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Jens GIESEKE Jens GIESEKE
Jens GIESEKE

Groupe du Parti populaire européen (Démocrates-Chrétiens)

Membre

Allemagne - Christlich Demokratische Union Deutschlands (Allemagne)

Date de naissance : , Lingen

Accueil Jens GIESEKE

Vice-président

DCAM
Délégation pour les relations avec les pays d'Amérique centrale

Membre

TRAN
Commission des transports et du tourisme
DLAT
Délégation à l'Assemblée parlementaire euro-latino-américaine

Membre suppléant

ENVI
Commission de l'environnement, de la santé publique et de la sécurité alimentaire
ITRE
Commission de l'industrie, de la recherche et de l'énergie
BECA
Commission spéciale sur la lutte contre le cancer
D-IN
Délégation pour les relations avec l'Inde

Dernières activités

Déforestation (A9-0179/2020 - Delara Burkhardt) DE

22-10-2020
Explications de vote écrites

Ich habe gegen den Bericht gestimmt, da ich den vorgelegten Kompromiss nicht unterstützen kann.
Die EU muss eine führende Rolle im Kampf gegen Entwaldung einnehmen. Unser Ziel muss sein, den Verbrauch von Produkten aus entwaldungsfreien Lieferketten in der EU fördern. Wir müssen uns auf die Hauptverursacher der Entwaldung sowie auf Standards und Zertifizierungssysteme konzentrieren, die dazu beitragen, entwaldungsfreie Waren zu identifizieren und zu fördern.
Ich unterstütze regulatorische Maßnahmen, um gleiche Wettbewerbsbedingungen und entwaldungsfreie Lieferketten zu gewährleisten, damit die Transparenz der Lieferkette erhöht und das Risiko von Entwaldung im Zusammenhang mit Warenimporten in die EU minimiert wird. Ich kann aber keinem Bericht zustimmen, der eine Haftung bis zum Ende der Wertschöpfungskette vorsieht. Bei Eintritt einer Ware oder eines Rohstoffs in den Europäischen Binnenmarkt sollte der Nachweis erbracht werden, dass diese entwaldungsfrei gewonnen wurden. Und derjenige, der diese auf den europäischen Markt bringt, sollte auch bei Verstößen haftbar sein. Nachfolger in der Wertschöpfungskette können diesen Nachweis nicht erbringen und müssen sich darauf verlassen können, dass die auf dem Binnenmarkt verfügbaren Waren und Rohstoffe „sauber“ sind.
Viele Passagen des Berichts kann ich nicht unterstützen, weil sie bürokratische Hürden vorsehen, die für KMUs nicht machbar sind. Außerdem bestehen Überschneidungen mit der EU-Forststrategie, die eher für Rechtsunsicherheit als Rechtssicherheit sorgen.

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