Infografik: Engere Beziehungen mit den Nachbarstaaten im Osten der EU 

 
 

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Infografik zum Vilnius-Gipfel        
Infografik: So würden sich die Beziehungen mit Assoziationsabkommen verändern  

Europa ist größer als die Europäische Union. Um den Austausch mit den Nachbarn im Osten zu intensivieren, trafen sich am Donnerstag und Freitag EU-Politiker und Staats- und Regierungschefs der EU in Vilnius mit ihren Amtskollegen aus den Östlichen Partnerstaaten. Zwar hatte die Ukraine bereits im Vorfeld des Gipfels beschlossen, das Assoziationsabkommen mit der EU nicht zu unterzeichnen. Doch Moldawien und Georgien suchen die Nähe der Union. Unsere Infografik zeigt, worum es geht.

Während des Vilnius-Gipfels am 28. und 29. November diskutierten Vertreter der drei großen EU-Institutionen mit führenden Politikern aus der EU und den Staaten der Östlichen Partnerschaft (Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldawien und der Ukraine).


Trotz der gescheiterten Gespräche mit der Ukraine markiert der Gipfel einen wichtigen Moment in der Entwicklung der Östlichen Partnerschaft. Mit Georgien und Moldawien paraphieren zwei Staaten ein Assoziationsabkommen mit der EU. Damit steht ein vorläufiger Vertragstext fest, ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur völkerrechtlich bindenden Unterzeichnung der Verträge.


In der Praxis könnte das für Menschen und Unternehmen in Georgien und Moldawien in Zukunft Reiseerleichterungen und bessere Handelskonditionen bedeuten. Auch für Exporteure aus der EU würden sich neue Märkte eröffnen.


Die Entscheidung der ukrainischen Regierung, sich nicht näher an die Europäische Union zu bindend, sorgte für heftige Proteste in Kiew. Abgelehnt wurde auch die Freilassung und medizinische Behandlung der ukrainischen Oppositionspolitikerin Julia Timoschenko im europäischen Ausland.