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Mit einer Schweigeminute gedachten die Abgeordneten den Terroropfern weltweit, einschließlich in Mali, Syrien und im Irak.  

Zur Sitzungseröffnung würdigte der Präsident des Europäischen Parlaments den am 10. November verstorbenen ehemaligen deutschen Bundeskanzler Helmut Schmidt. Er hob hervor, dass auch Schmidt während seiner Regierungszeit mit Terror konfrontiert und seine Haltung während dieser Zeit beispielhaft gewesen war. “Diejenigen, die scheitern an der Versöhnung von Freiheit und Sicherheit, scheitern an allem", so Martin Schulz, für den Schmidt diesen von Camus abgeleiteten Grundsatz verinnerlicht hatte.

"Wir müssen die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger, auch unsere eigene, so effektiv wie möglich ausgestalten. Aber wir dürfen niemals zulassen, dass die, die uns beängstigen wollen, unsere Freiheitsrechte zerstören. Das ist die Aufgabe vor allem des Europäischen Parlaments", fügte Schulz hinzu.


Die Abgeordneten gedachten der Terroropfer weltweit und erhoben sich zu einer Schweigeminute.


Schulz erinnerte: "Helmut Schmidt war – wie Sie alle wissen – gemeinsam insbesondere mit dem früheren Staatspräsidenten Valéry Giscard d’Estaing einer der Schöpfer des Europäischen Währungssystems." Mit ihm "verstarb ein herausragender Politiker nicht nur der Bundesrepublik Deutschland, sondern der Europäischen Union", so Schulz.


Änderungen der Tagesordnung

 

Donnerstag

 

Der Tagesordnung wurde eine Entschließung über eine neue Tierschutz-Strategie für 2016 hinzugefügt.

 

Scheidende Abgeordnete

 

Dawid Bohdan JACKIEWICZ (EKR, PL) und Marek Józef GRÓBARCZYK (EKR, PL) wurden in der neuen polnischen Regierung zu Ministern ernannt. Ihre Sitze sind seit dem 16. November frei.