„Ich musste einfach die guten Dinge zeigen, die diese sehr schwierige Zeit bewirkt hat.“

Danijela Regisseurin, die einen Film über drei ehrenamtliche Helferinnen gedreht hat Kroatien, Zagreb

Für die Einwohner von Zagreb war der März eine schwere Prüfung. Nicht genug damit, dass die Coronavirus-Pandemie mit all ihren Folgen die Stadt genauso unerwartet traf wie uns alle: Zagreb war obendrein das Epizentrum eines Erdbebens, das eine Spur der Verwüstung hinterließ. Altbauten wurden komplett zerstört, der öffentliche Verkehr stand still und viele Menschen hatten auf einmal kein Dach mehr über dem Kopf. Danijela sah all das – und dachte, es sei an der Zeit, etwas Positives zu zeigen: „Es gibt Frauen in diesem Land, die selbstlos ihr Wissen und ihre Zeit in den Dienst der guten Sache stellen und ehrenamtlich bei sozialen Projekten mitarbeiten. Mein Kurzfilm ‚Women Can Do It!‘ (Frauen schaffen das!) dreht sich um sie. Es geht um drei Frauen, die zwischen dem 24. April und dem 10. Mai – also in der Zeit, als die Pandemie ausbrach, der Gesellschaft einen Dienst leisteten. Gezeigt wird, wie Normalbürger in dieser unheimlich schweren Zeit dort anpackten, wo die Not am größten war.“ Zu sehen ist der 22-minütige Film auf YouTube.

„Wir schlagen neue Wege ein, um Schulen in dieser Situation zu unterstützen“

Mario hat Tipps für den Unterricht zum Thema Coronavirus Kroatien, Zagreb

Bildung ist in Notlagen besonders wichtig. Jeder kann – unabhängig vom Alter – mithelfen, die Ausbreitung des Virus zu bremsen. Mario ermutigt Lehrkräfte, sich regelmäßig mit ihren Schülerinnen und Schülern über die aktuelle Lage auszutauschen und dabei auf vertrauenswürdige und geprüfte Informationen zurückzugreifen. Dabei ist der respektvolle Umgang miteinander sehr wichtig – für Hetze, Fremdenfeindlichkeit und Vorurteile ist kein Platz. Alle EU-Institutionen gehen gemeinsam gegen Desinformation vor. Die Europäische Union arbeitet dabei auch eng mit Online-Plattformen zusammen. Sie sollen verlässliche Quellen fördern, Inhalte herabstufen, die sich bei Faktenprüfungen als falsch oder irreführend erwiesen haben, und Inhalte entfernen, die gesetzwidrig sind oder physische Schäden verursachen könnten.