Derzeitige Sprache: DE - Deutsch  

Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen: Die EU und das Übereinkommen von Istanbul 

Die Abgeordneten werden am Montagnachmittag über das Übereinkommen von Istanbul und andere Maßnahmen zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt diskutieren.

Am Montag, den 25. November, dem Internationalen Tag für die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen, steht eine Plenardebatte über den Beitritt der EU zum Übereinkommen von Istanbul auf der Tagesordnung. Die Abgeordneten werden voraussichtlich die Mitgliedstaaten, die das Übereinkommen noch nicht ratifiziert haben, auffordern, dies unverzüglich zu tun und alle erforderlichen legislativen und politischen Maßnahmen zu ergreifen, um Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu beenden.


Am Donnerstag stimmt das Parlament über eine Entschließung zu dem Thema ab.


Anlässlich dieses internationalen Tages wird das Gebäude des Europäischen Parlaments in Straßburg am Montag in orange Farbe getaucht sein.


Hintergrundinformationen


Das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Übereinkommen von Istanbul), ist das erste internationale Rechtsinstrument in diesem Bereich. Es schafft einen umfassenden Rahmen von Maßnahmen zur Verhinderung solcher Gewalt, zur Unterstützung von Opfern und zur Bestrafung von Tätern.


Obwohl die EU das Übereinkommen am 13. Juni 2017 unterzeichnet hat, haben sieben Mitgliedstaaten es noch nicht ratifiziert: Bulgarien, Tschechien, Ungarn, Litauen, Lettland, Slowakei und Großbritannien.



Debatte: Montag, 25. November

Abstimmung: Donnerstag, 28. November

Verfahren: Nichtlegislative Entschließung