Besserer Schutz der Arbeitnehmer vor krebserregenden Chemikalien 

Am Mittwoch wollen die Abgeordneten neue Vorschriften zum Schutz von Arbeitnehmern vor gesundheitsschädlichen Chemikalien annehmen.

Das neue Gesetz, das im Januar mit den EU-Ministern vereinbart wurde, wird die Arbeitsbedingungen und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz verbessern, indem es Arbeitsplatzgrenzwerte für fünf Chemikalien hinzufügt, die in einer Vielzahl von Branchen verwendet werden, wie z.B. bei der Herstellung von Nickel-Cadmium- Akkumulatoren, der Zink- und Kupferverhüttung, in Labors, der Elektronikbranche, bei Beerdigungen und Einbalsamierungen, im Bauwesen, Gesundheitswesen (in der Pathologie und in Autopsieräumen) und im Kunststoff- und Recyclingsektor.



Background


Die dritte Überarbeitung der Richtlinie über Karzinogene und Mutagene nimmt Cadmium, Beryllium, Arsensäure, Formaldehyd und 4,4′-Methylen-bis(2-chloranilin) (MOCA) in die EU-Schadstoffliste auf. Nach Angaben der Europäischen Kommission werden die neuen Vorschriften die Arbeitsbedingungen für über einer Million EU-Arbeitnehmern verbessern und mehr als 22000 Fälle von Berufskrankheiten verhindern.



Abstimmung: Mittwoch, den, 27 March

Verfahren: Mitentscheidungsverfahren (Ordentliches Gesetzgebungsverfahren), Einigung in erster Lesung