EU-Datenschutzreform: wie bin ich betroffen?  

 
 

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Verfolgen Sie den Live-Stream des Datenschutzseminars am 14. und 15. Mai © BELGA_IMAGEBROKER  

Der Schutz der Privatsphäre liegt vielen Europäern am Herzen. Doch im Zeitalter sozialer Netzwerke werden immer mehr persönliche Daten für Dritte zugänglich. Das EU-Parlament arbeitet derzeit an einer Reform der EU-Datenschutzgesetze. Ziel ist es, die Daten von EU-Bürgern on- und offline besser zu schützen. Am 14. - 15. Mai beraten EU-Abgeordnete und Datenschutzexperten über die wichtigsten Grundsätze der Neuordnung.

Der Justizausschuss arbeitet derzeit an der Reform eines Gesetzespaketes aus dem Jahre 1995. Wichtige Bestandteile der Neuordnung wären etwa die Pflicht von Unternehmen, vor der Verwendung persönlicher Daten die Einwilligung betroffener Bürger einzuholen.


Die Vorschläge sehen auch ein "Recht auf Vergessenwerden" vor. Bürger könnten demnach persönliche Daten jederzeit löschen lassen. Derzeit ist das im Internet quasi unmöglich. Auch müssten Firmen ihre Datenschutzrichtlinien deutlich erklären.


Eine Eurobarometer-Umfrage hat gezeigt, dass rund 70 % aller Europäer befürchten, ihre persönlichen Daten könnten von Firmen gegen ihren Willen genutzt werden. Nur 26 % aller Befragten hatten das Gefühl, die komplette Kontrolle über Informationen zu haben, die sie in sozialen Netzwerken veröffentlicht hatten. Kunden, die online einkaufen, fühlten sich sogar nur in 18 % aller Fâlle sicher.


Lesen Sie auch unser Dossier zum Datenschutz und verfolgen Sie das Webseminar (14. - 15. Mai) live auf unserer Webseite. An der Diskussion in Twitter können Sie mit dem Hashtag #EUdataP teilnehmen.