Solidarität in Corona-Zeiten: So helfen die EU-Länder einander  

 
 

Diese Seite teilen: 

Von der Bereitstellung von Beatmungsgeräten bis zur Aufnahme von Patienten in kritischem Zustand. Die EU-Länder tun ihr Bestes, um sich in der Corona-Krise gegenseitig zu unterstützen.

Der Ausbruch des Coronavirus betrifft alle Länder. Die EU und ihre Mitgliedstaaten sind entschlossen, die Pandemie gemeinsam zu bekämpfen. Die gegenseitige Unterstützung erfolgt nicht nur in Form von Spenden grundlegender medizinischer Ausrüstung wie Schutzmasken und Beatmungsgeräte. Die Länder nehmen auch schwerkranke Patienten aus anderen Teilen der EU auf und helfen einander bei der Rückholung von EU-Bürgern, die im Ausland gestrandet waren.


Jeder bringt sich ein. Während Frankreich Masken gespendet und Deutschland medizinisches Gerät nach Italien geliefert hat, behandelt Österreich Intensivpatienten aus Frankreich und Italien. Tschechien spendete Italien und Spanien Schutzanzüge.


Die Länder bündeln Ressourcen, um Bürger aus dem Ausland zurückzuholen. Seit Beginn des Ausbruchs von Covid-19 wurden Tausende von Unionsbürgern zurück nach Hause gebracht. Jeder dritte Fluggast hatte nicht die Staatsbürgerschaft des EU-Landes, das den Rückflug organisierte. Viele weitere Flüge sind geplant.


Die EU finanziert die Erforschung von Behandlungsmethoden und eines Impfstoffs‚ organisiert die gemeinsame Beschaffung wichtiger Ausrüstung und stellt den EU-Ländern 37 Milliarden Euro für die Bekämpfung des Virus zur Verfügung. Und noch viele weitere Maßnahmen werden gesetzt.