Zeitleiste: EU-Parlament und Ukraine 

 
 

Diese Seite teilen: 

EU-Ukraine: Eine chronologische Darstellung der Geschehnisse finden Sie in unserer Zeitleiste.

In den vergangenen drei Jahren hat das EU-Parlament seine Solidarität mit der Ukraine gezeigt: Es hat die Forderungen der ukrainischen Bürger nach einem Wandel und engeren Beziehungen zu Europa befürwortet, das militärische Engagement Russlands und die rechtswidrige Annexion der Krim verurteilt und politische und wirtschaftliche Reformen unterstützt. Die Visafreiheit für Ukrainer ist nun ein weiterer Schritt. Eine chronologische Darstellung der Geschehnisse finden Sie in unserer Zeitleiste.

Am 6. April hat das EU-Parlament die Visafreiheit für ukrainische Staatsbürger gebilligt. Nach Annahme durch das Parlament und den Ministerrat sollen die neuen Bestimmungen im Sommer in Kraft treten.

Ukrainische Staatsbürger mit biometrischen Reisepässen benötigen dann für Kurzzeitaufenthalte in der EU kein Visum mehr. Die Befreiung von der Visumpflicht gilt nur für Kurzaufenthalte wie zum Beispiel Geschäftsreisen, touristische Aufenthalte oder Familienbesuche von bis zu 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen. Die Visafreiheit gilt nicht für das Vereinigte Königreich und Irland. Die Befreiung von der Visumpflicht impliziert kein Anrecht, in der EU zu arbeiten.

Statistiken:

Im Jahr 2016 wurden 13,9 Millionen Schengen-Kurzaufenthaltsvisa ausgestellt. Die meisten Visa wurden an russische (3,1 Millionen), chinesische (2,1 Millionen) und ukrainische Staatsbürger (1,36 Millionen) ausgegeben. Die meisten Visa für Ukrainer wurden von Polen (560 000), Ungarn (117 000) und Deutschland (99 000) ausgestellt.