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EP.NEWS
Oktober 2020
Monatlicher Newsletter des Verbindungsbüros
des Europäischen Parlaments in Deutschland
Grundwerte schützen

Wie lassen sich die Grundwerte in der EU wirkungsvoll schützen? Die Europaabgeordneten stimmen über Vorschläge für eine Reform des bestehenden Rechtsstaatlichkeits-Mechanismus ab. Zur Debatte stehen auch finanzielle Sanktionen.

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EU-Klimagesetz

Am Dienstag (06.10.) stimmt das Parlament über seine Position zum EU-Klimagesetz ab, das Kernstück des Europäischen Grünen Deals. Das Ziel: Die EU soll bis 2050 klimaneutral werden. Die Kommission schlug als Zwischenziel vor, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 % im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. Der federführende Umweltausschuss des Parlaments will eine Reduzierung um 60 % bis 2030.

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Rechtsstaatlichkeit: So schützen wir unsere Grundwerte
Am Montagnachmittag (5.10.) stehen gleich drei Debatten zur sogenannten Rechtsstaatlichkeit auf der Tagesordnung der Parlamentssitzung in Brüssel. Hinter dem sperrigen Begriff versteckt sich nicht weniger als der Schutz fundamentaler Werte wie parlamentarische Demokratie, Pressefreiheit und Schutz von Minderheiten.

Zuerst diskutieren die Europaabgeordneten den Vorschlag des Innenausschusses, einen neuen Mechanismus für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte zu schaffen. Das bestehende Rechtsstaatlichkeitsverfahren nach Artikel 7 des EU-Vertrages scheitert bisher an der für wirkungsvolle Strafen notwendigen Einstimmigkeit unter den EU-Regierungen.

Einstimmigkeit im Rat blockiert aktuelles Verfahren

Die am 30. September erstmals von der EU-Kommission veröffentlichten Berichte zur Lage der Grundwerte in allen EU-Staaten bestätigen noch einmal, wie notwendig eine Reform der Sanktionsmechanismen bei Verstößen gegen grundlegende Werte ist. Polen und Ungarn, gegen die bereits seit Jahren Artikel 7-Verfahren laufen, können sich mit den derzeitigen Regeln gegenseitig vor Strafen schützen.
Der unter anderem von den deutschen Europaabgeordneten Katarina Barley (SPD, S&D) und Sergey Lagodinsky (Grüne/ EFA) erarbeitete Vorschlag warnt explizit vor "autokratischen und illiberalen Tendenzen" in einigen EU-Staaten und soll "Korruption, Desinformation und Vereinnahmung des Staates" bekämpfen.
Während die EU-Kommission mit ihren Berichten zur Lage der Grundrechte vor allem auf das Benennen von Missständen setzt, will der EP-Innenausschuss ein evidenzbasiertes Instrument auf Basis eines "jährlichen Berichtszyklus" entwickeln, das präventive und korrigierende Maßnahmen umfasst. Das können länderspezifische Empfehlungen sein, aber auch die sogenannte haushaltspolitische Konditionalität umfassen, also das Einfrieren von EU-Geldern für EU-Staaten, die Rechtsstaatlichkeit und Grundwerte wiederholt verletzen.
Zweite Debatte: EU-Gelder an Rechtsstaatlichkeit knüpfen
Dieses Einfrieren von EU-Geldern wird in einer zweiten Plenardebatte ebenfalls am Montag (5.10.) ausführlich erörtert. Bereits im Mai 2018 hatte die EU-Kommission auf Drängen des EU-Parlaments vorgeschlagen, wie das Aussetzen oder Kürzen von EU-Mitteln im nächsten mehrjährigen EU-Finanzrahmen (MFR) 2021-2027 verankert werden könnte. Die Europaabgeordneten einigten sich im Januar 2019 auf ihr Verhandlungsmandat, forderten jedoch, dass das Parlament als Haushaltsbevollmächtigter in den Entscheidungsprozess über die Aussetzung von Zahlungen einbezogen werden muss.

Die EU-Regierungen konnten sich lange Zeit nicht auf eine gemeinsame Position einigen und verschleppten die Verhandlungen. Erst am 30. September 2020 kam es unter deutscher Vermittlung im Rat zu einer Einigung. Europaabgeordnete verschiedener Fraktionen reagierten verärgert auf den Vorschlag der Bundesregierung, der es deutlich schwerer machen würde, tatsächlich Strafen zu verhängen. So schlug die EU-Kommission beispielsweise vor, dass von ihr verhängte Strafen nur von einer qualifizierten Mehrheit aller EU-Staaten gestoppt werden könnten.

Der deutsche Vorschlag dreht dieses Prinzip nun um und ermöglicht Strafen erst dann, wenn eine qualifizierte Mehrheit der EU-Regierungen dafür stimmt, was deutlich schwerer fallen dürfte. Gar nicht geahndet werden sollen Verstöße gegen Grundwerte wie Pressefreiheit und Schutz von Minderheiten, sondern nur noch tatsächliche Fälle von Korruption. Vom Mechanismus zum Schutz des Rechtsstaates bliebe nichts Anderes übrig als die Bestrafung bei Korruption.
Rechtsstaatlichkeit in Bulgarien im Fokus
In der dritten Plenardebatte am Montag schließlich geht es um die Lage der Rechtsstaatlichkeit in Bulgarien. Seit Monaten demonstrieren Menschen in Bulgarien gegen Korruption und Machtmissbrauch. Auch im Zusammenhang mit den Enthüllungen eines internationalen Netzwerks von Journalist*innen über die sogenannten FinCEN files wurde die bulgarische Regierung inkriminiert. Über die Bedeutung der Enthüllungen für den Kampf gegen Geldwäsche in der EU und weltweit debattieren die Europaabgeordneten am Donnerstagmorgen.
Weitere Informationen

Überblick: Entwicklung des Rechtsstaatlichkeitsmechanismus (EN)
Pressemitteilung EU-Kommission: Erster Jahresbericht über die Lage der Rechtsstaatlichkeit in der gesamten Europäischen Union (30.09.2020)
Bedenken zur Rechtsstaatlichkeit in Mitgliedstaaten: Was die EU unternehmen kann (Infografik)

EP Research Briefing: “European added value of an EU mechanism on democracy, the rule of law and fundamental rights - Preliminary assessment” (23.04.2020)
EP Research Briefing: “Protecting the rule of law in the EU: Existing mechanisms and possible improvements” (06.11.2019)

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Europäisches Klimagesetz: Neues Emissions-Reduktionsziel bis 2030
Das Europäische Parlament setzt sich seit langem für eine ehrgeizige Klimaschutzpolitik ein. Am 29. November 2019 hat es den Klima- und Umweltnotstand ausgerufen und damit eine wichtige Rolle bei der Durchsetzung einer ehrgeizigeren EU-Klimagesetzgebung gespielt.
Mit dem Europäischen Grünen Deal hat sich die EU zum Ziel gesetzt, Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen. Das bedeutet, dass nach 2050 keine Netto-Treibhausgasemissionen mehr freigesetzt werden und das Wirtschaftswachstum von der Ressourcennutzung abgekoppelt werden soll.
Die Europäische Kommission hat im März 2020 einen Vorschlag für ein europäisches Klimagesetz vorgelegt, um die politische Verpflichtung im Rahmen des Europäischen Grünen Deals in eine rechtliche Verpflichtung umzuwandeln. Kommissionspräsidentin von der Leyen hat in ihrer Rede zur Lage der EU am 16. September im Europäischen Parlament ein stärkeres Engagement für den europäischen Green Deal gefordert. Gleichzeitig erklärte sie, dass die Kommission das Ziel für die Verringerung der CO2-Emissionen bis 2030 auf mindestens 55 % gegenüber dem Niveau von 1990 erhöhen würde.
Der federführende Umweltausschuss des Europäischen Parlaments stimmte am 11. September mit knapper Mehrheit für ein noch ehrgeizigeres Ziel, nämlich die Reduzierung der Emissionen um 60 % bis 2030. In ihrem Beschluss zum EU-Klimagesetz fordern die Abgeordneten, die Klimaneutralität in Europa bis 2050 in der EU-Gesetzgebung festzuschreiben. Sie wollen außerdem ein Zwischenziel für 2040, das von der Kommission nach einer Folgenabschätzung vorgeschlagen werden soll, um sicherzustellen, dass die EU auf dem richtigen Weg ist, ihr Ziel für 2050 zu erreichen.
Der Industrie- und Energieausschuss sowie der Agrarausschuss des Parlaments hatten sich in ihren Stellungnahmen zum EU-Gesetz mehrheitlich für ein Reduktionsziel von mindestens 55 % ausgesprochen.
Der Weg zur Klimaneutralität
Die Abgeordneten des Umweltausschusses fordern die Kommission auf, bis zum 31. Mai 2023 auf EU-Ebene einen Fahrplan vorzulegen, wie die Klimaneutralität im Jahr 2050 durch das ordentliche Entscheidungsverfahren erreicht werden kann. Dieser Fahrplan soll nach jeder Bestandsaufnahme auf globaler Ebene überprüft werden.
Die Kommission soll außerdem alle relevanten EU-Rechtsvorschriften, die zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen beitragen, bewerten und Änderungen vorschlagen. Sie soll alle zwei Jahre einen Bericht über die Fortschritte der EU und der Mitgliedstaaten bei der Erreichung der Klimaziele herausgeben. Zur Überwachung der Fortschritte soll ein unabhängiger und wissenschaftlicher europäischer Klimarat geschaffen werden.
Auch die EU-Mitgliedstaaten müssen das Ziel 2050 erreichen
Entgegen des Kommissionsvorschlags sprechen sich die Abgeordneten des Umweltausschusses dafür aus, dass neben der EU auch jeder einzelne Mitgliedsstaat bis 2050 klimaneutral wird. Das bedeutet, dass sie mehr Treibhausgase entfernen müssen, als sie emittieren. Um dies zu erreichen fordern die Abgeordneten eine ausreichende Finanzierung durch die EU und die Mitgliedstaaten.
Die EU und die Mitgliedstaaten sollen außerdem alle Subventionen für fossile Brennstoffe bis spätestens 31. Dezember 2025 auslaufen lassen und die Anstrengungen zur Bekämpfung der Energiearmut fortsetzen.
CO2-Budget für die Zeit bis 2050 festlegen
Der EP-Umweltausschuss fordert in seinem Beschluss die Kommission dazu auf, bis Ende nächsten Jahres ein Treibhausgasbudget für die EU vorzulegen. Dieses soll beschreiben, wie viel Tonnen CO2 in der EU bis spätestens 2050 ausgestoßen werden könnten, ohne das Pariser Klimaabkommen zu gefährden. Außerdem soll unter anderem das Budget als Grundlage für die Ziele für 2040 dienen.
Die Abgeordneten des Umweltausschusses wollen schließlich einen Überprüfungsmechanismus einführen, um sicherzustellen, dass das Klimagesetz weiterhin mit den Bemühungen zur Begrenzung des Temperaturanstiegs auf 1,5°C gemäß dem Pariser Abkommen in Einklang steht.
Das Europäische Parlament entscheidet am 6. Oktober über seine Position zur EU-Klimaverordnung, bevor es in die Verhandlungen zwischen Europäischem Parlament, Rat und EU-Kommission geht.
Weitere Informationen

EU-Klimagesetz: Europa-Abgeordnete wollen Emissionsminderungsziel bis 2030 auf 60% erhöhen
Verfahrensschritte EU-Klimagesetz
Bericht des EP-Umweltausschusses zur EU-Klimaverordnung (22.09.2020 - EN)
Pressemitteilung: EP unterstützt Europäischen „Green Deal“ und drängt auf noch ehrgeizigere Ziele (15.01.2020)
Briefing des Wissenschaftlichen Dienstes des EP zu Klimawandel und -Maßnahmen (Juli 2020 - EN)

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Den Überblick behalten – Publikationen des EP
Die Kompetenzen der Europäischen Union auf dem Stand des Vertrags von Nizza oder mit nur 15 Mitgliedstaaten? Informationen wie diese sind in Publikationen zur Europäischen Union leider keine Seltenheit - insbesondere in Schulbüchern sind immer wieder veraltete Informationen zu finden, die einem das Leben erschweren.
Europa 2020 - alle Fakten auf einen Blick
Das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments bietet daher seit vielen Jahren eine Informationsbroschüre an, die jedes Jahr auf den neuesten Stand gebracht wird. Die neueste Ausgabe „Europa 2020“ bietet auf insgesamt 104 Seiten einen Gesamtüberblick über die Institutionen, Kompetenzen und Politikbereiche der Europäischen Union.
Hier wird erklärt welche Aufgaben das Europäische Parlament, der Rat und die EU-Kommission im Gesetzgebungsprozess haben. Leser*innen erfahren, wie die EU-Kommission kontrolliert wird und welche Rolle die Mitgliedstaaten in der EU spielen.
Neben den institutionellen Fragen wird im Text der Broschüre auch deutlich, wo die Europäische Union und ihre Gesetze ganz praktisch unseren Alltag beeinflussen. Sei es beim Verbraucher*innenschutz, in der Sozialpolitik, beim Umweltschutz oder bei der Freizügigkeit – überall werden konkrete Punkte genannt und Probleme aufgezeigt.
Deshalb eignet sich „Europa 2020“ für alle Interessierten und auch besonders für den Einsatz im Unterricht an Schulen. Für Lehrkräfte gibt es dazu ein Begleitheft mit sechs Unterrichtsmodulen, zu denen Arbeitsblätter mit Diskussionsfragen für die Unterrichtsgestaltung gehören.
Die Broschüre kann als PDF-Datei auf der Webseite des Verbindungsbüros heruntergeladen werden oder als Einzelheft oder Klassensatz in gedruckter Fassung bestellt werden. Auch das Begleitheft kann bestellt werden, die Zusendung ist kostenlos.
Wer sind meine Europaabgeordneten - das Bürgerhandbuch erklärt es
Die Abgeordneten sind darin in alphabetischer Reihenfolge und mit einem Foto dargestellt und zu jedem und jeder Abgeordneten finden sich neben einer Kontaktadresse die Fraktions- und Parteizugehörigkeit, Funktionen im Europäischen Parlament sowie Mitgliedschaften in Ausschüssen und Delegationen des Parlaments. Abgerundet wird jede Seite mit einem kurzen Lebenslauf des bzw. der jeweiligen Europaabgeordneten.
Der anschließende Überblicksteil des Bürgerhandbuchs erleichtert die konkrete Kontaktaufnahme. Für die Kontaktaufnahme mit Abgeordneten aus der Region ist die Übersicht nach Bundesländern hilfreich, für thematische Zuständigkeiten die nach Ausschüssen. Auch das Bürgerhandbuch kann auf der EP-Webseite heruntergeladen oder bestellt werden.
Darüber hinaus bietet das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments noch weitere Publikationen für verschiedene Altersklassen und Anlässe zum Download und Versand an. Ein Blick auf die Webseite lohnt sich.
Weitere Informationen
Download: Europa 2020
Download: Bürgerhandbuch
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EuroparlTV
Langfristiger Haushalt: Parlament verteidigt EU-Leitprogramme
Klima, Forschung, Jugendliche und Gesundheit sind Prioritäten für das Europäische Parlament im nächsten siebenjährigen Haushalt. Die Kürzung von Mitteln in Bereichen, die den Aufbau unterstützen und in künftige Generationen investieren, ist für die Abgeordneten inakzeptabel.
Die Plenarwoche
Thementicker - Wichtige Ereignisse
im Überblick
Montag,‌ 05.‌10. ab 17:00 Uhr‌

Aussprachen
EU-Mechanismus für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte
Rechtsstaatlichkeitskonditionalität im EU-Haushalt 2021-2027 und des Wiederaufbauinstruments
Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte in Bulgarien
Position des Rates zum Gesamthaushaltsplan 2021
Ausgewogenere Vertretung von Frauen und Männern in Gesellschaftergremien
Verstärkung der Jugendgarantie

Abstimmungen (final)
Änderung der Verordnung Nr. 514/2014 zur Aufhebung von Mittelbindungen
Berichtigungshaushaltsplans Nr. 7/2020: Aktualisierung der Einnahmen

Dienstag,‌ ‌06.‌10. ab 9:00 Uhr‌

Aussprachen
Ergebnisse EU-Gipfel 01./02. Oktober & Ausblick EU-Gipfel 15./16. Oktober 2020
Europäische Forststrategie – künftiges Vorgehen
Erläuterung des Rates zum Entwurf des Gesamthaushaltsplans 2021
Europäisches Klimagesetz

Mittwoch,‌ ‌07.‌10.‌ ab 9:00 Uhr

Aussprache
Kämpfe zwischen Armenien und Aserbaidschan bzgl. Nagorno-Karabach
EU-Mission in Venezuela vor möglichen Neuwahlen
Lage im Iran

Abstimmungen (final)
Neue Verantwortlichkeiten des Kommission-Vizepräsidenten Valdis Dombrovskis
Ernennung von Mairead McGuinness zum Mitglied der EU-Kommission
EU-Mechanismus für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte
Umsetzung der gemeinsamen Handelspolitik – Jahresbericht 2018
  Aussprachen
Die Rolle der Europäischen Aufsichtsbehörden im Wirecard-Skandal
Digitales Finanzwesen: Neue Risiken bei Krypto-Vermögenswerten
Die Weiterentwicklung der Kapitalmarkt-Union (CMU)
  Abstimmungen (final)
Europäisches Klimagesetz
Spezifikationen für Titandioxid (E 171)
Höchstmengen von Acrylamid in Lebensmitteln für Säuglinge und Kleinkinder
Europäische Forststrategie – künftiges Vorgehen
Donnerstag,‌ ‌09.‌10.‌ ab 8:30 Uhr

Aussprache
Kampf gegen Geldwäsche nach den FinCEN-Enthüllungen
Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf Langzeitpflegeeinrichtungen

 

Aussprache und Abstimmung über Verletzungen der Menschenrechte
- Eritrea: der Fall Dawitt Isaak
- Das Gesetz über "Ausländische Agenten" in Nicaragua
- Die Situation äthiopischer Migranten in Internierungslagern in Saudi-Arabien

Abstimmungen (final)
Eisenbahnsicherheit und Interoperabilitätsregeln im Kanaltunnel
Ermächtigung Frankreichs für ein internationales Kanaltunnel-Abkommen
Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte in Bulgarien
Digitales Finanzwesen: Neue Risiken bei Krypto-Vermögenswerten
Weiterentwicklung der Kapitalmarkt-Union (CMU)
Verstärkung der Jugendgarantie
 
Die fortlaufend aktualisierte Tagesordnung mit Links zu allen relevanten Dokumenten
Schwerpunkte der Plenarsitzung vom 5. bis 8. Oktober 2020
Die Plenartagung des Europäischen Parlaments und alle Pressekonferenzen im Livestream
Webseite des Multimediazentrums des EP (EN)
Terminkalender
Ausgewählte Veranstaltungen und Termine der
Plenarwoche im Überblick.
Aus dem Europäischen Parlament:
19. ‌-‌22. Oktober ‌2‌0‌20
Plenartagung
Aus dem Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland:
Alle Termine mit weiteren Informationen und Links gibt es zu gegebener Zeit auf www.europarl.de

Freitag, 25. September - Sonntag, 4. Oktober 2020,
Berlin leuchtet und 30 Jahre deutsche Wiedervereinigung

Im Vorfeld des 30 Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung werden verschiedene Gebäude und Sehenswürdigkeiten Berlins thematisch beleuchtet. Auch das Europäische Haus am Brandenburger Tor nimmt mit einer eigenen Lichtinstallation unter dem Slogan #EUSolidarity teil, um damit ein Zeichen für gegenseitige Unterstützung zu setzen. In der Dauerausstellung Erlebnis Europa bieten wir in dieser Zeit Informationen und visuelle Beiträge zum 30. Jubiläum. Kommen Sie vorbei! Die Dauerausstellung ist täglich von 10-18 Uhr geöffnet.

Weitere Infos
Donnerstag,‌ 8.‌ Oktober ‌2‌0‌20, 14 - 15 Uhr, Online
Mittagsgespräch: „Die Zukunft der EU und Europaskeptizismus: deutsche Perspektiven in Zeiten der COVID-19-Pandemie“

Der Europaabgeordnete Daniel Freund (Grüne/ EFA) diskutiert mit Katrin Böttger, Direktorin am Institut für Europäische Politik (IEP) wie die EU in Zeiten von COVID-19 dem Europaskeptizismus entgegentreten kann. Zur Begrüßung spricht der Leiter des EP-Verbindungsbüros in Deutschland Georg Pfeifer, es moderiert Michael Kaeding, Jean-Monnet-Professor an der Universität Duisburg-Essen.

Infos und Anmeldung
Freitag,‌ 16.‌ Oktober ‌2‌0‌20, 17 - 18:30 Uhr, Flensburg & online
Bürgerforum "Mitreden über Europa"

Die Europaabgeordneten Rasmus Andresen (Bündnis90/Die Grünen), Delara Burkhardt (SPD), Svenja Hahn (FDP) und Niclas Herbst (CDU) stehen Bürger*innen aus Flensburg und Umgebung Rede und Antwort. Das Bürgerforum wird gemeinsam mit der Stadt Flensburg als Hybrid-Veranstaltung durchgeführt. Unter geltenden Hygienebestimmungen können ca. 50 Interessierte vor Ort teilnehmen. Weitere Gäste diskutieren über einen Live-Stream mit. Fragen können auf Twitter (@EPinDeutschland) über den Hashtag #MitredenEU gestellt werden.

Infos und Anmeldung
Donnerstag,‌ ‌22.‌ Oktober 2‌0‌20, Brüssel
Bekanntgabe der Sacharow-Preisträger

Der Sacharow-Preis für geistige Freiheit 2020 des Europäischen Parlaments wird unter den Nominierungen vergeben.

Zeitplan und Übersicht der Nominierten

ERLEBNIS EUROPA am Brandenburger Tor ist wieder täglich zwischen 1‌0‌:‌0‌0‌ ‌u‌n‌d‌ ‌1‌8‌:‌0‌0‌ ‌U‌h‌r‌ geöffnet!
Nach der Corona-Pause können Besucherinnen und Besucher die multimediale Ausstellung im Europäischen Haus nun wieder anschauen und Europa auf eine völlig neue Art und Weise erleben und verstehen.

In der Ausstellung erfahren die Besucherinnen und Besucher, wie europäische Politik gestaltet wird und wie sie selbst aktiv werden können. Und das in 24 europäischen Sprachen! Auch das 360°-Kino ist wieder geöffnet, in dem eine Plenarsitzung des Europäischen Parlaments gezeigt wird.

Der Eintritt ist frei.

ERLEBNIS EUROPA - Die Ausstellung im Europäischen Haus Berlin
Am Brandenburger Tor, U‌n‌t‌e‌r‌ ‌d‌e‌n‌ ‌L‌i‌n‌d‌e‌n‌ ‌7‌8‌,‌ ‌1‌0‌1‌1‌7‌ ‌B‌e‌r‌l‌i‌n‌

Tel: +‌4‌9‌ ‌3‌0‌ ‌2‌2‌8‌0‌ ‌2‌9‌0‌0‌ , frage@erlebnis-europa.eu, www.erlebnis-europa.eu
Kontakt &
Impressum
Pressedienst in Deutschland
Judit Hercegfalvi, Pressereferentin
Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland
Telefon: +‌4‌9‌(‌0‌)‌3‌0‌ ‌2‌2‌8‌0‌ ‌1‌0‌0‌0‌
» p‌r‌e‌s‌s‌e‌-‌b‌e‌r‌l‌i‌n‌@‌e‌p‌.‌e‌u‌r‌o‌p‌a‌.‌e‌u‌
Thilo Kunzemann, Pressereferent
Telefon: +‌4‌9‌(‌0‌)‌3‌0‌ ‌2‌2‌8‌0‌ ‌1‌0‌3‌0‌
Philipp Bauer, Pressereferent
Telefon: +‌4‌9‌(‌0‌)‌3‌0‌ ‌2‌2‌8‌0‌ ‌1‌0‌2‌5‌
Soziale Netzwerke
Pressedienst in Brüssel
Michaela Findeis, Pressereferentin
Telefon: +‌3‌2‌ ‌2‌2‌8‌ ‌3‌1‌1‌ ‌4‌1‌ (Brüssel)
Telefon: +‌3‌3‌ ‌3‌8‌8‌ ‌1‌7‌3‌ ‌6‌0‌3‌ (Straßburg)
Mobil: +‌3‌2‌ ‌4‌9‌8‌ ‌9‌8‌ ‌3‌3‌ ‌3‌2‌
Armin Wisdorff, Pressereferent
Telefon: +‌3‌2‌ ‌2‌2‌8‌ ‌4‌0‌9‌ ‌2‌4‌ (Brüssel)
Telefon: +‌3‌3‌ ‌3‌8‌8‌ ‌1‌7‌3‌ ‌7‌8‌0‌ (Straßburg)
Mobil: +‌3‌2‌ ‌4‌9‌8‌ ‌9‌8‌ ‌1‌3‌ ‌4‌5‌
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