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Das Europäische Jugendevent (EYE) geht online, um junge Menschen mit hochrangigen Politikern, Experten und Influencern zusammenzubringen und die Rolle der EU in der Coronakrise zu erörtern.

„EYE online" geht nach der Verschiebung von EYE2020 aufgrund der Pandemie in die letzte Woche und bietet jungen Menschen aus der EU und darüber hinaus die Möglichkeit, sich virtuell mit Experten, Entscheidungsträgern, Aktivisten und Influencern zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen. Im Rahmen der Kampagne #EuropeansAgainstCovid19 wird auf die Sorgen der Jugendlichen in Bezug auf die Rolle der EU bei der Coronakrise eingegangen.


In der letzten Woche können die Teilnehmer mit führenden EU-Politikern wie EP-Präsident Sassoli, den EP-Vizepräsidenten Katarina Barley und Othmar Karas, der EZB-Präsidentin Christine Lagarde sowie mehreren EU-Kommissaren und Mitgliedern des Europäischen Parlaments debattieren.


EP-Präsident David Sassoli, der die Veranstaltung am Freitag, den 29. Mai abschließen wird, sagte: „Wir bemühen uns, auch in schwierigen Zeiten Chancen auszumachen und zu nutzen. „EYE online“ hebt das Europäische Jugendevent auf die nächste Stufe, indem es einer noch größeren Zahl junger Menschen aus Europa und darüber hinaus ermöglicht, sich an der demokratischen Debatte zu beteiligen und Ideen für die Zukunft Europas zu äußern. Das EYE ist für alle noch leichter zugänglich und inklusiver geworden".


Das Programm von „EYE online“ hat am 7. April begonnen, nachdem klar geworden war, dass die alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung in Straßburg aufgrund der Viruskrise in diesem Jahr nicht stattfinden kann. In der letzten Woche, von Montag, dem 25. bis Freitag, dem 29. Mai, finden mehrere interaktive Sitzungen statt, darunter u.a. eine Debatte mit wichtigen politischen Entscheidungsträgern der EU, eine Veranstaltung zum Alltag der Abgeordneten oder Dolmetscher, und verschiedene andere Panels.


Präsident Sassoli wird an der Abschlusssitzung mit dem Titel „In der Haut des EP-Präsidenten" teilnehmen, um seine tägliche Arbeit, insbesondere in diesen herausfordernden Zeiten, sowie die Reaktion des Parlaments auf das Coronavirus und den Weg für die Zeit nach der Krise vorzustellen.


Die EP-Vizepräsidenten für Kommunikation, Katarina Barley und Othmar Karas, werden am Montag die letzte EYE-Woche eröffnen und auf Fragen der Teilnehmer zur Reaktion der EU auf die Krise antworten.


Auch die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, ist unter den zahlreichen Gastrednern. Sie wird über die Maßnahmen im Zusammenhang mit der Pandemie und insbesondere über die Folgen für die Menschen, Unternehmen und Banken sprechen.


Die Teilnehmer werden sich auch darüber austauschen können, wie junge Menschen zur Gestaltung der Politik nach COVID-19 beitragen können, ohne ihre Heimat verlassen zu müssen. Weitere Sitzungen befassen sich mit den Auswirkungen von COVID-19 auf die Mobilität junger Menschen, insbesondere auf die Programme Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps, sowie auf den Arbeitsmarkt, Ungleichheiten im Gesundheits- und Pflegebereich und die Klimakatastrophe.


Das vollständige Programm und weitere Informationen zu EYE online sind hier verfübgbar.


Diese Online-Ausgabe des EYE soll den Erwartungen von mehr als 13.000 jungen Menschen entsprechen, die sich für die Veranstaltung im Mai angemeldet hatten, aber auch die Teilnahme eines breiteren Publikums ermöglichen. Bislang sind die Veranstaltungen insgesamt mehr als 500.000 Mal besucht worden. Die Aktivitäten werden auf der EYE-Facebook-Seite gestreamt.