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EP.NEWS
Oktober II 2020
Monatlicher Newsletter des Verbindungsbüros
des Europäischen Parlaments in Deutschland
EU-Agrarreform

Die EU-Landwirtschaftspolitik ist entscheidend für Europas Ernährungssicherheit und Klimaschutzziele. Die Europaabgeordneten stimmen in der kommenden Woche über ihre Position zur Reform der EU-Agrarpolitik ab. Der Agrarausschuss will kleinere und mittelgroße landwirtschaftliche Betriebe stärken und besser für Krisen vorsorgen.

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Neue Regeln für Online-Riesen

Das Gesetzespaket zum Digital Services Act (DSA) soll einen neuen Rahmen für digitale Dienste schaffen. Drei EP-Ausschüsse haben ihre Forderungen formuliert. Im Fokus der Europaabgeordneten steht neben Regeln gegen Online-Monopole vor allem der Verbraucherschutz.

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EP-Preis für Journalismus
Das Europäische Parlament ruft den Daphne-Caruana-Galizia-Preis für investigativen Journalismus aus. Zum Gedenken an die 2017 ermordete maltesische Investigativjournalistin wird der Preis journalistische Arbeit auszeichnen, die die Prinzipien und Werte der EU widerspiegelt.
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Die Plenarwoche
Thementicker - Wichtige Ereignisse im Überblick.
Terminkalender
Ausgewählte Veranstaltungen und Termine der Plenarwoche.
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EU-Agrarreform: Grüner, kleiner, nachhaltiger
Zwar ist der Anteil der Agrarhilfen am EU-Gesamtbudget seit 1985 von fast 70 Prozent auf rund 37 Prozent für 2018 zurückgegangen, bleibt aber einer größten Posten im EU-Haushalt. Wie diese Gelder verteilt werden, hat sich ebenfalls stark verändert.

Um geänderten Essgewohnheiten der Verbraucher*innen, den Anforderungen des Umweltschutzes, dem zunehmenden Protektionismus und den Bedürfnissen von Landwirt*innen gerecht zu werden, soll die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU vor Beginn des EU-Rahmenhaushalts 2021-2027 reformiert werden.

Zu den Vorschlägen der EU-Kommission entwarfen die Europaabgeordneten mehr als 8000 Änderungsanträge, ein Rekordwert, der die Bedeutung der EU-Agrarpolitik zeigt. In der kommenden Plenarwoche wird voraussichtlich über die in drei Berichten aufgeteilten Vorschläge im Plenum abgestimmt.

EU-weite Ziele, nationale Umsetzung

Mit Hilfe der neuen GAP-Reform soll die Landwirtschaft umweltfreundlicher und besser an den Klimawandel angepasst werden. Gleichzeitig sollen unlautere Handelspraktiken und unzureichendes Risikomanagement in der Agrar- und Lebensmittelversorgungskette vermieden werden. So soll in Zukunft flexibler auf Preisschwankungen reagiert werden, um Landwirt*innen ein gerechteres und stabileres Einkommen zu gewährleisten.
Um flexibler auf die unterschiedlichen Produktionsbedingungen und Strukturen in den Mitgliedstaaten reagieren zu können, wollen die Europaabgeordneten dabei nur die allgemeinen Ziele der GAP-Reform festlegen. Die Mitgliedsstaaten sorgen dann mit maßgeschneiderten, strategischen Pläne auf nationaler Ebene für die Umsetzung dieser Vorgaben.
Die nationalen Pläne müssen von der EU-Kommission genehmigt werden, bevor sie 2022 in Kraft treten. Um nationale Verwaltungen nicht zu überlasten, soll nur alle zwei Jahre statt, wie von der Kommission vorgeschlagen, jährlich kontrolliert werden, ob die Landwirte ihre Vorgaben einhalten.
Kürzungen unvermeidbar
Die für die Haushaltsperiode von 2021 bis 2027 von der Kommission vorgesehen Mittel für die Landwirtschaft belaufen sich auf rund 320 Milliarden Euro für die Haushaltsperiode von 2021 bis 2027. Damit würde der Anteil der Agrarpolitik am Gesamthaushalt weiter sinken auf rund 28 Prozent.

Kürzungen sind angesichts des Austritts des Vereinigten Königreichs und neuer EU-Prioritäten wie Migration und Schutz der Außengrenzen sowie die Corona-Pandemie und der Aufbau einer digitalen Wirtschaft unvermeidbar, werden aber vor allem von Regierungen aus EU-Staaten mit bedeutender landwirtschaftlicher Produktion kritisiert.

Obergrenze für Direktzahlungen

Die Europaabgeordneten wollen die Kürzungen nutzen, um umweltfreundliche kleine und mittlere landwirtschaftliche Betriebe zu stärken. Daher sollen die jährlichen Direktzahlungen an landwirtschaftliche Betriebe auf maximal 100.000 Euro reduziert werden. Gleichzeitig müssten mindestens 20 Prozent aller Direktzahlungen an Landwirte in Umweltprogramme investiert werden.
Mindestens 5 Prozent der nationalen Direktzahlungen sollen für eine ergänzende Einkommensunterstützung für kleine und mittlere Landwirte bereitgestellt werden. Mit 2 Prozent des Direktzahlungsbudgets sollen exklusiv an Junglandwirt*innen gezahlt werden. Weitere Maßnahmen sollen Frauen in der ländlichen Wirtschaft fördern.
Schärfere Strafen bei Verstößen gegen Tierwohl und Umweltschutz
Die Europaabgeordneten fordern auch schärfere Kontrollen und Strafen bei Verstößen gegen Umwelt- und Tierwohlauflagen. Bei wiederholter Nichteinhaltung der gesetzlichen Anforderungen an Umwelt, Tierschutz oder Lebensmittelqualität, sollen die Begünstigten 10 anstelle von bisher 5 Prozent weniger Fördermittel erhalten. Ganze 15 Prozent der Fördermittel werden gestrichen, wenn Landwirt*innen absichtlich gegen die Regeln verstoßen.
Markttransparenz und Krisenreserve
Eine landwirtschaftliche Krisenreserve mit einem Anfangsbudget von 400 Millionen Euro (maximal 1,5 Mrd. Euro) soll Landwirt*innen bei Preis- und Marktinstabilität unter die Arme greifen.
Die bei Milchbauern angewandte Praxis, in Zeiten schwerer Marktungleichgewichte gegen zusätzliche Hilfen freiwillig weniger zu produzieren, soll auf alle Landwirtschaftssektoren ausgedehnt werden.
Eine neue, zentrale EU-Beobachtungsstelle für Agrarmärkte soll dafür Daten etwa über Preise; Produktionsmengen und Angebot von Getreide, Zucker, Olivenöl, Obst und Gemüse, Wein, Milch und Fleisch sammeln. Bei Marktstörungen könnte die Beobachtungsstelle dann frühzeitig Warnungen veröffentlichen.
Landwirtschaftliche Beratungsdienste
Gefordert werden auch landwirtschaftliche Beratungsdienste in den Mitgliedsstaaten. Landwirte sollten unter anderem über die Bedingungen für EU-Zahlungen sowie über mögliche technische Innovationen, bessere Wettbewerbsfähigkeit und ökologische Praktiken informiert werden. Individuelle Beratungen sollen außerdem den Betrieben angeboten werden, die ihre Produktionsweise ändern wollen, etwa um sich besser an den Klimawandel anzupassen.
Weitere Informationen

Pressemitteilung: Protecting farmers and quality products: vote on EU farm policy reform plans (EN, 01.04.2019)
Pressemitteilung: Fairer, simpler, more flexible EU farm policy: MEPs vote on post-2020 reform (EN, 02.04.2019)
Pressemitteilung: Checks, fines, crisis reserve: MEPs vote on EU farm policy reform (EN, 08.04.2019)
Pressemitteilung: Transition to new EU farm policy: Partial deal on key provisions for after 2020 (EN, 30.06.2020)
EP Research Briefing: “Towards the Common Agricultural Policy beyond 2020: comparing the reform package with the current regulations” (September 2018)

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Digital Services Act (DSA): Die E-Commerce Reform
Über 20 Jahre ist es her, dass die sogenannte E-Commerce Richtlinie zur Regelung von digitalen Diensten verabschiedet wurde. Nun hat es sich die Kommission von der Leyen zum Ziel gemacht, diese Richtlinie zu überarbeiten und mit dem geplanten Digital Services Act, dem „Digitale-Dienste-Gesetz“, zu ersetzen. Einen ersten Entwurf dieser Reform will die Europäische Kommission noch Ende dieses Jahres vorlegen.
Im Vorfeld legen die Europaabgeordneten ihre Vorstellungen der Neuregelung fest: Der Rechtsausschuss (JURI), der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO) sowie der Ausschuss für bürgerliche Freiheiten (LIBE) des Europäischen Parlaments haben Ende September 2020 ihre Initiativberichte verabschiedet. Die Vorschläge der Ausschüsse werden am Montagnachmittag (19.10.) im Plenum diskutiert. Am Mittwoch (21.10.) wird darüber abgestimmt.
Modernisierung des digitalen Markts und Auflagen für Tech-Konzerne
Der technische Fortschritt und die Innovation der letzten zwei Jahrzehnte haben neue Möglichkeiten, und Herausforderungen für den digitalen Markt geschaffen. Der Digital Services Act soll darauf eingehen.
Das neue „Toolkit“ der EU soll klare Regeln zur Vereinheitlichung des digitalen europäischen Binnenmarkts enthalten, um etwa kleine und mittelständische Unternehmen (SMEs) zu fördern. Neue Mechanismen zur Kontrolle und Überwachung großer Tech-Konzerne sollen Monopole verhindern und freien Wettbewerb garantieren.
Verbraucherschutz: innovative Neuerungen und mehr Transparenz
Die vorgelegten Berichte der drei parlamentarischen Ausschüsse decken unterschiedliche Wirkungsbereiche des angekündigten Gesetzespakets ab. Im Zentrum der Vorschläge des Binnenmarkt-Ausschusses stehen vor allem mehr Sicherheit für Verbraucher*innen im Netz und das Motto “was offline illegal ist, sollte auch online illegal sein”.
Berichterstatter Alex Agius Saliba (S&D, MT) schlägt unter anderem vor, illegale und gefährliche Inhalte durch einen wirkungsvollen „Notice-and Action“-Mechanismus erkenntlich zu machen sowie striktere Regeln für gezielte Werbung und Micro-Targeting.
Neben einer Überarbeitung der aktuellen E-Commerce-Richtlinie sollte das DSA-Paket auch einen separaten Vorschlag für ein Binnenmarktinstrument enthalten, das großen Internet-Plattformen mit Gatekeeper-Rolle neue Pflichten auferlegt werden. So sollen monopolisierte Märkte für neue Marktteilnehmer geöffnet werden und Marktversagen verhindert werden. Auch die automatisierten Entscheidungen von Algorithmen sollen dem Ausschuss zur Folge für Außenstehende nachvollziehbarer werden.
Grundwerte- und Datenschutz verbessern
Dies unterstützt auch der Rechtsausschuss. Berichterstatter Tiemo Wölken (S&D,DE) betont in seinen Vorschlägen vor allem den Schutz der Grundrechte wie der Meinungsfreiheit. Fake-News und Verschwörungstheorien sollten nicht zensiert werden, aber von Suchmaschinen und Social Media Plattformen weniger sichtbar gemacht werden.
Der Ausschuss fordert zudem scharfe Maßnahmen für mehr Datenschutz: Personalisierte Werbung im Netz soll es künftig nur noch auf freiwilliger Basis geben. In Zukunft müssten Internet-Unternehmen demnach „Opt-Outs“ anbieten, damit  Verbraucher*innen entscheiden können, ob ihnen individualisierte Werbung angezeigt wird.
Die Wahrung von Datenschutz, Privatsphäre-, sowie der Schutz der Meinungs- und Informationsfreiheit wird auch im Text des Ausschusses für bürgerliche Freiheiten unterstützt. Der Europaabgeordneten Kris Peeters (BE, EVP) macht zudem darauf aufmerksam, dass die Entfernung von Inhalten „sorgfältig, verhältnismäßig und nicht diskriminierend“ erfolgen muss. Auch sollen Online-Plattformen klarer aufzeigen, wie sie Geld verdienen.
Möglicher Meilenstein mit globaler Bedeutung
Die Forderungen der parlamentarischen Ausschüsse zielen auf mehr Sicherheit für europäische Bürger*innen im Netz. Sie liefern mit einem Paket an strikten Regulierungen eine Antwort auf die Vormachtstellung amerikanischer Tech-Unternehmen. Das geplante Gesetzespaket könnte wie die Datenschutzgrundverordnung globale Relevanz erlangen.
Bis dahin sind jedoch noch viele weitere Schritte nötig. Nach der Abstimmung im Plenum am Mittwoch (21.10.) werden die EP-Initiativberichte der Europäischen Kommission vorgelegt.
Weitere Informationen

Überblick: Entwicklung des Digital Services Act (EN)
Pressemitteilung zum Bericht des EP-Binnenmarkt-Ausschusses (EN)
Pressemitteilung zum Bericht des EP-Rechtsausschusses (EN)
EP-Studie: Entwicklungen bei digitalen Diensten und Auswirkungen des DSA (EN)

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Daphne-Caruana-Galizia-Preis für investigativen Journalismus
Das Europäische Parlament ruft den Daphne-Caruana-Galizia-Preis für investigativen Journalismus aus. Mit dem Preis werden herausragende Journalist*innen geehrt, deren Arbeit sich mit den Werten und Prinzipien der EU befasst. Der Preis wird am 16. Oktober ins Leben gerufen, dem Jahrestag der Ermordung der maltesischen Investigativjournalistin.
"Mit dem Daphne-Caruana-Galizia-Preis wird die bedeutende Rolle anerkannt, die Journalisten beim Erhalt unserer Demokratien spielen, und die Bürger werden daran erinnert, wie wichtig eine freie Presse ist. Die Auszeichnung soll Journalisten bei der wichtigen und oft gefährlichen Arbeit, die sie leisten, helfen und die Unterstützung des Europäischen Parlaments für Investigativjournalismus widerspiegeln", so Heidi Hautala, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments.
Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wird ab Oktober 2021 jährlich an Journalist*innen und Journalistenteams in der EU verliehen. Kandidat*innen und Preisträger*innen werden von einem unabhängigen Gremium ausgewählt.
Wer war Daphne Caruana Galizia?
Daphne Caruana Galizia war eine maltesische Journalistin und Bloggerin, die über Korruption, Geldwäsche, organisiertes Verbrechen, den Verkauf von Staatsbürgerschaften und Verbindungen der maltesischen Regierung zu den Panama Papers berichtete. Sie wurde aufgrund ihrer investigativen Arbeit Einschüchterungsversuchen und Morddrohungen ausgesetzt. Am 16. Oktober 2017 wurde Caruana Galizia durch eine Autobombe ermordet.
Die Kritik am Vorgehen der Behörden bei der Aufklärung des Mordanschlags führte letztendlich zum Rücktritt des maltesischen Ministerpräsidenten Joseph Muscat.
Die EU-Abgeordneten kritisierten die Mängel bei der Morduntersuchung und forderten im Dezember 2019 die Europäische Kommission zum Handeln auf.
Als steter Verfechter der Pressefreiheit mahnt das Europäische Parlament die EU-Staaten, eine angemessene öffentliche Finanzierung zu gewährleisten und sich für pluralistische, unabhängige und freie Medien einzusetzen. Das Parlament hat außerdem erneut die Bedeutung der Pressefreiheit in Zusammenhang mit der Corona-Krise unterstrichen.
Weitere Informationen

Legislative Train: Medienfreiheit und Pluralismus in der EU (Englisch)
Pressemitteilung: „Abgeordnete ehren Daphne Caruana Galizia“ (Englisch)
Dossier: Wie Desinformation bekämpft werden kann
Frei nutzbare Fotos und Videos: „Press freedom in Malta“

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EuroparlTV
Europa braucht gesunde Wälder im Kampf gegen den Klimawandel
Fast die Hälfte der Landfläche in der EU ist von Wald bedeckt. Wälder spielen eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Klimawandel und beim Schutz unserer Biodiversität. Die Abgeordneten möchten sicherstellen, dass die EU-Forststrategie die Wälder und die Forstwirtschaft fördert. Die Strategie soll die nationalen Ansätze und die EU-Umweltziele in Einklang bringen.
Die Plenarwoche
Thementicker - Wichtige Ereignisse
im Überblick
Montag,‌ 19.‌10. ab 17:00 Uhr‌

Aussprachen
Digitale Dienste und künstliche Intelligenz
Zukunft der europäischen Bildung im Kontext von Covid-19
Umsetzung und Steuerung der Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit (SSZ)
Assoziierungsabkommen der EU mit der Republik Moldau

Abstimmungen (final)
Maßnahmen für Fahrzeuge der Klasse L aus einer auslaufenden Serie infolge der COVID-19-Pandemie

Dienstag,‌ ‌20.‌10. ab 9:00 Uhr‌

Abstimmungen morgens (Änderungsanträge)
Digital Services Act - alle drei Berichte
KI-Regulierung - alle drei Berichte

Aussprachen
Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik GAP
Arbeitsprogramm der Kommission 2021
Beziehungen mit Belarus
Polizeigewalt in der EU
Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags (NVV) im Jahr 2020, nukleare Rüstungskontrolle, nukleare Abrüstung

Abstimmungen abends (final)
Digital Services Act und künstliche Intelligenz

Mittwoch,‌ ‌21.‌10.‌ ab 9:00 Uhr

Aussprache
Ergebnisse des EU-Gipfels vom 15./16.10. - vor allem EU-UK-Beziehungen
Wirtschaftspolitik der Eurozone 2020
Beschäftigungs- und Sozialpolitik der Eurozone 2020

Abstimmungen (final)
Beziehungen mit Belarus
Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags (NVV) im Jahr 2020, nukleare Rüstungskontrolle, nukleare Abrüstung

Wirtschaftspolitik der Eurozone 2020
Beschäftigungs- und Sozialpolitik der Eurozone 2020
Zukunft der europäischen Bildung im Kontext von Covid-19

  Abstimmungen (Änderungsanträge)
Entwaldung
Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik GAP (Abstimmungen in Etappen bis Freitag aufgrund der hohen Zahl an Änderungsanträgen)

  Aussprachen
EU-Maßnahmen zur Milderung der sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen von Covid-19
Entwaldung
Donnerstag,‌ ‌22.‌10.‌ ab 9:00 Uhr

Aussprache
Bekanntgabe: Preisträger*in des Sacharow-Preises für geistige Freiheit
Geschlechtergleichstellung in der Außen- und Sicherheitspolitik der EU
Sicherheitsbedrohungen durch Verkauf von EU-Pässen und Visa an Kriminelle
Stand der Energieunion
Vertrag über die Energiecharta an den europäischen Green Deal angleichen

 

Abstimmungen (Änderungsanträge)
Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik GAP

Abstimmungen (final)
Entwaldung
Freitag,‌ ‌23.‌10.‌ ab 9:00 Uhr
Abstimmungen (final)
Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik GAP
Geschlechtergleichstellung in der Außen- und Sicherheitspolitik der EU

 
Die fortlaufend  aktualisierte Tagesordnung mit Links zu allen relevanten Dokumenten
Schwerpunkte der Plenarsitzung vom 19. bis 23. Oktober 2020
Die Plenartagung des Europäischen Parlaments und alle Pressekonferenzen im Livestream
Webseite des Multimediazentrums des EP (EN)
Terminkalender
Ausgewählte Veranstaltungen und Termine der
Plenarwoche im Überblick.
Aus dem Europäischen Parlament:
26. ‌-‌29. Oktober ‌2‌0‌20
Ausschusswoche
11. ‌-‌12. November ‌2‌0‌20
Kurze Plenartagung
23. ‌-‌26. November ‌2‌0‌20
Plenartagung
Aus dem Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland:
Alle Termine mit weiteren Informationen und Links gibt es zu gegebener Zeit auf www.europarl.de

Donnerstag,‌ ‌22.‌ Oktober 2‌0‌20, Brüssel
Bekanntgabe der Sacharow-Preisträger

Der Sacharow-Preis für geistige Freiheit 2020 des Europäischen Parlaments wird unter den Nominierungen vergeben.

Zeitplan und Übersicht der Nominierten

Montag, 26. Oktober 2020, 9 -13 Uhr, Bayerischer Landtag
"Jugendforum für Europa" anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft

Event des Centrums für angewandte Politikforschung im Auftrag des Bundespresseamtes gemeinsam mit dem Bayerischen Landtag und dem Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in München. Mit Landtagspräsidentin Ilse Aigner MdL, Prof. Dr. Angelika Niebler MdEP, Henrike Hahn MdEP und Tobias Gotthardt MdL, Vorsitzender des Europaausschusses.

Montag,‌ 26.‌ Oktober ‌2‌0‌20, ab 19 Uhr, Landratsamt Ostalbkreis/Aalen
"Die Ratspräsidentschaft aus Sicht des Europäischen Parlaments"

Gespräch mit Landrat Joachim Bläse und dem Leiter des EP-Verbindungsbüros in München Tobias Winkler.

Anmeldung bis 21.10.2020 online
Donnerstag,‌ 29.‌ Oktober ‌2‌0‌20, ab 16 Uhr, Aschaffenburg
Neue Botschafterschule in Aschaffenburg

Verleihung des Titels "Botschafterschule des Europäischen Parlaments" an das Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium Aschaffenburg mit der Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments Nicola Beer MdEP

Weitere Infos
Dienstag,‌ ‌3.‌ November 2‌0‌20, 13 - 17 Uhr, Dachau
Infocamp "Partnerschaft für Demokratie"

Treffen im Ludwig-Thoma-Haus Dachau, Kreisjugendring Dachau für Demokratie-Projekte im Bereich der Kinder-/Jugend- und Erwachsenenbildung aus dem Süden Bayerns. Offen für Alle, die sich für Demokratie, Integration und auch Präventionsarbeit einsetzen möchten.

Infos und Anmeldung

Donnerstag,‌ ‌5.‌ November 2‌0‌20, Wolfsburg & Online
Bürgerforum "Mitreden über Europa"

Die Europaabgeordneten Lena Düpont (CDU), Bernd Lange (SPD) und Katrin Langensiepen (Bündnis90/Die Grünen) stehen den Bürger*innen aus Wolfsburg und Umgebung Rede und Antwort. Aufgrund der Corona-Pandemie wird das Bürgerforum als Hybrid-Veranstaltung durchgeführt. Unter Beachtung der geltenden Hygienebestimmungen können ca. 50 Interessierte vor Ort teilnehmen. Über einen Live-Stream können weitere Gäste mitdiskutieren. Fragen sind auch per Twitter (@EPinDeutschland) über den Hashtag #MitredenEU möglich.

Infos und Anmeldung hier

Donnerstag,‌ ‌17.‌ November 2‌0‌20, Künstlerhaus München
"Europäische Begegnungen" anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft

Mit Bundesfinanzminister a.D. und "Vater des Euro" Dr. Theo Waigel und Dr. Ingo Friedrich, Ehrenmitglied des Europäischen Parlaments.

Infos und Anmeldung ab November hier

Freitag,‌ ‌27.‌ November 2‌0‌20, München Airport Center (MAC) & Online
3rd European-Bavarian Women's Summit

Hybrid-Event mit Nicola Beer MdEP (Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments); Prof. Dr. Angelika Niebler MdEP (Vorsitzende des CSU-Europagruppe); Katrin Habenschaden (Zweite Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München); Janina Kugel (Aufsichtsrätin, Advisor, Speaker, ehemalige CHRO); Magdalena Rogl (Head of Digital Channels, Microsoft); Yvonne Ruf (Roland Berger Consulting) und Poetry Slammerin Dominique Macri

Infos und Anmeldung ab November hier

ERLEBNIS EUROPA am Brandenburger Tor ist wieder täglich zwischen 1‌0‌:‌0‌0‌ ‌u‌n‌d‌ ‌1‌8‌:‌0‌0‌ ‌U‌h‌r‌ geöffnet!
Unter Beachtung der geltenden Hygienevorschriften können Besucher*innen die multimediale Ausstellung im Europäischen Haus besuchen und Europa auf eine völlig neue Art und Weise erleben und verstehen.

In der Ausstellung erfahren die Besucherinnen und Besucher, wie europäische Politik gestaltet wird und wie sie selbst aktiv werden können. Und das in 24 europäischen Sprachen! Auch das 360°-Kino ist geöffnet und zeigt eine Plenarsitzung des Europäischen Parlaments.

Der Eintritt ist frei.

ERLEBNIS EUROPA - Die Ausstellung im Europäischen Haus Berlin
Am Brandenburger Tor, U‌n‌t‌e‌r‌ ‌d‌e‌n‌ ‌L‌i‌n‌d‌e‌n‌ ‌7‌8‌,‌ ‌1‌0‌1‌1‌7‌ ‌B‌e‌r‌l‌i‌n‌

Tel: +‌4‌9‌ ‌3‌0‌ ‌2‌2‌8‌0‌ ‌2‌9‌0‌0‌ , frage@erlebnis-europa.eu, www.erlebnis-europa.eu
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