Wie kann die EU den Kampf gegen Krebs verstärken? 

Aktualisiert am: 
 
Erstellt am:   
 

Diese Seite teilen: 

Untersuchung eines Krebspatienten  

Das Parlament hat sich mit dem Thema Krebs in Europa befasst und macht Vorschläge zur Verbesserung von Prävention, Behandlung und Forschung.

In den vergangenen anderthalb Jahren hat der Sonderausschuss des Europäischen Parlaments zur Krebsbekämpfung (BECA) nationale Gesetzgeber, internationale Organisationen und Experten zu den neuesten Entwicklungen und Erkenntnissen in der Krebsbekämpfung angehört. Auf der Grundlage ihrer Kenntnisse und Erfahrungen vor Ort sind die Abgeordneten der Ansicht, dass ein multidisziplinärer und koordinierter Ansatz auf europäischer Ebene Ungleichheiten zwischen den Ländern verringern und das Leben von Krebspatienten und Überlebenden verbessern könnte.

Der Bericht und die Empfehlungen des Ausschusses wurden am 16. Februar vom Parlament angenommen. Eine der Zielsetzungen des BECA ist es, dass die EU ihre Rolle im Kampf gegen den Krebs stärkt, insbesondere in den folgenden Bereichen:


Risikofaktoren in Angriff nehmen

  • Finanzierung von Programmen zur Unterstützung der Raucherentwöhnung und zur Abschreckung neuer Raucher
  • Bewertung der Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit elektronischen Zigaretten
  • Verbesserung der Information über Karzinogene
  • Ermutigung und Unterstützung der Verbraucher bei der Auswahl gesunder Lebensmittel



Verbesserung der Gesundheitsfürsorge

  • Erstellung allgemeiner Krebsvorsorgeprotokolle
  • Ausweitung gemeinsamer Beschaffungsverfahren, um Arzneimittelknappheit und hohen Preisen für innovative Technologien entgegenzuwirken
  • Sicherstellen, dass Arzneimittel, die aus öffentlich finanzierter Forschung hervorgehen, zu erschwinglichen Preisen erhältlich sind
  • Erleichterung des Zugangs zur grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung und zu klinischen Studien
  • Investitionen in mehr Infrastruktur für die Strahlentherapie



Mehr in Forschung investieren

  • Aufstockung der Mittel für die Erforschung von Krebsursachen sowie neuen Produkten und Behandlungen
  • Förderung der Forschung über pädiatrische und seltene Krebsarten
  • Ständige Fortbildung für das Fachpersonal im Gesundheitswesen



Erfahren Sie mehr über die Empfehlungen.