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Monika HOHLMEIER Monika HOHLMEIER
Monika HOHLMEIER

Groupe du Parti populaire européen (Démocrates-Chrétiens)

Membre

Allemagne - Christlich-Soziale Union in Bayern e.V. (Allemagne)

Date de naissance : , München

Accueil Monika HOHLMEIER

Présidente

CONT
Commission du contrôle budgétaire

Membre

CPCO
Conférence des présidents des commissions
BUDG
Commission des budgets
D-CN
Délégation pour les relations avec la République populaire de Chine

Membre suppléante

LIBE
Commission des libertés civiles, de la justice et des affaires intérieures
DPAL
Délégation pour les relations avec la Palestine
D-CA
Délégation pour les relations avec le Canada

Dernières activités

Définition de la violence fondée sur le genre comme un nouveau domaine de criminalité énuméré à l’article 83, paragraphe 1, du traité FUE (A9-0249/2021 - Malin Björk, Diana Riba i Giner) DE

16-09-2021
Explications de vote écrites

. – Die deutliche Forderung, dass das Übereinkommen von Istanbul der internationale Standard und ein Schlüsselinstrument für die Beseitigung geschlechtsspezifischer Gewalt bleibt, hat meine volle Unterstützung. Der Bericht der linken Politikerin Marlis Björk und der grünen Kollegin Diana Riba I Gina schießt mit seinen Empfehlungen weit über das Ziel hinaus. Die in diesem Bericht enthaltene Forderung auch jegliche Einschränkung von Versorgungsdienstleistungen bei Abtreibungen als geschlechtsspezifische Gewalt zu definieren und zu sanktionieren, kann ich in dieser Pauschalität nicht unterstützen. Das hehre Anliegen des Berichts, den Begriff von geschlechtsspezifischer Gewalt als neuen Kriminalitätsbegriff zu bestimmen, europaweit zu verankern und damit eine zielgerichtete Grundlage für die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen und andere Formen geschlechtsspezifischer Gewalt zu schaffen, sehe ich hingegen positiv. Aus diesem Grund habe ich mich enthalten.

Renforcement de la transparence et de l’intégrité des institutions de l’UE par la création d’un organisme européen indépendant chargé des questions d’éthique (A9-0260/2021 - Daniel Freund) DE

16-09-2021
Explications de vote écrites

Ich habe mich mit Kolleginnen und Kollegen der CDU/CSU-Gruppe enthalten, und will dies auch in ihrem Namen gerne begründen: Wir haben uns bei der Abstimmung enthalten, um zu würdigen, dass im Laufe der Arbeiten an dem anfangs völlig inakzeptablen Bericht einige Verbesserungen erzielt werden konnten. Wir unterstützen Verbesserungen in der Umsetzung der Ethikvorschriften, sind aber mit der im Bericht vorgeschlagenen Struktur der Ethik-Behörde nicht einverstanden.
In der vorgeschlagenen Form verletzt die Ethik-Behörde essentielle Prinzipien der Gewaltenteilung und wäre Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht in einem. Die Ethik-Behörde soll gleichzeitig ermitteln, einen Vorwurf feststellen und über Empfehlungen für Sanktionen entscheiden und diese Empfehlungen veröffentlichen. Dazu werden weitreichende Eingriffsmöglichkeiten in die Persönlichkeitsrechte von Beschuldigten gefordert, die in einem Rechtsstaat eines richterlichen Beschlusses bedürfen.
Das Europäische Parlament verfügt bereits heute über weltweit ausgezeichnete Transparenzregeln. Wir Abgeordneten der CDU/CSU-Gruppe stehen jeder weiteren Optimierung offen gegenüber. Wir bedauern jedoch, dass der Berichterstatter im vorliegenden Bericht und in seinen öffentlichen Stellungnahmen durch irreführende oder falsche Fakten und durch fehlleitende Aneinanderreihung von Umständen ein realitätsfernes Zerrbild der tatsächlichen Gegebenheiten und des notwendigen Handlungsbedarfs erzeugt. Er beschädigt damit das Vertrauen in die Institution, das er erhöhen zu wollen vorgibt!
Mit dem Bericht wird das Freie Mandat stigmatisiert und damit das Ansehen des Parlaments und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die repräsentative Demokratie beschädigt. Zudem wird ein historisch erkämpftes Recht des Parlaments, nämlich die politische Kontrolle und die Hoheit über den Prozess der Einsetzung der Kommissarsanwärter, aufgegeben. Dies kann weder im Interesse des Parlamentarismus noch im Sinne der Unionsbürgerinnen und -bürger sein.
Wir werden uns weiterhin allen Versuchen widersetzen, Regeln zu etablieren, die das freie Mandat beeinträchtigen und unabhängigen Parlamentarismus gefährden. Es liegt im Übrigen in der Natur der Sache, dass aus der Annahme eines unverbindlichen Initiativberichts weder rechtliche, noch politische, noch moralische Verpflichtungen abgeleitet werden können, seinem Inhalt in den weiteren Beratungen über einzelne Forderungen zu folgen.

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