Prioritäten der Fraktionen des Europäischen Parlaments: Europäische Konservative und Reformer 

 
 

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Die Mitte-Rechts-Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer (EKR) ist gegenwärtig die sechstgrößte Kraft im Europäischen Parlament.

Bei der Wahl zum Europäischen Parlament im Mai haben etwa 200 Millionen Europäer die Mitglieder des Europäischen Parlaments (MdEP) gewählt, die sie in den nächsten fünf Jahren im Europäischen Parlament vertreten werden. Diese MdEP gehören entsprechend ihrer politischen Zugehörigkeit sieben verschiedenen Fraktionen an. Mehr über die Prioritäten der einzelnen Fraktionen erfahren Sie in unserer Videoreihe.

Die konservative EKR‑Fraktion wurde 2009 gegründet. Auf sie entfallen 62 Sitze im Europäischen Parlament, womit sie unter den sieben Fraktionen der laufenden Wahlperiode hinsichtlich ihrer Größe den vorletzten Platz einnimmt. Ihre Mitglieder stammen aus 15 verschiedenen Mitgliedstaaten der EU.


Die Fraktion hat zwei Vorsitzende: Einer von ihnen ist Ryszard Legutko, ein polnisches MdEP, das bereits seit 2017 den Fraktionsvorsitz innehat und 2019 zum dritten Mal ins Europäische Parlament gewählt wurde. Zum zweiten Vorsitzenden wurde im Juni der Italiener Raffaele Fitto gewählt. Er war bereits von 1999 bis 2000 Mitglied des Europäischen Parlaments und gehört ihm nun seit 2014 wieder an. Die Fraktion hat außerdem sechs stellvertretende Vorsitzende.


Die EKR-Fraktion ist der Ansicht, dass Europa einen Wandel in Gestalt einer Dezentralisierung und eines Bürokratieabbaus nötig hat. Sie setzt sich für fairen und freien Handel, wirtschaftlichen Aufschwung, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit ein und strebt eine Reform des Systems der EU für den Umgang mit Einwanderung an.


Zwei der 20 Vorsitzenden der parlamentarischen Ausschüsse gehören der EKR-Fraktion an.