamen Unternehmen sollte es gestattet werden, gewisse begrenzte wirtschaftliche Tätigkeiten für private Zwecke durchzuführen. Der Zugang sollte Nutzern vorbehalten sein, die in der Union oder einem mit dem Programm Horizont 2020 assoziierten Land niedergelassen sind. Die Zugangsrechte sollten jedem Nutzer auf gerechte und transparente Weise zugewiesen werden. Für den auf die Union entfallenden Anteil der Zugriffszeit sollte der Verwaltungsrat die Zugangsrechte festlegen.
(22)  Die Supercomputer auf Vor-Exa- bzw. Peta-Niveau sollten in erster Linie durch Nutzer aus Wissenschaft, Wirtschaft einschließlich KMU oder öffentlichem Sektor für öffentliche zivile Forschungs- und Innovationszwecke genutzt werden. Dem Gemeinsamen Unternehmen sollte es gestattet werden, gewisse begrenzte wirtschaftliche Tätigkeiten für private Zwecke durchzuführen. Der Zugang sollte Nutzern vorbehalten sein, die in der Union oder einem mit dem Programm Horizont 2020 assoziierten Land niedergelassen sind. Die Zugangsrechte sollten jedem Nutzer auf gerechte und transparente Weise zugewiesen werden. Für den auf die Union entfallenden Anteil der Zugriffszeit sollte der Verwaltungsrat die Zugangsrechte festlegen.
Abänderung 23
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 28 a (neu)
(28a)  Zum Schutz der wirtschaftlichen Interessen der Union sollten die Bestimmungen von Horizont 2020 zu Rechten des geistigen Eigentums, Übertragung von Rechten des geistigen Eigentums, Lizenzierung und Nutzung als Mindestanforderungen gelten.
Abänderung 24
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 29 a (neu)
(29a)  Mit der für den Erwerb des Supercomputers erforderlichen Summe sollten auch die Kosten von Investitionen in einen verbesserten Datenfluss und eine bessere Netzwerkverbindung gedeckt werden.
Abänderung 25
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 30 a (neu)
(30a)  Für in der Union tätige Anbieter von HPC-Initiativen müssen die gleichen Wettbewerbsbedingungen und Regeln gelten.
Abänderung 26
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 30 b (neu)
(30b)  Damit Kohärenz gewahrt wird und keine Doppelstrukturen mit anderen Initiativen in den Bereichen HPC und Massendaten entstehen, insbesondere mit den im Jahr 2014 gegründeten, vertraglichen öffentlich-privaten Partnerschaften für Hochleistungsrechnen und Massendaten und mit der PRACE, sollten diese Initiativen gestrafft und im Rahmen für die Zeit nach 2020 in das Gemeinsame Unternehmen eingegliedert werden.
Abänderung 27
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 32
(32)  Die Bereitstellung finanzieller Unterstützung für Tätigkeiten im Rahmen der Fazilität „Connecting Europe“ sollte im Einklang mit den Bestimmungen dieses Programms erfolgen.
(32)  Es sollte angestrebt werden, die Verwaltungsverfahren zu vereinfachen, und in ein und demselben Gemeinsamen Unternehmen sollten nicht gleichzeitig verschiedene Regelungen gelten. Für alle Tätigkeiten des Gemeinsamen Unternehmens sollten nicht parallel eigene Regelungen für Horizont 2020 und die Fazilität „Connecting Europe“, sondern einheitliche Regelungen gelten.
Abänderung 28
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 40
(40)  Bei allen vom Gemeinsamen Unternehmen veröffentlichten Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen und Ausschreibungen sollten mit Ausnahme von hinreichend begründeten Fällen stets die Laufzeiten des Rahmenprogramms „Horizont 2020“ bzw. der Fazilität „Connecting Europe“ berücksichtigt werden.
(40)  Bei allen vom Gemeinsamen Unternehmen veröffentlichten Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen und Ausschreibungen sollten mit Ausnahme von hinreichend begründeten Fällen stets die Laufzeiten des Rahmenprogramms „Horizont 2020“ bzw. der Fazilität „Connecting Europe“ berücksichtigt werden. Für den nicht vom Rahmenprogramm „Horizont 2020“ bzw. der Fazilität „Connecting Europe“ abgedeckten Zeitraum sollten unter Berücksichtigung des MFR für den Zeitraum nach 2020 angemessene Anpassungen vorgenommen werden, die auf die Fortsetzung der Tätigkeiten des Gemeinsamen Unternehmens abzielen.
Abänderung 29
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 41 a (neu)
(41a)  Das Hochleistungsrechnen ist für die Weiterentwicklung der Cloud wichtig, und das entsprechende Potenzial kann nur dann voll ausgeschöpft werden, wenn Daten in der gesamten Union frei und klar geregelt fließen können.
Abänderung 30
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 41 b (neu)
(41b)  Überdies sollte das Unionsrecht im Bereich Datenschutz und Privatsphäre für alle Supercomputer gelten, die ganz oder teilweise im Besitz des Gemeinsamen Unternehmens sind bzw. dem Gemeinsamen Unternehmen Zugriffszeit zur Verfügung stellen.
Abänderung 31
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 41 c (neu)
(41c)  Das Gemeinsame Unternehmen sollte gewährleisten, dass die HPC-Supercomputer in der Union ausschließlich Einrichtungen zugänglich sind, die die Rechtsvorschriften der Union in Bezug auf Datenschutz, Schutz der Privatsphäre und Datensicherheit einhalten.
Abänderung 32
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 41 d (neu)
(41d)  Das Gemeinsame Unternehmen sollte gewährleisten, dass die HPC-Supercomputer in der Union ausschließlich Einrichtungen zugänglich sind, die in Mitgliedstaaten oder assoziierten Ländern, die die Rechtsvorschriften der Union in den Bereichen Datenschutz, Schutz der Privatsphäre und Datensicherheit einhalten, niedergelassen sind.
Abänderung 33
Vorschlag für eine Verordnung
Erwägung 41 e (neu)
(41e)  Nötigenfalls sollte die internationale Zusammenarbeit mit Drittländern und der beteiligten Staaten untereinander gefördert werden. Einrichtungen, die in Drittländern niedergelassen sind, sollten keinen Zugang zu Supercomputern in der Union erhalten, es sei denn, diese Länder gewähren nach dem Grundsatz der Gegenseitigkeit Zugang zu ihren Supercomputern. Es sollte dazu angeregt werden, die Daten der Supercomputer in der Union zu nutzen, wobei sichergestellt sein muss, dass die Rechtsvorschriften der Union in den Bereichen Datenschutz, Schutz der Privatsphäre und Datensicherheit eingehalten werden.
Abänderung 34
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Nummer 7
7.  „Aufnahmeeinrichtung“ eine Rechtsperson mit Sitz in einem Mitgliedstaat, die am Gemeinsamen Unternehmen beteiligt ist und über Anlagen für die Unterbringung und den Betrieb eines Vor-Exa-Supercomputers verfügt;
7.  „Aufnahmeeinrichtung“ eine Rechtsperson mit Sitz in einem Mitgliedstaat, die am Gemeinsamen Unternehmen beteiligt ist und über Anlagen für die Unterbringung und den Betrieb eines Peta- oder Vor-Exa-Supercomputers verfügt;
Abänderung 35
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 3 – Absatz 1 – Buchstabe a
a)  Bereitstellung einer sehr modernen Hochleistungsrechen- und Dateninfrastruktur für Wissenschaftler, Unternehmen und den öffentlichen Sektor aus der Union und mit dem Programm Horizont 2020 assoziierten Ländern sowie Unterstützung der Entwicklung der entsprechenden Technologien und Anwendungen für viele verschiedene Gebiete;
a)  Bereitstellung einer sehr modernen Hochleistungsrechen- und Dateninfrastruktur für Wissenschaftler und Forscher, Unternehmen einschließlich Jungunternehmen, Kleinstunternehmen und KMU und den öffentlichen Sektor aus der Union und mit dem Programm Horizont 2020 assoziierten Ländern sowie Unterstützung der Entwicklung der entsprechenden Technologien und Anwendungen für viele verschiedene Gebiete, vorrangig für die zivile Nutzung, z. B. für Gesundheitsversorgung, Energie, intelligente Städte, autonomen Verkehr und Raumfahrt;
Abänderung 36
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 3 – Absatz 1 – Buchstabe b
b)  Schaffung eines Rahmens für die Anschaffung einer integrierten Weltklasse-Hochleistungsrechen- und Dateninfrastruktur auf Vor-Exa-Niveau in der Union;
b)  Schaffung eines Rahmens für die Anschaffung einer integrierten Weltklasse-Hochleistungsrechen- und Dateninfrastruktur auf Vor-Exa-Niveau in der Union, unter anderem durch Unterstützung bei der Anschaffung von Peta-Supercomputern;
Abänderung 37
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 3 – Absatz 1 – Buchstabe d
d)  Unterstützung der Entwicklung eines integrierten Ökosystems für das Hochleistungsrechen in der Union, das alle Segmente der wissenschaftlichen und industriellen Wertschöpfungskette umfasst, insbesondere Hardware, Software, Anwendungen, Dienste, Anlagentechnik, Vernetzung, Fachwissen und Qualifikationen.
d)  Unterstützung der Entwicklung eines integrierten Ökosystems für das Hochleistungsrechnen in der Union, das alle Segmente der wissenschaftlichen und industriellen Wertschöpfungskette umfasst, insbesondere Hardware, Software, Anwendungen, Dienste, Anlagentechnik, Vernetzung, Fachwissen und Qualifikationen, um die Union als weltweites Innovationszentrum zu stärken und zu Wettbewerbsfähigkeit und erhöhter FuE-Kapazität beizutragen;
Abänderung 38
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 3 – Absatz 1 – Buchstabe d a (neu)
da)  Ermöglichung von Synergieeffekten und Schaffung von Mehrwert durch Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Mitgliedstaaten und anderen Akteuren;
Abänderung 39
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 3 – Absatz 1 – Buchstabe d b (neu)
db)  Herstellung von Kontakten zu bestehenden vertraglichen öffentlich-privaten Partnerschaften für Hochleistungsrechnen und Massendaten, um Synergieeffekte zu bewirken und eine Integration zu bewerkstelligen.
Abänderung 40
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 3 – Absatz 2 – Buchstabe d
d)  Aufbau und Betrieb einer wegweisenden unionsweit integrierten Hochleistungsrechen- und Dateninfrastruktur als eine wesentliche Grundlage für wissenschaftliche Spitzenleistungen und für die Digitalisierung der Industrie und des öffentlichen Sektors sowie zur Stärkung der Innovationsfähigkeit und weltweiten Wettbewerbsfähigkeit und damit zur Ankurbelung des Wachstums der Wirtschaft und Beschäftigung in der Union;
d)  Aufbau und Betrieb einer wegweisenden unionsweit integrierten Hochleistungsrechen- und Dateninfrastruktur, wobei diese Infrastruktur so konzipiert ist, dass sie für wissenschaftliche Zwecke effizient ist und eine wesentliche Grundlage für wissenschaftliche Spitzenleistungen und für die Digitalisierung der Industrie und des öffentlichen Sektors sowie zur Stärkung der Innovationsfähigkeit und weltweiten Wettbewerbsfähigkeit und damit zur Ankurbelung des Wachstums der Wirtschaft und Beschäftigung in der Union bietet;
Abänderung 41
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 3 – Absatz 2 – Buchstabe e
e)  Bereitstellung des Zugangs zu Hochleistungsrecheninfrastrukturen und -diensten für eine Vielzahl verschiedener Nutzer aus Forschung und Wissenschaft sowie aus der Wirtschaft, auch KMU, und dem öffentlichen Sektor sowie für neue und sich entwickelnde daten- und rechenintensive Anwendungen und Dienste;
e)  Bereitstellung des Zugangs zu Hochleistungsrecheninfrastrukturen und -diensten für eine Vielzahl verschiedener Nutzer aus Forschung und Wissenschaft sowie aus der Wirtschaft, Kleinstunternehmen und KMU und dem öffentlichen Sektor für neue und sich entwickelnde daten- und rechenintensive Anwendungen und Dienste;
Abänderung 42
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 3 – Absatz 2 – Buchstabe f
f)  Schließung der Lücke zwischen der Forschung und Entwicklung einerseits und dem Aufbau von Exa-Hochleistungsrechensystemen andererseits, um die Versorgungs- und Lieferkette auf dem Gebiet der digitalen Technik in der Union zu stärken und die Anschaffung von weltweit führenden Supercomputern durch das Gemeinsame Unternehmen zu ermöglichen;
f)  Schließung der Lücke zwischen der Forschung und Entwicklung einerseits und dem Aufbau von Exa-Hochleistungsrechensystemen andererseits, um die Versorgungs- und Lieferkette auf dem Gebiet der digitalen Technik in der Union zu stärken und die Anschaffung von Weltklasse-Supercomputern durch das Gemeinsame Unternehmen zu ermöglichen;
Abänderung 43
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 3 – Absatz 2 – Buchstabe h
h)  Vernetzung und Zusammenführung regionaler, nationaler und europäischer Hochleistungsrechner und anderer Rechensysteme, Rechenzentren, zugehöriger Software und Anwendungen;
h)  Vernetzung und Zusammenführung regionaler, nationaler und europäischer Hochleistungsrechner und anderer Rechensysteme, Rechenzentren, zugehöriger Software und Anwendungen, ohne den Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre zu beeinträchtigen;
Abänderung 44
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 3 – Absatz 2 – Buchstabe i
i)  Steigerung des Innovationspotenzials der Wirtschaft und insbesondere der KMU durch den Einsatz hochmoderner Hochleistungsrecheninfrastrukturen und -dienste;
i)  Steigerung des Innovationspotenzials der Wirtschaft und insbesondere der Kleinstunternehmen und KMU sowie der Forschung und Wissenschaft durch den Einsatz hochmoderner Hochleistungsrecheninfrastrukturen und -dienste einschließlich der nationalen Hochleistungsrechenzentren und Supercomputerzentren;
Abänderung 45
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 3 – Absatz 2 – Buchstabe j
j)  Verbesserung unseres Verständnisses des Hochleistungsrechnens und Leistung eines Beitrags zur Verringerung der in Bezug auf das Hochleistungsrechnen in der Union bestehenden Qualifikationsdefizite;
j)  Verbesserung des Verständnisses des Hochleistungsrechnens und Leistung eines Beitrags zur Verringerung der in Bezug auf das Hochleistungsrechnen in der Union bestehenden Qualifikationsdefizite, verbunden mit der Förderung von Schulungsmaßnahmen und einer ausgewogenen Vertretung von Männern und Frauen im Zusammenhang mit dem beruflichen Werdegang im Bereich Hochleistungsrechnen;
Abänderung 46
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 6 – Absatz 1
1)  Das Gemeinsame Unternehmen beauftragt mit dem Betrieb jedes ihr gehörenden Vor-Exa-Supercomputers eine Aufnahmeeinrichtung, die gemäß Absatz 3 und gemäß der in Artikel 11 genannten Finanzregelung des Gemeinsamen Unternehmens ausgewählt wird.
1)  Das Gemeinsame Unternehmen beauftragt mit dem Betrieb jedes ihr gehörenden Peta- oder Vor-Exa-Supercomputers eine Aufnahmeeinrichtung, die einen oder mehrere beteiligte Staaten vertritt und gemäß Absatz 3 sowie gemäß der in Artikel 11 genannten Finanzregelung des Gemeinsamen Unternehmens ausgewählt wird.
Abänderung 47
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 6 – Absatz 2
(2)  Die Vor-Exa-Supercomputer müssen ihren Standort in einem beteiligten Staat haben, der ein Mitgliedstaat der Europäischen Union ist. In einem Mitgliedstaat darf jeweils nur ein Vor-Exa-Supercomputer seinen Standort haben.
(2)  Die Peta- oder Vor-Exa-Supercomputer müssen ihren Standort in einem beteiligten Staat haben, der Mitgliedstaat der Europäischen Union ist. In einem Mitgliedstaat darf jeweils nur ein Vor-Exa-Supercomputer seinen Standort haben.
Abänderung 48
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 6 – Absatz 3 – Einleitung
(3)  Die Aufnahmeeinrichtung wird vom Verwaltungsrat u. a. anhand folgender Kriterien ausgewählt:
(3)  Die Aufnahmeeinrichtung wird vom Verwaltungsrat in einem fairen und transparenten Verfahren u. a. anhand folgender Kriterien ausgewählt:
Abänderung 49
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 6 – Absatz 3 – Buchstabe c
c)  Erfahrungen der Aufnahmeeinrichtung mit der Installation und dem Betrieb ähnlicher Systeme;
c)  Erfahrungen der Aufnahmeeinrichtung mit der Installation, dem Betrieb und der Unterhaltung ähnlicher Systeme, auch in Bezug auf den Energiebedarf des Supercomputers;
Abänderung 50
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 6 – Absatz 3 – Buchstabe c a (neu)
ca)  ein hohes Niveau in Bezug auf Datenschutz, Schutz der Privatsphäre und Cybersicherheit, einschließlich eines hochmodernen Risiko- und Bedrohungsmanagements und einer hohen Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe;
Abänderung 51
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 6 – Absatz 4 a (neu)
(4a)  Nach Auswahl der Aufnahmeeinrichtungen stellt das Gemeinsame Unternehmen sicher, dass Synergieeffekte mit den ESI-Fonds erzielt werden.
Abänderung 52
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 9 – Absatz 2
(2)  Der Verwaltungsrat legt die allgemeinen Bedingungen für den Zugang fest und kann besondere Zugangsbedingungen für unterschiedliche Arten von Nutzern oder Anwendungen festlegen. Die Dienstleistungsqualität ist für alle Nutzer gleich.
(2)  Der Verwaltungsrat legt die allgemeinen Bedingungen für den Zugang fest und kann besondere Zugangsbedingungen für unterschiedliche Arten von Nutzern oder Anwendungen festlegen. Die Dienstleistungsqualität ist für alle Nutzer gleich, doch es können vorab Prioritätskriterien festgelegt werden, sofern dadurch der Zugang für alle potenziellen Nutzer und Anwendungen nicht beeinträchtigt wird.
Abänderung 53
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 9 – Absatz 3
(3)  Unbeschadet von der Union geschlossener internationaler Abkommen wird nur Nutzern mit Wohnsitz, Geschäftssitz oder Standort in einem Mitgliedstaat oder einem mit dem Programm Horizont 2020 assoziierten Land Zugriffszeit gewährt, sofern der Verwaltungsrat nicht in hinreichend begründeten Fällen unter Berücksichtigung der Interessen der Union etwas anderes beschließt.
(3)  Unbeschadet von der Union geschlossener internationaler Abkommen wird nur Nutzern mit Wohnsitz, Geschäftssitz oder Standort in einem Mitgliedstaat oder einem mit dem Programm Horizont 2020 assoziierten Land Zugriffszeit gewährt, sofern der Verwaltungsrat nicht in hinreichend begründeten Fällen und insbesondere im Hinblick auf Drittländer, die internationale Abkommen über die wissenschaftliche Zusammenarbeit unterzeichnet haben und, falls sie Supercomputer besitzen, nach dem Grundsatz der Gegenseitigkeit Zugang zu ihren Supercomputern gewähren, unter Berücksichtigung der Interessen der Union etwas anderes beschließt.
Abänderung 54
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 10 – Absatz 2 – Unterabsatz 1
Der Anteil der Zugriffszeit der Union zu jedem Vor-Exa-Supercomputer ist direkt proportional zum Finanzbeitrag der Union zu den Anschaffungskosten im Verhältnis zu den Gesamtkosten der Anschaffung und des Betriebs des Vor-Exa-Supercomputers. Der Verwaltungsrat legt die Zugangsrechte in Bezug auf den Unionsanteil an der Zugriffszeit fest.
Der Anteil der Zugriffszeit der Union zu jedem Vor-Exa-Supercomputer ist direkt proportional zum Finanzbeitrag der Union zu den Anschaffungskosten im Verhältnis zu den Gesamtkosten der Anschaffung und des Betriebs des Vor-Exa-Supercomputers. Der Zugang zum Unionsanteil an der Zugriffszeit ist ausschließlich zivilen Anwendungen vorbehalten. Der Verwaltungsrat legt die Zugangsrechte in Bezug auf den Unionsanteil an der Zugriffszeit fest.
Abänderung 55
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 10 – Absatz 2 a (neu)
(2a)  Der Finanzbeitrag der einzelnen beteiligten Staaten zu den Kosten der Zugriffszeit wird veröffentlicht.
Abänderung 56
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 17 – Absatz 1
(1)  Bis zum 30. Juni 2022 führt die Kommission mit Unterstützung unabhängiger Sachverständiger eine Zwischenbewertung des Gemeinsamen Unternehmens durch, bei der insbesondere der Umfang der Teilnahme der beteiligten Staaten, der privaten Mitglieder und der sie konstituierenden und mit ihnen verbundenen Rechtspersonen sowie anderer Rechtspersonen an den Tätigkeiten und der Umfang ihrer Beiträge hierzu zu prüfen sein wird. Die Kommission erstellt einen Bericht über diese Bewertung, der auch die Schlussfolgerungen der Bewertung und Bemerkungen der Kommission enthält. Diesen Bericht leitet die Kommission bis zum 31. Dezember 2022 dem Europäischen Parlament und dem Rat zu.
(1)  Bis zum 30. Juni 2022 führt die Kommission mit Unterstützung unabhängiger Sachverständiger eine Zwischenbewertung des Gemeinsamen Unternehmens durch, bei der insbesondere der Umfang der Teilnahme der beteiligten Staaten, der privaten Mitglieder und der sie konstituierenden und mit ihnen verbundenen Rechtspersonen sowie der gesamten Wirtschaft der Union und anderer Rechtspersonen an den Tätigkeiten und der Umfang ihrer Beiträge hierzu zu prüfen sein wird. In dieser Bewertung sollten auch mögliche andere politische Anforderungen aufgezeigt werden, einschließlich einer Beurteilung der Lage für bestimmte Wirtschaftszweige hinsichtlich ihrer Möglichkeit, uneingeschränkten Zugang zu den durch Hochleistungsrechnen eröffneten Möglichkeiten zu erhalten und diese in Gänze zu nutzen. Die Kommission erstellt einen Bericht über diese Bewertung, der auch die Schlussfolgerungen der Bewertung und Bemerkungen der Kommission enthält. Diesen Bericht leitet die Kommission bis zum 31. Dezember 2022 dem Europäischen Parlament und dem Rat zu.
Abänderung 57
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 17 – Absatz 3 a (neu)
(3a)  Die Bewertung umfasst kommerzielle Dienstleistungen im Sinne von Artikel 12 auf der Grundlage der tatsächlichen Nutzung.
Abänderung 58
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang – Artikel 1 – Absatz 1 – Buchstabe c
c)  Einleitung und Verwaltung des Verfahrens für die Anschaffung der Vor-Exa-Supercomputer, Bewertung der eingereichten Angebote, Gewährung von Finanzmitteln innerhalb des verfügbaren Rahmens, Überwachung der Erfüllung des Vertrags und Verwaltung des Vertrags;
c)  Einleitung und Verwaltung des Verfahrens für die Anschaffung der Vor-Exa-Supercomputer auf offene und transparente Weise unter Rückgriff auf unabhängige Sachverständige, Bewertung der eingereichten Angebote, Gewährung von Finanzmitteln innerhalb des verfügbaren Rahmens, Überwachung der Erfüllung des Vertrags und Verwaltung des Vertrags;
Abänderung 59
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang – Artikel 1 – Absatz 1 – Buchstabe d
(d)  Auswahl der Aufnahmeeinrichtung für die Vor-Exa-Supercomputer in Einklang mit seiner Finanzregelung, auf die in Artikel 11 der Verordnung Bezug genommen wird;
(d)  Auswahl der Aufnahmeeinrichtung für die Vor-Exa-Supercomputer im Einklang mit Artikel 6 Absatz 3 der Verordnung und mit der Finanzregelung, auf die in Artikel 11 der Verordnung Bezug genommen wird;
Abänderung 60
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang – Artikel 1 – Absatz 1 – Buchstabe i
(i)  Gewährung finanzieller Unterstützung, vor allem in Form von Finanzhilfen, mit Schwerpunkt auf Anwendungen, Öffentlichkeitsarbeit, Sensibilisierungsmaßnahmen und Maßnahmen für die berufliche Entwicklung, um personelle Ressourcen für das Hochleistungsrechnen zu gewinnen und die Qualifikationen und das technische Know-how innerhalb des Ökosystems zu verbessern;
(i)  Gewährung finanzieller Unterstützung, vor allem in Form von Finanzhilfen, mit Schwerpunkt auf Anwendungen, Öffentlichkeitsarbeit, Sensibilisierungsmaßnahmen und Maßnahmen für die berufliche Entwicklung und Umschulung, um personelle Ressourcen für das Hochleistungsrechnen zu gewinnen, eine ausgewogene Beteiligung von Männern und Frauen zu fördern und die Qualifikationen und das technische Know-how innerhalb des Ökosystems zu verbessern;
Abänderung 61
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang – Artikel 6 –Absatz 5
(5)  Der Verwaltungsrat wählt seinen Vorsitzenden für eine Amtszeit von zwei Jahren. Die Amtszeit des Vorsitzenden kann nur einmal auf Beschluss des Verwaltungsrates verlängert werden.
(5)  Der Verwaltungsrat wählt eines seiner Mitglieder für eine Amtszeit von zwei Jahren zum Vorsitzenden. Die Amtszeit des Vorsitzenden kann nur einmal auf Beschluss des Verwaltungsrates verlängert werden.
Abänderung 62
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang – Artikel 8 – Absatz 1 – Unterabsatz 2 a (neu)
Bei der Erstellung der Liste von Bewerbern wird sichergestellt, dass Männer und Frauen gleichberechtigt vertreten sind und Chancengleichheit zwischen ihnen herrscht.
Abänderung 63
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang – Artikel 10 – Absatz 2
(2)  Die Beratungsgruppe „Forschung und Innovation“ besteht aus höchstens zwölf Mitgliedern, von denen die privaten Mitglieder und der Verwaltungsrat jeweils höchstens sechs ernennen. Der Verwaltungsrat legt die spezifischen Kriterien und das Auswahlverfahren für die von ihm zu ernennenden Mitglieder fest.
(2)  Die Beratungsgruppe „Forschung und Innovation“ besteht aus höchstens 20 Mitgliedern, von denen die privaten Mitglieder höchstens acht und der Verwaltungsrat höchstens zwölf ernennen. Der Verwaltungsrat legt die spezifischen Kriterien und das Auswahlverfahren für die von ihm zu ernennenden Mitglieder fest.
Abänderung 64
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang – Artikel 21 – Absatz 1 a (neu)
Das Gemeinsame Unternehmen gewährleistet die Einhaltung der Rechtsvorschriften der Union in Bezug auf den Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre.
Abänderung 65
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang – Artikel 23 – Absatz 2
(2)  Der Verwaltungsrat des Gemeinsamen Unternehmens nimmt in Bezug auf dessen Mitglieder, dessen Organe und Personal Regeln zur Vermeidung von Interessenkonflikten und Regeln über den Umgang mit solchen Konflikten an. In diesen Regeln sind Bestimmungen vorzusehen, durch die Interessenkonflikte bei den Vertretern der Mitglieder des Gemeinsamen Unternehmens, die einen Sitz im Verwaltungsrat haben, vermieden werden.
(2)  Der Verwaltungsrat des Gemeinsamen Unternehmens nimmt in Bezug auf dessen Mitglieder, dessen Organe und Personal im Einklang mit den bewährten Verfahren der Union Regeln zur Vermeidung von Interessenkonflikten und Regeln über den Umgang mit solchen Konflikten an. In diesen Regeln sind auch Bestimmungen vorzusehen, durch die Interessenkonflikte bei den Vertretern der Mitglieder des Gemeinsamen Unternehmens, die einen Sitz im Verwaltungsrat haben, vermieden werden.
Letzte Aktualisierung: 7. November 2019Rechtlicher Hinweis - Datenschutzbestimmungen