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Weibliche Genitalverstümmelung weltweit abschaffen 

Am Mittwoch stimmen die Abgeordneten über eine Entschließung ab, in der die EU aufgefordert wird, eine Strategie zur Abschaffung der weiblichen Genitalverstümmelung zu entwickeln.

In der Folge einer Plenardebatte am 18. Dezember und des Internationalen Tags der Nulltoleranz gegenüber der Genitalverstümmelung bei Frauen und Mädchen am 6. Februar werden die Abgeordneten über eine Resolution abstimmen, die eine EU-Strategie zur Beendigung der weiblichen Genitalverstümmelung weltweit fordert.


Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation leben derzeit weltweit mindestens 200 Millionen Frauen und Mädchen mit den schädlichen Folgen der Genitalverstümmelung. In Europa sind jedes Jahr schätzungsweise 180.000 Mädchen und Frauen davon bedroht.


Hintergrundinformationen


Die weibliche Genitalverstümmelung FGM umfasst alle Verfahren, die eine teilweise oder vollständige Entfernung der äußeren weiblichen Genitalien oder andere Verletzungen der weiblichen Genitalorgane aus nicht-medizinischen Gründen beinhalten. Sie ist international als Verletzung der Menschenrechte von Mädchen und Frauen anerkannt.



Debatte: Mittwoch, 18. Dezember 2019

Abstimmung: Mittwoch, 12. Februar

Verfahren: Nichtlegislative Entschließung