Coronavirus: Abgeordnete fordern Solidarität in der EU 

Pressemitteilung 
Plenartagung 
 
 

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  • Lob für Gesundheitsfachkräfte bei Bekämpfung das Coronavirus 
  • Testkits, Masken und Atemgeräte müssen in der EU hergestellt und allen Mitgliedstaaten zur Verfügung gestellt werden 
  • Mehr Mittel für die gemeinsame Forschung zur Bekämpfung des Virus 
Abgeordnete fordern stärkere Maßnahmen der EU für Erforschung und Eindämmung des Coronavirus©JHDT Productions/Adobe Stock  

Am Dienstag hat das Parlament mit Kommission und kroatischem Ratsvorsitz den COVID-19-Ausbruch erörtert und die Notwendigkeit betont, die Ausbreitung des Virus in Europa zu verlangsamen.

Die EU-Kommissarin für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Stella Kyriakides erklärte, Der Ausbruch von COVID-19 sei eine gesundheitliche Notlage, die sich stündlich ändere. Die Mitgliedstaaten müssen sich darauf konzentrieren, das Virus einzudämmen, um seine Ausbreitung zu verlangsamen, damit die Gesundheitssysteme es bewältigen können und die Auswirkungen auf Wirtschaft und soziales Leben so weit wie möglich begrenzt werden.


Mehrere Fraktionsvorsitzende bekundeten ihr Mitgefühl mit den von dem Virus betroffenen Personen und lobten die Gesundheitsfachkräfte, die die infizierten Menschen betreuen.


Viele betonten auch, dass die EU sich solidarisch zeigen müsse und mehr Mittel für die Erforschung des Virus bereitgestellt werden müssten. Notwendige medizinische Hilfsmittel wie Testkits, Masken und Atemschutzgeräte sollten innerhalb der EU hergestellt und allen Mitgliedstaaten zum Kauf zur Verfügung gestellt werden.


Einige Abgeordnete wiesen darauf hin, dass eine gemeinsame europäische Risikobewertung erforderlich sei, um sicherzustellen, dass die gleichen Maßnahmen für Gebiete mit demselben Risikograd gelten würden. Einige sprachen auch die Notwendigkeit gemeinsamer Regeln für die Einreise in den Schengen-Raum an.


Video der gesamten Debatte