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EP.NEWS
Juli 2020
Monatlicher Newsletter des Verbindungsbüros
des Europäischen Parlaments in Deutschland
Deutscher Ratsvorsitz

Vor dem Hintergrund der Corona-Krise hat Deutschland am 1. Juli die sechsmonatige EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Wir haben deutsche EU-Abgeordnete gefragt, welche Erwartungen sie haben.

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Mobilitätspaket

Am 8. Juli stimmt das Europäische Parlament endgültig über eine umfassende Reform des Straßenverkehrssektors ab. So sollen die Arbeitsbedingungen und Löhne von Kraftfahrer*innen verbessert werden. Gegen illegale Praktiken und den Einsatz von Briefkastenfirmen wird stärker vorgegangen.

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Neue Sonder-ausschüsse
Um sich intensiver mit dem Kampf gegen Krebs, dem Einsatz von künstlicher Intelligenz und der Gefahr durch Desinformationskampagnen zu beschäftigen, rufen die Europaabgeordneten drei neue Sonderausschüsse ins Leben. Ein neuer Unterausschuss widmet sich Steuerfragen.
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Die Plenarwoche
Thementicker - Wichtige Ereignisse im Überblick.
Terminkalender
Ausgewählte Veranstaltungen und Termine der Plenarwoche.
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"Gemeinsam. Europa wieder stark machen." - Deutschland als Ratsvorsitz
Die Europäische Union, und damit seit dem 1. Juli auch die neue deutsche Ratspräsidentschaft, steht mit der Corona-Krise vor einer immensen Herausforderung. Die ursprünglich geplanten Schwerpunkte Deutschlands mussten der Krisenbewältigung weichen. Im Mittelpunkt des Programms stehen nun die gesundheitliche Bewältigung der Pandemie und der wirtschaftliche Wiederaufbau.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dies bereits in ihrer Regierungserklärung Mitte Juni vor dem deutschen Bundestag deutlich gemacht. Ziel ist es, unter den Staats- und Regierungschefs eine rasche Einigung über den Aufbaufonds und den langfristigen EU-Haushalt 2021-2027 zu erzielen. Gleichzeitig will Deutschland wichtige Zukunftsthemen wie Klimaschutz mithilfe der europäischen Green Deal-Strategie und die wirtschaftliche und gesellschaftliche Digitalisierung voranbringen. Mit Fokus auf Afrika und dem Verhältnis zu China soll Europa mehr globale Verantwortung übernehmen und seine Rolle in der Welt stärken. Ein weiterer Schwerpunkt sind die künftigen Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich.

Während der kommenden Plenartagung am 8. Juli wird die Bundeskanzlerin das deutsche Programm im Europäischen Parlament in Brüssel vorstellen und sich mit den Abgeordneten austauschen. Die Debatte beginnt 14:15 Uhr und wird auf Facebook und der EP-Webseite live übertragen. Im Juli und September werden dann deutsche Bundesminister*innen das Präsidentschaftsprogramm mit den Ausschüsen des Parlaments diskutieren.

So sehen führende deutsche Europaabgeordnete die Ratspräsidentschaft Deutschlands:

Daniel Caspary (EVP), Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament, sagt über die deutsche Ratspräsidentschaft: "Der EU-Mehrjahreshaushalt 2021-2027 und die Jahrhundertaufgabe Wiederaufbaufonds entscheiden darüber, ob die EU gestärkt aus der Corona-Krise hervorgeht. Die deutsche Ratspräsidentschaft und Bundeskanzlerin Angela Merkel können ihre gesamte Erfahrung und Kompetenz in europäischen Fragen einbringen. Damit stehen die kontroversen und harten Beratungen unter positiven Vorzeichen." Auch zum Erfolg der Verhandlungen über das Abkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich könne Berlin "wichtige Impulse" liefern, so Caspary.
Der Vorsitzende der SPD-Europaabgeordneten Jens Geier (S&D) sieht in der COVID-19-Krise auch Potenzial für Veränderungen: "Der starke Vorschlag der Bundesregierung für einen Wiederaufbaufonds ist auch eine Chance, Europa fairer, sozialer und nachhaltiger zu gestalten. Der Wiederaufbaufonds sollte im Sinne des europäischen Green Deal nachhaltige Investitionen in erneuerbare Energien und die Digitalisierung fördern. Dass hilfsbedürftigen Regionen auch Zuschüsse statt allein Kredite für den Wiederaufbau gezahlt werden sollen, ist ein großer Fortschritt für ein starkes Europa."
Europa brauche jetzt den "Mut, sich neu aufzustellen", sagt Parlamentsvizepräsidentin und FDP-Delegationsleiterin Nicola Beer (Renew Europe): "Deutschland wird unter anderem  daran gemessen werden, ob es zügig gelingt, den Wirtschaftsaufschwung zu zünden und dabei auf Innovation und den Mittelstand zu setzen." Beim Brexit gelte es, "nicht in ein No-Deal Szenario zu schlittern". Die EU solle auch "endlich ihrem geopolitischen Anspruch gerecht werden, extern mit einer starken gemeinsamen Stimme für Frieden, Abrüstung, Menschenrechte und Handel zu sprechen und intern durch das Lösen der Blockade in der Asyl- und Migrationspolitik".
Für den Sprecher der deutschen Grünen im Parlament, Sven Giegold (Grüne/EFA), bleibt der Klimaschutz eine Priorität: "Die Klimakrise macht keine Corona-Pause. Die deutsche Ratspräsidentschaft muss daher zu einer Klimapräsidentschaft in Corona-Zeiten werden. Während der deutschen Ratspräsidentschaft brauchen wir den Abschluss der Verhandlungen für ein EU-Klimagesetz mit verschärften Treibhausgasminderungszielen."
Deutsche Interessen sollten nicht hintenangestellt werden, sagt der Delegationsleiter der AfD, Jörg Meuthen (ID). "Schon heute ist es die ‚Schulden-Präsidentschaft‘." Deutschland solle "die EU auf ihre Kernaufgaben und den Haushalt auf das notwendigste reduzieren, die EU-Besteuerungskompetenz verhindern und stattdessen als Zeichen echter Solidarität auch das Pro-Kopf-Vermögen der Mitgliedstaaten für die Berechnung der finanziellen Umverteilung einbeziehen", so Meuthen.
Der deutsche EU-Abgeordnete Helmut Geuking von der Familienpartei (EKR) hofft, dass die deutsche Ratspräsidentschaft "die Child Guarantee endlich mit Leben füllt und ein europäisches Kinderkostengeld auf den Weg bringt". "Nur mit starken Familien kann ein starkes und soziales Europa entstehen, das sich auch in Zukunft in der globalisierten Welt behaupten kann."
Die Ratspräsidentschaft könne „die Weichen hin zu einer solidarischen EU stellen“, sagt Martin Schirdewan, Ko-Vorsitzender der GUE/NGL-Fraktion. „Für die soziale und wirtschaftliche Wiederbelebung der Gesellschaft sollen alle Beteiligten ihren gerechten Anteil beitragen. Das bedeutet endlich die Einführung einer Digitalsteuer, einer umfassenden Finanztransaktionssteuer und einer einmaligen Vermögensabgabe für Superreiche.“
Deutschland wird im Rahmen des Trio-Programms auch eng mit Portugal und Slowenien zusammenarbeiten, die ab 1. Januar 2021 bzw. 1. Juli 2021 den Vorsitz im Rat übernehmen werden. Deutschland hat 2020 die Ratspräsidentschaft bereits zum 13. Mal inne, zuletzt 2007.
Weitere Informationen

Website der DE-Ratspräsidentschaft
Veranstaltungskalender
Regierungserklärung der Kanzlerin (17.6.2020)
Webseite des Bundestages zur Ratspräsidentschaft
Ver­an­stal­tungs­ka­len­der der Par­la­men­ta­ri­schen Di­men­sion der deu­tschen EU-Rats­prä­si­dent­schaft
Twitter-Account der DE-Ratspräsidentschaft
Arbeitsprogramm der deutschen EU-Ratspräsidentschaft
Webstream der Rede der Bundeskanzlerin am 8. Juli ab 14:15 Uhr im EP in Brüssel

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Mobilitätspaket: Umfassende Reform des EU-Straßenverkehrssektors
Die Abgeordneten werden am Mittwoch, den 8. Juli über Änderungen der Regeln für die Entsendung und Ruhezeiten von Kraftfahrer*innen und eine bessere Durchsetzung der Kabotagevorschriften abstimmen, mit denen die innerstaatliche Beförderung von Gütern durch Speditionen aus einem anderen EU-Staat geregelt werden. Diese umfassende Reform des Straßenverkehrssektors wird unter anderem dazu beitragen, eine gerechte Entlohnung von Kraftfahrer*innen zu gewährleisten, systematische Kabotage zu verhindern und den Einsatz von Briefkastenfirmen zu bekämpfen.
Die neuen Vorschriften, welche mit dem Rat bereits informell vereinbart wurden, gelten als angenommen, sofern zusätzlich eingereichte Änderungsanträge nicht mit absoluter Mehrheit (d.h. mindestens 353 Stimmen) gebilligt werden.
Bessere Arbeitsbedingungen für Kraftfahrer*innen
Die Neuerungen werden bessere Ruhebedingungen für die Fahrer*innen gewährleisten und es ihnen ermöglichen, mehr Zeit zu Hause zu verbringen. Unternehmen werden ihre Fahrpläne so organisieren müssen, dass Fahrer*innen im internationalen Güterverkehr in regelmäßigen Abständen nach Hause zurückkehren können (je nach Arbeitsplan alle drei oder vier Wochen).
Die obligatorische Ruhezeit am Ende der Woche kann nicht in der Lkw-Kabine genommen werden. Wenn diese Ruhezeit außer Haus genommen wird, muss das Unternehmen für die Unterbringungskosten aufkommen.
Gerechterer Wettbewerb und Bekämpfung illegaler Praktiken
Zur Erfassung der Grenzübertritte und damit zur Betrugsbekämpfung werden Fahrtenschreiber eingesetzt. Die bereits bestehenden Beschränkungen der Kabotage – also der innerstaatlichen Beförderung von Gütern durch Speditionen aus einem anderen EU-Staat – bleiben unverändert: Innerhalb von sieben Tagen dürfen drei Einsätze durchgeführt werden.
Um systematische Kabotage zu verhindern, wird es eine viertägige „Abkühlungsfrist“ geben, bevor weitere Kabotagefahrten innerhalb desselben Landes mit demselben Fahrzeug durchgeführt werden dürfen.
Mit den neuen Regeln soll außerdem der Einsatz von Briefkastenfirmen bekämpft werden: Unternehmen des Straßengüterverkehrs müssen in jenem Mitgliedsstaat, in dem sie registriert sind, auch in erheblichem Umfang tätig sein. Lkw müssen außerdem alle acht Wochen zum Betriebszentrum des Unternehmens zurückkehren.
Da zunehmend Kleintransporter für internationale Transporte eingesetzt werden, werden auch leichte Nutzfahrzeuge ab 2,5 Tonnen den EU-Regeln für Transportunternehmen unterliegen, einschließlich der Ausrüstung mit einem Fahrtenschreiber.
Klare Regeln für die Entsendung von Fahrer*innen
Die neuen Bestimmungen zur Entsendung von Fahrer*innen werden einen klaren Rechtsrahmen bieten, um unterschiedliche Ansätze der Mitgliedstaaten zu verhindern und eine gerechte Bezahlung zu gewährleisten.
Die Vorschriften gelten für Kabotagebeförderungen und grenzüberschreitende Beförderungen, mit Ausnahme des Transits, bilateraler Beförderungen und bilateraler Beförderungen mit einer zusätzlichen Be- oder Entladung pro Richtung. Diese Be- und Entladungen können auch addiert werden, also beispielsweise keine auf der Hinfahrt und zwei auf der Rückfahrt.
Die Abgeordneten werden am 8. Juli außerdem auch endgültig über die neuen eFreight-Regeln abstimmen, die die Digitalisierung des grenzüberschreitenden Transports vorantreiben. Die Verwendung elektronischer Transportdokumente setzt sich immer mehr durch, was Zeit und Geld spart.
Weitere Informationen

Mobilitätspaket: Verkehrsausschuss billigt Reform des Transportsektors (EP-Pressemitteilung vom 09.06.2020)
Mobilitätspaket: Rat verabschiedet Reform des Regelwerks für Lkw-Fahrer (Pressemitteilung des Rates der EU vom 07.04.2020)
Mobility Package: Transport Committee backs deal with EU ministers (EP-Pressemitteilung vom 22.01.2020)
Mobility package: Provisional deal on rules to fight illegal practices in road transport and improve conditions for drivers (EP-Pressemitteilung vom 12.12.2019)
Verordnung über den Zugang zum Beruf und zum Markt – Volltext (PDF)
Verordnung über Lenk- und Ruhezeiten und Fahrtenschreiber – Volltext (PDF)
Richtlinie über die Entsendung von Kraftfahrer*innen im Straßenverkehrssektor – Volltext (PDF)
Ausschuss für Verkehr und Tourismus

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Neue Sonderausschüsse für Krebs, KI & Desinformation und Unterausschuss gegen Steuerhinterziehung
Eine große Mehrheit der Europaabgeordneten stimmte am 18. Juni dafür, drei neue Sonderausschüsse für jeweils 12 Monate sowie einen neuen ständigen Unterausschuss einzusetzen. Auf Vorschlag der Konferenz der Präsidenten (bestehend aus dem Präsidenten und den Fraktionsvorsitzenden) legte das Plenum die Zuständigkeiten, die zahlenmäßige Stärke und die Amtszeit der drei Sonderausschüsse und des Unterausschusses für Steuerfragen fest.
Die Mitgliederlisten werden während der Plenarsitzung am Freitag, den 10. Juli bekannt gegeben. Sonderausschüsse, Untersuchungsausschüsse und Unterausschüsse können keine Gesetzestexte verabschieden.
Unterausschuss für Steuerfragen
Nach einer Reihe von Sonderausschüssen und einem Untersuchungsausschuss, die geschaffen wurden, um sich mit den verschiedenen Steuerschlupflöchern und -skandalen der letzten Jahre zu befassen, hat das Europäische Parlament nun einen permanenten Unterausschuss geschaffen, um das Problem zu durchleuchten und Lösungsvorschläge zu entwickeln.
Der Unterausschuss für Steuerfragen wird sich aus 30 Mitgliedern zusammensetzen. Er wird sich insbesondere mit der Bekämpfung von Steuerbetrug, Steuerhinterziehung und Steuervermeidung sowie mit der finanziellen Transparenz im Steuerbereich befassen.
Die Einsetzung des Unterausschusses wurde mit 613 Ja-Stimmen bei 67 Nein-Stimmen und 8 Enthaltungen angenommen.
Derzeit gibt es zwei weitere Unterausschüsse, den Unterausschuss für Menschenrechte und den Unterausschuss für Sicherheit und Verteidigung, die beide dem Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments unterstehen.
Sonderausschüsse
Das Europäische Parlament kann Sonderausschüsse zur Untersuchung bestimmter Themen einsetzen. Ein Sonderausschuss beschäftigte sich beispielsweise mit der Terrorismusbekämpfung. Die am Donnerstag geschaffenen Sonderausschüsse haben alle ein 12-monatiges Mandat, das gegebenenfalls verlängert werden kann. Sie setzen sich jeweils aus 33 Mitgliedern des Europäischen Parlaments zusammen.
Der Sonderausschuss zur Krebsbekämpfung hat vor allem die Aufgabe, Möglichkeiten für konkrete Maßnahmen der EU zu evaluieren, Rechtsvorschriften und andere Maßnahmen zu ermitteln, die zur Vorbeugung und Bekämpfung von Krebs beitragen können, und zu prüfen, wie die Forschung am wirksamsten unterstützt werden kann. Alle Einzelheiten zu den Zuständigkeiten des Ausschusses sind hier verfügbar. 651 Abgeordnete stimmten für die Einsetzung des Ausschusses, 28 waren dagegen, 8 enthielten sich der Stimme.
Der Sonderausschuss zur ausländischen Einflussnahme in alle demokratischen Prozesse in der EU, einschließlich von Desinformation, soll auf ersten Untersuchungen aufbauen, die zeigten, dass entscheidende Wahlregeln verletzt oder umgangen wurden. Er muss mögliche Bereiche identifizieren, in denen legislative und nicht-legislative Maßnahmen gegenüber sozialen Netzwerken erforderlich sind. So sollen koordinierte Maßnahmen auf EU-Ebene zur Bekämpfung hybrider Bedrohungen entwickelt werden, um auch Informationskampagnen und strategischer Kommunikation von Drittländern, die der EU schaden, entgegenzuwirken. Weitere Einzelheiten zu den Kompetenzen des Ausschusses sind hier verfügbar. 548 Europaabgeordnete stimmten für die Einsetzung des Ausschusses, 83 stimmten dagegen, 56 enthielten sich.
Der Sonderausschuss für künstliche Intelligenz wird untersuchen, wie sich der Einsatz künstlicher Intelligenz auswirken wird. Der Sonderausschuss soll einen Fahrplan mit Zwischenschritten und Zielen für die EU vorschlagen. Alle Einzelheiten zu den Kompetenzen des Ausschusses sind hier verfügbar. Für die Bildung des Ausschusses stimmten 574 Abgeordnete, 41 waren dagegen, während sich 72 enthielten.
Weitere Informationen
Hintergrund: Die Ausschüsse des Europäischen Parlaments
Webseite der EP-Ausschüsse (Englisch)
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EuroparlTV
Schutz für Grenzgänger*innen
Grenzüberschreitend erwerbstätige Personen, Saison- oder Grenzarbeitnehmer*innen pendeln zwischen verschiedenen nationalen Rechtsvorschriften. Während der Grenzschließungen wegen COVID-19 wurden Fahrten vom Wohnsitzland in das Arbeitsland komplizierter und mitunter sogar unmöglich. Das Parlament möchte ihre Rechte schützen, auch nach der Pandemie.
 
 
Die Plenarwoche
Thementicker - Wichtige Ereignisse
im Überblick
Mittwoch,‌ 08‌.‌0‌7. ab 15 Uhr‌

Aussprachen
Vorstellung des Tätigkeitsprogramms des deutschen Ratsvorsitzes
Schlussfolgerungen des EU-Gipfels vom 19. Juni 2020
Vorbereitung des EU-Gipfels vom 17./18. Juli 2020
Eine umfassende Politik der Union zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung
EU-Gesundheitsstrategie für die Zeit nach der COVID-19-Pandemie

Abstimmungen (final)
Ernennung von Helga Berger als Mitglied des Rechnungshofs
Ernennung des Exekutivdirektors der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde
Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1303/2013 für die besondere Mittelzuweisung zugunsten der Beschäftigungsinitiative für junge Menschen
Änderung der Verordnung (EU) 2017/2454 aufgrund der COVID-19-Krise
Elterliche Entführung von Kindern aus der EU in Japan
Rechte von Menschen mit geistiger Behinderung in der COVID-19-Krise
Besondere Regeln für die Entsendung von Kraftfahrern im Straßenverkehrssektor und Durchsetzungsanforderungen
Tägliche und wöchentliche Lenkzeiten, Mindestfahrtunterbrechungen und Ruhezeiten sowie Positionsbestimmung mittels Fahrtenschreibern
Anpassung an die Entwicklungen im Kraftverkehrssektor

D‌onnerstag‌,‌ ‌09.‌0‌7. ab 9 Uhr‌

Aussprachen
Jahresbericht 2019 über Menschenrechte
Stabilität und Sicherheit im Mittelmeerraum und die negative Rolle der Türkei
Lage in Belarus
Nachhaltigkeitsstrategie für Chemikalien
Integration der Roma in Europa in den nächsten zehn Jahren
Stand der Verhandlungen im Rat über das Rechtsstaatsprinzip im EU-Haushalt

Abstimmungen (final)
Änderung der Richtlinien (EU) 2017/2455 und (EU) 2019/1995 aufgrund des Ausbruchs der COVID-19-Krise
Finanztätigkeit der Europäischen Investitionsbank (EIB) – Jahresbericht 2019
Kontrolle der Finanztätigkeit der EIB – Jahresbericht 2018
Schutz der Finanzinteressen der EU – Betrugsbekämpfung – Jahresbericht 2018
Die humanitäre Lage in Venezuela und die Migrations- und Flüchtlingskrise

Freitag,‌ ‌10.‌0‌7.‌ ab 9 Uhr

Aussprache
Gedenken an Srebrenica – 25. Jahrestag
Erholung der Kultur in Europa
Kohäsionspolitik zur Bekämpfung der Folgen der COVID-19-Pandemie

Abstimmungen (final)
Leitlinien für beschäftigungspolitische Maßnahmen der Mitgliedstaaten
Entwurf des Berichtigungshaushaltsplans Nr. 5 zum Gesamthaushaltsplan 2020: Fortsetzung der Unterstützung für Flüchtlinge und Aufnahmegemeinschaften – als Reaktion auf die Syrien-Krise – in Jordanien, Libanon und der Türkei
Inanspruchnahme des Spielraums für unvorhergesehene Ausgaben im Jahr 2020: Fortsetzung der humanitären Hilfe für Flüchtlinge in der Türkei
Einwand gemäß Artikel 112 GO: Bestimmte Verwendungen von Chromtrioxid
Einwand gemäß Artikel 112 GO: Wirkstoffe, einschließlich Flumioxazin
Umfassendes europäisches Konzept für die Energiespeicherung
Überarbeitung der Leitlinien für die transeuropäische Energieinfrastruktur
Verhandlungen mit Neuseeland über den Austausch personenbezogener Daten für die Bekämpfung von schwerer Kriminalität und Terrorismus
Nachhaltigkeitsstrategie für Chemikalien
Übergangsbestimmungen zur Bewältigung der Folgen der COVID-19-Krise (Änderung der Verordnung (EU) 2016/1628)
EU-Politik zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung
EU-Gesundheitsstrategie für die Zeit nach der COVID-19-Pandemie
 
Die fortlaufend aktualisierte Tagesordnung mit Links zu allen relevanten Dokumenten
Schwerpunkte der Plenarsitzung vom 8. bis 10. Juli 2020
Die Plenartagung des Europäischen Parlaments und alle Pressekonferenzen im Livestream
Webseite des Multimediazentrums des EP (EN)
Terminkalender
Ausgewählte Veranstaltungen und Termine der
Plenarwoche im Überblick.
Aus dem Europäischen Parlament:
14. ‌-‌ 17. September ‌2‌0‌20
Plenartagung in Straßburg
Aus dem Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland:
Alle Termine mit weiteren Informationen und Links gibt es zu gegebener Zeit auf www.europarl.de
Mittwoch, 8. Juli 2020, 13-15 Uhr
Webinar: Koordinierung der EU-Sozialsysteme

In der Veranstaltungsreihe EP-Berichterstatter im Dialog wird die Europaabgeordnete Gabriele Bischoff ihren Bericht zur besseren grenzüberschreitenden Koordinierung der Sozialsysteme in den EU-Mitgliedstaaten vorstellen. Die Veranstaltung wird auf Englisch stattfinden.

Weitere Infos
Dienstag,‌ 7.‌ Juli ‌2‌0‌20 ab 16 Uhr
Webinar zur deutschen Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union

Online Informationsveranstaltung anlässlich der deutschen Ratspräsidentschaft 2020 und anschließende Diskussion

Anleitung zur Teilnahme: https://meeteu.eu/how-to-access-meeteu/ 
Freitag,‌ ‌10.‌ Juli 2‌0‌20 ab 11 Uhr
Virtuelles Pressegespräch: Einigung zum EU-Budget in Greifweite?

EP-Vizepräsident Othmar Karas zu den Chancen des EU-Gipfels vom 17./18. Juli und den Höhepunkten der Plenarwoche. 

Anmeldung für Journalist*innen an huberta.heinzel@ep.europa.eu
Mittwoch,‌ 15.‌ Juli ‌2‌0‌20 von 11-12 Uhr
EP-Berichterstatter im Dialog: Romeo Franz zur Romno-Integration

Romeo Franz MdEP (Grüne/EFA) ist Berichterstatter für die Integration von Menschen mit Romno-Hintergrund in Europa. Er stellt seinen Bericht vor, der Mitte Juli im Rechtsausschuss und im September in der Plenarsitzung zur Abstimmung steht.

Informationen und Anmeldung hier
ERLEBNIS EUROPA am Brandenburger Tor ist wieder täglich zwischen 1‌0‌:‌0‌0‌ ‌u‌n‌d‌ ‌1‌8‌:‌0‌0‌ ‌U‌h‌r‌ geöffnet!
Nach der Corona-Pause können Besucherinnen und Besucher die multimediale Ausstellung im Europäischen Haus nun wieder anschauen und Europa auf eine völlig neue Art und Weise erleben und verstehen.

In der Ausstellung erfahren die Besucherinnen und Besucher, wie europäische Politik gestaltet wird und wie sie selbst aktiv werden können. Und das in 24 europäischen Sprachen! Auch das 360°-Kino ist wieder geöffnet, in dem eine Plenarsitzung des Europäischen Parlaments gezeigt wird.

Der Eintritt ist frei.

ERLEBNIS EUROPA - Die Ausstellung im Europäischen Haus Berlin
Am Brandenburger Tor, U‌n‌t‌e‌r‌ ‌d‌e‌n‌ ‌L‌i‌n‌d‌e‌n‌ ‌7‌8‌,‌ ‌1‌0‌1‌1‌7‌ ‌B‌e‌r‌l‌i‌n‌

Tel: +‌4‌9‌ ‌3‌0‌ ‌2‌2‌8‌0‌ ‌2‌9‌0‌0‌ , frage@erlebnis-europa.eu, www.erlebnis-europa.eu
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Philipp Bauer, Pressereferent
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Michaela Findeis, Pressereferentin
Telefon: +‌3‌2‌ ‌2‌2‌8‌ ‌3‌1‌1‌ ‌4‌1‌ (Brüssel)
Telefon: +‌3‌3‌ ‌3‌8‌8‌ ‌1‌7‌3‌ ‌6‌0‌3‌ (Straßburg)
Mobil: +‌3‌2‌ ‌4‌9‌8‌ ‌9‌8‌ ‌3‌3‌ ‌3‌2‌
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Telefon: +‌3‌2‌ ‌2‌2‌8‌ ‌4‌0‌9‌ ‌2‌4‌ (Brüssel)
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