„Trotz Krise und Heimarbeit schützen wir die Verbraucherinnen und Verbraucher in ganz Europa.“

Karin Leiterin eines Verbraucherzentrums, die Fragen zum Coronavirus beantwortet Luxemburg, Luxemburg

Bürgerinnen und Bürger, die die Möglichkeiten des EU-Binnenmarkts ausschöpfen und in anderen Ländern einkaufen, können sich bei Fragen zu ihren Verbraucherrechten vertrauensvoll an die Europäischen Verbraucherzentren wenden, die es in allen Mitgliedstaaten der EU gibt. Der Ausbruch der Coronavirus-Pandemie ließ die Zahl der Anfragen rapide in die Höhe schnellen: Man verzeichnete um 50 % mehr Anrufe als üblich. Dabei ging es vor allem um die Auswirkungen der Pandemie auf Flug- und Zugtickets, Hotelreservierungen und Pauschalreisen. Die Europäischen Verbraucherzentren warnen auch vor angeblichen Heilmitteln, gefälschten Schutzmasken und Desinfektionsmitteln und anderen Betrugsmaschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Wenn sie auf solche Betrugsfälle aufmerksam werden, setzen sie die Behörden der Mitgliedstaaten in Kenntnis. Karin Basenach, die Leiterin des Luxemburger Verbraucherzentrums, erklärt: „Trotz des Coronavirus sind unsere Anwältinnen und Anwälte in dieser schwierigen Zeit wie gewohnt für Sie da – mit kostenlosen Beratungsleistungen.“

„Alle müssen Zugang zu digitalen Medien haben – das muss zur Norm werden.“

Patrick Aktivist bei Digital Inclusion, der bedürftige Schulkinder mit aufbereiteten Computern versorgt Luxemburg, Luxemburg

In ganz Luxemburg bringen Ehrenamtliche aufbereitete Computer zu Schulkindern, die sich keinen Rechner leisten können. „Seit seiner Gründung im Jahr 2016 macht unser Verein Digital Inclusion die digitale Welt zugänglich“, sagt Patrick. „Von Anfang an ging es uns vor allem darum, gespendete Computer auf Vordermann zu bringen. Als aber die Schulen schlossen, änderte sich bei uns einiges. Wir fingen mit einem neuen Projekt an – und begannen, Computer für den Online-Unterricht an Schülerinnen und Schüler zu verteilen.“ Die Ausgangs- und Kontaktsperre erschwerte Patrick und seinem Team zwar die Arbeit, doch sie konnten auf freiwillige Helferinnen und Helfer vor Ort zählen. Patrick zieht dieses Fazit: „Mit unserem Projekt treten wir dafür ein, dass alle gleichberechtigt Zugang zur digitalen Welt bekommen. Es zeigt uns aber auch, dass wir in einem immer stärker digital geprägten Bildungssystem auf Chancengleichheit hinwirken können.“