Mehr als 8 Millionen Euro an EU-Hilfen nach Wetterschäden in Österreich 

Pressemitteilung 
Plenartagung 
 
 

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  • Extreme Wetterereignisse im Herbst 2018 verursachten Überschwemmungen, Windschäden und Erdrutsche 
  • Mit 8 154 899 Euro aus dem EU-Solidaritätsfonds soll Österreich beim Wiederaufbau geholfen werden 
  • Auch Italien und Rumänien erhalten finanzielle Unterstützung 

Das Parlament hat am Mittwoch zugestimmt, Österreich mit 8,15 Millionen Euro aus dem EU-Haushalt bei der Behebung von Wetterschäden von 2018 zu unterstützen.

Die Abgeordneten haben Mittel aus dem EU-Solidaritätsfonds in Höhe von insgesamt 293,5 Millionen Euro für Österreich, Italien und Rumänien nach den Naturkatastrophen im Jahr 2018 bewilligt, mit 645 Stimmen dafür, 18 dagegen und 30 Enthaltungen. Der Hauptempfänger Italien erhält 277,2 Millionen Euro, Rumänien 8,2 Millionen Euro.


In Österreich wurde der bei weitem größte Schaden im südlichsten Bundesland Kärnten und in der angrenzenden Provinz Osttirol verursacht, zwei an Italien grenzende Alpenregionen. Starke Regenfälle und Stürme führten zu Überschwemmungen von Gebäuden, erheblichen Windschäden in Wäldern, Erdrutschen und Stromausfällen, so die EU-Kommission.


Österreich erhält die EU-Hilfen als betroffener Nachbarstaat Italiens, wo dieselben Wettererscheinungen weitaus größere Schäden angerichtet haben.


Weitere Informationen enthält der Vorschlag der EU-Kommission sowie der Bericht des EP-Berichterstatters Siegfried Muresan, (EVP, RO), der die Finanzhilfen befürwortet hat.


Der Bericht über die Zustimmung zum begleitenden Berichtigungshaushaltsplans des Berichterstatters John Howarth (S&D, UK) wurde mit 649 Stimmen angenommen, bei 19 Gegenstimmen und 30 Enthaltungen.