Joachim SCHUSTER
Joachim SCHUSTER

Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament

Mitglied

Deutschland - Sozialdemokratische Partei Deutschlands (Deutschland)

geboren am : , Rastatt

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Stellvertretender Vorsitzender

D-ZA
Delegation für die Beziehungen zu Südafrika

Mitglied

INTA
Ausschuss für internationalen Handel
ECON
Ausschuss für Wirtschaft und Währung

Stellvertreter

SEDE
Unterausschuss für Sicherheit und Verteidigung
FISC
Unterausschuss für Steuerfragen
D-RU
Delegation im Ausschuss für parlamentarische Kooperation EU-Russland

Neueste Aktivitäten

Bewältigung von Krisensituationen und Situationen höherer Gewalt (A9-0127/2023 - Juan Fernando López Aguilar)

10-04-2024
Schriftliche Erklärungen zur Abstimmung

Die vorgeschlagene Krisenverordnung sieht vor, dass in außergewöhnlichen Situationen, wie Massenankünften von Geflüchteten, spezielle Verfahren angewendet werden können. Sicherlich ist es erforderlich, auch in nicht vorhersehbaren Situationen eine gewisse Flexibilität zu wahren. Allerdings werden in der Verordnung Kriterien für Ausnahmesituationen definiert, die bereits heute absehbar und eingetreten sind und dementsprechend in den regulären Verfahren berücksichtigt wurden. Es handelt sich also nicht wirklich um Ausnahmesituationen.
Zudem ist problematisch, dass die kaum zu definierende Instrumentalisierung von Flüchtlingen durch Drittstaaten als Krise definiert wird, die zulasten der Geflüchteten gehen soll, anstatt durch politische Initiativen gegenüber dem Drittstaat gelöst zu werden.

Festlegung des Rückführungsverfahrens an der Grenze und Änderung der Verordnung (EU) 2021/1148 (A9-0164/2024 - Fabienne Keller)

10-04-2024
Schriftliche Erklärungen zur Abstimmung

Die Verordnung sieht vor, dass verpflichtende Grenzverfahren für bestimmte Personengruppen eingeführt werden, die in der Regel 12 Wochen dauern sollen. Ob derartige Grenzverfahren politisch akzeptabel sind, hängt davon ab, wie diese ausgestaltet sind. Bisherige „Lager“ an den Außengrenzen sind wenig ermutigend.
Besonders besorgniserregend finde ich jedoch die Tatsache, dass Rechtsbehelfe in diesen Grenzverfahren keine automatisch aufschiebende Wirkung haben. Dies bedeutet, dass Abschiebungen durchgeführt werden können, bevor über einen Einspruch entschieden wurde. Dies stellt meiner Ansicht nach eine eklatante Verletzung des Rechts auf ein faires Verfahren dar und könnte zu schwerwiegenden Folgen für die betroffenen Personen führen.
Angesichts dieser Bedenken habe ich mich entschieden, diese Verordnung nicht zu unterstützen und habe mich enthalten.

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