70 Jahre Europäisches Parlament 

 
 

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Das Europäische Parlament feiert 70 Jahre gelebte Demokratie – von seiner ersten Sitzung im Jahr 1952 bis heute, stärker denn je in schwierigen Zeiten.

Vor siebzig Jahren fand in Straßburg die erste Sitzung der Gemeinsamen Versammlung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl statt. Dies war der Ausgangspunkt für das heutige Europäische Parlament.

Im Laufe der Jahrzehnte wurde aus sechs europäischen Ländern eine Union mit 27 Mitgliedstaaten, deren Ziel es ist, Demokratie, Grundrechte, wirtschaftliche Stabilität und Wachstum zu fördern. Das Parlament war ein wichtiger Akteur bei der Entwicklung der EU und wuchs von 78 nationalen Vertretern im Jahr 1952 auf heute 705 direkt gewählte Abgeordnete.

„In 70 Jahren hat sich die Versammlung von einem beratenden Gremium mit begrenzten Befugnissen zu einer echten Institution entwickelt, die die europäische Demokratie und die öffentliche Meinung in Europa zum Ausdruck bringt“, sagte Roberta Metsola, die Präsidentin des Europäischen Parlaments, auf der Plenartagung im September.

Als einziges direkt gewähltes, mehrsprachiges, parteienübergreifendes und transnationales Parlament der Welt ist es ein mächtiges Forum für politische Debatten und Entscheidungen mit Gesetzgebungs- und Haushaltsbefugnissen, die Millionen von EU-Bürgern betreffen.

„Angesichts des anhaltenden illegalen Krieges in der Ukraine, der den politischen Willen der Menschen zerstört, tötet und untergräbt, wissen wir heute mehr denn je, wie wichtig es ist, die demokratische Stimme der Bürger und die demokratischen europäischen Werte, für die dieses Haus steht, zu wahren“, so die Präsidentin.

Am Dienstag, den 22. November, wird das Parlament die historischen und legislativen Errungenschaften der letzten 70 Jahre in einem besonderen Festakt feiern.