Interaktive Zeittafel : Übersicht über die Klimaverhandlungen

Veranstaltungen

  1.  UN-Klimakonferenz in Bonn (COP23)

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    Die COP23 erzielt bedeutende Fortschritte hinsichtlich klarer und umfassender Umsetzungsrichtlinien für das Pariser Abkommen, wodurch das Abkommen operationell wird.

  2.  US-Präsident Donald Trump kündigt den Austritt der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen an

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  3.  UN-Klimakonferenz in Marrakesch (COP22)

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    Die Vertragsparteien sichern zu, die vollständige Umsetzung des Pariser Klimaabkommens voranzutreiben. "Ein außerordentliches Momentum" im Kampf gegen den Klimawandel sei erreicht.

  4.  Das Pariser Klimaschutzabkommen tritt in Kraft

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  5.  In einer historischen Abstimmung stimmt das EU-Parlament der Ratifizierung des Pariser Abkommens durch die EU zu

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    Dank der Zustimmung des EU-Parlaments kann das Pariser Abkommen im November 2016 in Kraft treten, nachdem die dazu erforderlichen Voraussetzungen deutlich früher erfüllt werden als angenommen.

  6.  Verabschiedung des Pariser Klimaabkommens

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    Das Pariser Abkommen zur Bekämpfung des Klimawandels ist das erste allgemeine, rechtsverbindliche weltweite Klimaschutzübereinkommen.

    Ziel des Abkommens ist, den Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2 °C gegenüber vorindustriellen Werten zu begrenzen, wobei Anstrengungen unternommen werden, den Anstieg auf 1,5° C zu beschränken. Das Abkommen zielt darauf ab, sicherzustellen, dass die weltweiten Emissionen möglichst bald ihren Gipfel überschreiten, und in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts ein Gleichgewicht zwischen dem Ausstoß und dem Abbau von Treibhausgasen herzustellen. Zudem behandelt das Abkommen die Anpassung an den Klimawandel, finanzielle und anderweitige Unterstützung von Entwicklungsländern, Technologietransfer und Kapazitätsaufbau sowie durch den Klimawandel verursachte Verluste und Schäden.

  7.  UN-Klimakonferenz in Lima (COP20)

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    Die COP20 fordert alle Länder auf, ihre geplanten Beiträge für das Abkommen von 2015 klar, transparent und verständlich darzulegen.

  8.  UN-Klimakonferenz in Warschau (COP19)

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    Die Vertragsparteien einigen sich auf einen Zeitplan zur Vorlage der geplanten Beiträge der Länder zum neuen globalen Klimaabkommen, und auf Wege, um die Bemühungen vor 2020 zu forcieren.

    Es wird ein Mechanismus eingerichtet, um auf Verluste und Schäden, die in gefährdeten Entwicklungsländern durch den Klimawandel verursacht werden, zu reagieren.

    Die Umsetzung bereits vereinbarter Maßnahmen (z.B. zur Klimafinanzierung) sowie die Transparenz der Berichterstattung über Emissionen wird verbessert.

  9.  UN-Klimakonferenz in Doha (COP18)

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    Die Regierungen einigen sich darauf, bis 2015 ein universelles Klimaschutzabkommen auf den Weg zu bringen und Wege zu finden, um Bemühungen zur Reduzierung von Emissionen noch vor 2020 über bestehende Zusicherungen hinaus auszubauen. Zudem verabschieden sie die Doha-Änderung des Kyoto-Protokolls: Für die teilnehmenden Länder werden neue Emissionsminderungsziele hinzugefügt (von 2012 bis 2020).

  10.  UN-Klimakonferenz in Durban (COP17)

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    In Durban verpflichten sich die Regierungen eindeutig zu einem neuen universellen Klimaabkommen bis 2015 für die Zeit nach 2020, wobei alle nach besten Kräften ihren Beitrag leisten, um gemeinsam die Früchte des Erfolgs ernten zu können.

  11.  Verabschiedung der Abkommen von Cancún

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    Die Abkommen von Cancún sind ein umfassendes Paket, das von den Regierungen verabschiedet wurde, um Entwicklungsländer bei der Bewältigung des Klimawandels zu unterstützen. Ein globaler Klimafonds (Green Climate Fund) wird eingerichtet.

  12.  Veröffentlichung des vierten Sachstandsberichts des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC)

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    Der Bericht ist die bis dato umfassendste und detaillerteste Zusammenfassung zum Thema Klimawandel, die mit Hilfe zahlreicher Wissenschaftler und Regierungsvertreter erstellt wurde. Die Hauptergebnisse des Berichts lauten: "Die Erwärmung des Klimasystems ist eindeutig", und: "Der größte Teil des beobachteten Anstiegs der mittleren globalen Temperatur seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist sehr wahrscheinlich durch den beobachteten Anstieg der anthropogenen Treibhausgaskonzentrationen verursacht".

  13.  Das Kyoto-Protokoll tritt in Kraft

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  14.  Einführung des EU-Emissionshandelssystems

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    Das EU-Emissionshandelssystem, das erste und größte Emissionshandelssystem der Welt, wird als wichtiger Pfeiler der EU-Klimapolitik eingeführt.

  15.  Übereinkommen von Marrakesch

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    Die Übereinkommen von Marrakesch werden auf der COP7 verabschiedet. Darin werden die Regeln zur Umsetzung des Kyoto-Protokolls dargelegt, u.a. zur Einrichtung neuer Finanzierungs- und Planungsinstrumente für die Anpassung und zur Schaffung eines Rahmens für den Technologietransfer zur Unterstützung der Entwicklungsländer im Umgang mit dem Klimawandel.

  16.  Ausstieg der USA aus dem Kyoto-Protokoll

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    Präsident Georg W. Bush nimmt die USA aus dem Kyoto-Prozess mit dem Argument heraus, dass Industrienationen eine größere Last bei der Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen tragen als Entwicklungsländer.

  17.  Verabschiedung des Kyoto-Protokolls

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    Der weltweit erste Vertrag zur Verringerung der Treibhausgasemissionen: Das Protokoll verpflichtet Industrieländer rechtlich zu Emissionsreduktionszielen - von durchschnittlich 5% für den Zeitraum von 2008 bis 2012, wobei die Zielvorgaben für einzelne Länder stark variieren.

  18.  UN-Klimakonferenz in Berlin (COP1)

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    Die Vertragsparteien sind sich einig, dass die Verpflichtungen der Klimarahmenkonvention nicht ausreichen, um die Ziele der Konvention zu erreichen. Es wird ein Verfahren zur Aushandlung verstärkter Verpflichtungen für die Industrieländer in Gang gesetzt und so die Basis für das Kyoto-Protokoll geschaffen.

  19.  Die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) tritt in Kraft

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  20.  Erdgipfel / Rio-Konferenz

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    Die Konvention liegt auf dem Erdgipfel in Rio zur Unterzeichnung auf.

  21.  Verabschiedung der Klimarahmenkonvention

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    Der Text des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen wird am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York angenommen. Es handelt sich um den zentralen internationalen Vertrag, um die Erderwärmung zu reduzieren und die Folgen des Klimawandels zu bewältigen. Erstmals werden für die Industrieländer verbindliche Emissionsminderungsziele festgelegt.

  22.  Erstes Treffen des Zwischenstaatlichen Verhandlungsausschusses

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  23.  Erster Sachstandsbericht des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC)

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    In seinem ersten Sachstandsbericht stellt der Weltklimarat fest, dass die von der Menschheit produzierten Emissionen zu den natürlichen Treibhausgasvorkommnissen in der Atmosphäre hinzukommen. Er unterstreicht die Bedeutung des Klimawandels als Herausforderung, die eine internationale Zusammenarbeit zur Bewältigung der Folgen erfordert. Somit spielt der Bericht eine entscheidende Rolle für die Schaffung der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC).

  24.  Gründung des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC)

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    Der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) ist ein wissenschaftliches und zwischenstaatliches Gremium unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen. Er liefert der Welt einen klaren wissenschaftlichen Überblick über den gegenwärtigen Wissensstand in Sachen Klimawandel sowie seine möglichen ökologischen und sozioökonomischen Folgen.

  25.  Verabschiedung des Montreal-Protokolls

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    Das Protokoll beschränkt Chemikalien, die die Ozonschicht schädigen.

  26.  Weltklimakonferenz in Genf

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    Es handelt sich um eines der ersten größeren internationalen Treffen zum Klimawandel: Im Wesentlichen eine wissenschaftliche Konferenz, an der Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen teilnehmen. Sie führt zur Gründung des Weltklimaprogramms (World Climate Programme, WCP).

  27.  Konferenz der Vereinten Nationen über die Umwelt des Menschen (Weltumweltkonferenz, UNCHE)

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    Die erste große Konferenz der Vereinten Nationen zu globalen Umweltfragen markiert einen Wendepunkt in der Herausbildung einer internationalen Umweltpolitik.