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Verfahren : 2003/0226(COD)
Werdegang im Plenum
Entwicklungsstadium in Bezug auf das Dokument : A6-0053/2005

Eingereichte Texte :

A6-0053/2005

Aussprachen :

PV 25/05/2005 - 19

Abstimmungen :

PV 26/05/2005 - 8.14

Angenommene Texte :

P6_TA(2005)0200

Angenommene Texte
PDF 233kWORD 188k
Donnerstag, 26. Mai 2005 - Brüssel Endgültige Ausgabe
Kfz-Frontschutzbügel ***I
P6_TA(2005)0200A6-0053/2005
Entschließung
 Konsolidierter Text

Legislative Entschließung des Europäischen Parlament zu dem Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Verwendung von Frontschutzbügeln an Fahrzeugen und zur Änderung der Richtlinie 70/156/EWG des Rates (KOM(2003)0586 - C5-0473/2003 - 2003/0226(COD))

(Verfahren der Mitentscheidung: erste Lesung)

Das Europäische Parlament ,

–   in Kenntnis des Vorschlags der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat (KOM(2003)0586)(1) ,

–   gestützt auf Artikel 251 Absatz 2 und Artikel 95 des EG-Vertrags, auf deren Grundlage ihm der Vorschlag der Kommission unterbreitet wurde (C5-0473/2003),

–   gestützt auf Artikel 51 seiner Geschäftsordnung,

–   in Kenntnis des Berichts des Ausschusses für Verkehr und Fremdenverkehr und der Stellungnahme des Ausschusses für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (A6-0053/2005),

1.   billigt den Vorschlag der Kommission in der geänderten Fassung;

2.   fordert die Kommission auf, es erneut zu befassen, falls sie beabsichtigt, diesen Vorschlag entscheidend zu ändern oder durch einen anderen Text zu ersetzen;

3.   beauftragt seinen Präsidenten, den Standpunkt des Parlaments dem Rat und der Kommission zu übermitteln.

(1) Noch nicht im Amtsblatt veröffentlicht.


Standpunkt des Europäischen Parlaments festgelegt in erster Lesung am 26. Mai 2005 im Hinblick auf den Erlass der Richtlinie 2005/…/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Verwendung von Frontschutzbügeln an Fahrzeugen und zur Änderung der Richtlinie 70/156/EWG des Rates
P5_TC1-COD(2003)0226

DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION -

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 95,

auf Vorschlag der Kommission,

nach Stellungnahme des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses(1) ,

gemäß dem Verfahren des Artikels 251 des Vertrags (2) ,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)  Die Verwendung von Frontschutzbügeln, die einen zusätzlichen Frontalaufprallschutz für Kraftfahrzeuge bieten, hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Einige dieser Vorrichtungen gefährden bei Kollisionen die Sicherheit von Fußgängern und anderen Verkehrsteilnehmern. Daher sind Maßnahmen zum Schutz der Öffentlichkeit gegen solche Risiken erforderlich.

(2)  Frontschutzbügel können als Originalteile an einem Fahrzeug angebracht sein oder als selbständige technische Einheiten in den Handel kommen. Die technischen Anforderungen für die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen hinsichtlich der Ausstattung mit Frontschutzbügeln sollten harmonisiert werden, um zu vermeiden, dass in den Mitgliedstaaten unterschiedliche Anforderungen gelten, und um das reibungslose Funktionieren des Binnenmarktes zu gewährleisten. Die technischen Anforderungen für die Typgenehmigung von Frontschutzbügeln als selbständige technische Einheiten im Sinne der Richtlinie 70/156/EWG des Rates vom 6. Februar 1970 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Betriebserlaubnis für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger(3) sollten aus den gleichen Gründen harmonisiert werden.

(3)  Die Verwendung von Frontschutzbügeln muss kontrolliert werden und es sind Anforderungen für Prüfung, Konstruktion und Anbau festzulegen, denen Frontschutzbügel entsprechen müssen, die entweder als Originalteile an einem Fahrzeug angebracht sind oder als selbständige technische Einheiten in den Handel kommen. Prüfungen müssen erfordern, dass Frontschutzbügel so entworfen werden, dass die Sicherheit der Fußgänger erhöht wird und die Zahl von Verletzungen abnimmt.

(4)  Diese Anforderungen sollten auch dem Schutz von Fußgängern und anderen ungeschützten Verkehrsteilnehmern sowie der Richtlinie 2003/102/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. November 2003 zum Schutz von Fußgängern und anderen ungeschützten Verkehrsteilnehmern vor und bei Kollisionen mit Kraftfahrzeugen und zur Änderung der Richtlinie 70/156/EWG des Rates (4) Rechnung tragen. Diese Richtlinie sollte im Lichte der weiteren Forschung und der während der ersten vier Jahre ihrer Anwendung gesammelten Erfahrungen überprüft werden.

(5)  Die für die Durchführung dieser Richtlinie und ihre Anpassung an den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt erforderlichen Maßnahmen sollten gemäß dem Beschluss 1999/468/EG des Rates vom 28. Juni 1999 zur Festlegung der Modalitäten für die Ausübung der der Kommission übertragenen Durchführungsbefugnisse(5) erlassen werden.

(6)  Diese Richtlinie ist eine der Einzelrichtlinien betreffend das EG-Typgenehmigungsverfahren, das durch die Richtlinie 70/156/EWG eingeführt wurde.

(7)  Die Kommission sollte die Auswirkungen dieser Richtlinie überwachen sowie dem Europäischen Parlament und dem Rat hierüber Bericht erstatten. Soweit dies für weitere Verbesserungen im Bereich des Fußgängerschutzes für notwendig erachtet wird, sollte die Kommission entsprechend dem technischen Fortschritt Vorschläge zur Änderung dieser Richtlinie vorlegen.

(8)  Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass bestimmte Fahrzeuge, die in den Geltungsbereich der vorliegenden Richtlinie fallen und mit Frontschutzbügeln ausgestattet werden können, nicht in den Geltungsbereich der Richtlinie 2003/102/EG fallen. Die Anforderungen für Beinaufprallprüfungen sind bei diesen Fahrzeugen möglicherweise technisch nicht einzuhalten. Um eine Verbesserung des Fußgängerschutzes in Bezug auf Kopfverletzungen zu erleichtern, kann es erforderlich sein, alternative Anforderungen für Beinaufprallprüfungen zuzulassen, die nur für diese Fahrzeuge gelten, wobei gleichzeitig sichergestellt wird, dass die Anbringung eines Frontschutzbügels das Risiko von Beinverletzungen bei Fußgängern und anderen ungeschützten Verkehrsteilnehmern nicht erhöht.

(9)  Da das Ziel dieser Richtlinie, nämlich die Verbesserung der Sicherheit von Fußgängern und anderen ungeschützten Verkehrsteilnehmern, auf Ebene der Mitgliedstaaten nicht ausreichend erreicht werden kann und daher wegen seines Umfangs und seiner Wirkung besser auf Gemeinschaftsebene zu erreichen ist , kann die Gemeinschaft im Einklang mit dem in Artikel 5 des Vertrags niedergelegten Subsidiaritätsprinzip tätig werden. Entsprechend dem in demselben Artikel genannten Verhältnismäßigkeit sprinzip geht diese Richtlinie nicht über das für die Erreichung dieses Ziels erforderliche Maß hinaus.

(10)  Diese Richtlinie ist Teil des Europäischen Aktionsprogramms für die Straßenverkehrssicherheit und kann durch nationale Maßnahmen im Hinblick auf ein Verbot oder eine Beschränkung der Verwendung von bereits vor Inkrafttreten der Richtlinie auf dem Markt befindlichen Frontschutzbügeln ergänzt werden.

(11)  Die Richtlinie 70/156/EWG sollte daher entsprechend geändert werden -

HABEN FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN:

Artikel 1

Gegenstand

Diese Richtlinie dient der Verbesserung der Sicherheit der Fußgänger und Fahrzeuge durch passive Maßnahmen. Sie enthält technische Anforderungen für die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen in Bezug auf Frontschutzbügel, die als Originalteile an Fahrzeugen angebracht sind oder als selbständige technische Einheiten in den Handel kommen.

Artikel 2

Begriffsbestimmungen

Im Sinne dieser Richtlinie gelten folgende Begriffsbestimmungen:

   (1) "Fahrzeug" ist jedes Kraftfahrzeug der Klasse M 1 mit einer zulässigen Gesamtmasse von höchstens 3,5 Tonnen, das der Definition in Artikel 2 und in Anhang II der Richtlinie 70/156/EWG entspricht, und jedes Kraftfahrzeug der Klasse N 1 , das der Definition in Artikel 2 der Richtlinie 70/156/EWG und in deren Anhang II entspricht.
   (2) "Selbständige technische Einheit" ist jede Vorrichtung zum Einbau und zur Verwendung in einem bestimmten Fahrzeugtyp bzw. bestimmten Fahrzeugtypen der Klassen M 1 bzw. N 1 (bis 3,5 t) , die der Definition in Artikel 2 der Richtlinie 70/156/EWG entspricht.

Artikel 3

Vorschriften für die Typgenehmigung

(1)  Ab dem .... (6) dürfen die Mitgliedstaaten aus Gründen, die sich auf Frontschutzbügel beziehen, für einen neuen Fahrzeugtyp mit einem Frontschutzbügel, der den in Anhang I und Anhang II festgelegten Vorschriften entspricht,

   a) die Erteilung der EG-Typgenehmigung oder der Betriebserlaubnis mit nationaler Geltung nicht verweigern;
   b) die Zulassung, den Verkauf oder die Inbetriebnahme nicht untersagen.

(2)  Ab dem .... * dürfen die Mitgliedstaaten für einen neuen Typ von Frontschutzbügeln, die als selbständige technische Einheiten in den Handel kommen und den in Anhang I und Anhang II festgelegten Vorschriften entsprechen,

   a) die Erteilung der EG-Typgenehmigung oder der Betriebserlaubnis mit nationaler Geltung nicht verweigern;
   b) den Verkauf oder die Inbetriebnahme nicht untersagen.

(3)  Ab dem .... (7) * verweigern die Mitgliedstaaten einem Fahrzeugtyp mit einem Frontschutzbügel oder einem Typ von Frontschutzbügeln, die als selbständige technische Einheit in den Handel kommen, die Erteilung der EG-Typgenehmigung oder der Betriebserlaubnis mit nationaler Geltung, wenn sie nicht den in Anhang I und Anhang II festgelegten Vorschriften entsprechen.

(4)  Ab dem .... (8) ** werden die Mitgliedstaaten aus Gründen, die sich auf Frontschutzbügel beziehen, im Falle von Fahrzeugen, die nicht den in Anhang I und Anhang II der vorliegenden Richtlinie festgelegten Vorschriften entsprechen,

   a) die gemäß der Richtlinie 70/156/EWG ausgestellten Übereinstimmungsbescheinigungen für Neufahrzeuge als nicht mehr gültig im Sinne von Artikel 7 Absatz 1 der genannten Richtlinie betrachten;
   b) die Zulassung, den Verkauf und die Inbetriebnahme von Neufahrzeugen, die nicht mit einer Übereinstimmungsbescheinigung gemäß der Richtlinie 70/156/EWG versehen sind, verweigern.

(5)  Ab dem .... (9) gelten die in Anhang I und Anhang II der vorliegenden Richtlinie festgelegten Vorschriften für Frontschutzbügel, die als selbständige technische Einheiten in den Handel kommen, für die Zwecke von Artikel 7 Absatz 2 der Richtlinie 70/156/EWG.

Artikel 4

Durchführungsmaßnahmen und Änderungen

(1)  Die detaillierten technischen Vorschriften für die in Anhang I Punkt  3 der vorliegenden Richtlinie festgelegten Prüfbestimmungen werden nach dem Verfahren des Artikels 13 Absatz 3 der Richtlinie 70/156/EWG von der Kommission erlassen, die dabei von dem durch Artikel 13 Absatz 1 der genannten Richtlinie eingesetzten Ausschuss unterstützt wird.

(2)  Die zur Anpassung dieser Richtlinie erforderlichen Änderungen werden von der Kommission gemäß Artikel 13 der Richtlinie 70/156/EWG erlassen.

Artikel 5

Überprüfung

Spätestens am ... (10) * überprüft die Kommission im Lichte des technischen Fortschritts und der gewonnenen Erfahrungen die technischen Vorschriften dieser Richtlinie und insbesondere die Bedingungen für die Vorschrift einer Prüfung mit dem Oberteil des Beinform-Schlagkörpers gegen den Frontschutzbügel im Stoßfängerbereich, die Aufnahme einer Prüfung mit dem Erwachsenenkopfform-Schlagkörper gegen den Frontschutzbügel und die Spezifikation einer Prüfung mit dem Kinderkopfform-Schlagkörper gegen den Frontschutzbügel. Die Ergebnisse dieser Überprüfung sind Gegenstand eines Berichts der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat.

Falls aus dieser Überprüfung hervorgeht, dass eine Anpassung der technischen Vorschriften dieser Richtlinie angezeigt ist, kann diese Anpassung im Einklang mit dem Verfahren nach Artikel 13 der Richtlinie 70/156/EWG vorgenommen werden.

Artikel 6

Änderungen der Richtlinie 70/156/EWG

Die Anhänge I, III, IV und XI der Richtlinie 70/156/EWG werden gemäß Anhang III der vorliegenden Richtlinie geändert.

Artikel 7

Umsetzung

(1)  Die Mitgliedstaaten erlassen und veröffentlichen bis zum ... (11) die Rechts - und Verwaltungsvorschriften, die erforderlich sind, um dieser Richtlinie nachzukommen. Sie setzen die Kommission unverzüglich davon in Kenntnis .

Sie wenden diese Vorschriften ab dem .... * an.

Bei dem Erlass dieser Vorschriften nehmen die Mitgliedstaaten in den Vorschriften selbst oder durch einen Hinweis bei der amtlichen Veröffentlichung auf diese Richtlinie Bezug. Die Mitgliedstaaten regeln die Einzelheiten dieser Bezugnahme.

(2)  Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission den Wortlaut der wichtigsten innerstaatlichen Rechtsvorschriften mit, die sie auf dem unter diese Richtlinie fallenden Gebiet erlassen.

Artikel 8

Selbständige technische Einheiten

Diese Richtlinie berührt nicht die Befugnis der Mitgliedstaaten, die Verwendung von Frontschutzbügeln, die vor Inkrafttreten dieser Richtlinie als selbstständige technische Einheiten in Verkehr gebracht wurden, zu verbieten oder einzuschränken.

Artikel 9

Inkrafttreten

Diese Richtlinie tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Artikel 10

Adressaten

Diese Richtlinie ist an die Mitgliedstaaten gerichtet.

Geschehen zu am

Im Namen des Europäischen Parlaments Im Namen des Rates

Der Präsident Der Präsiden

[…] […]

ANHÄNGE

VERZEICHNIS DER ANHÄNGE

Anhang I Technische Vorschriften

Anhang II Verwaltungsvorschriften:

Anlage 1: Beschreibungsbogen (Fahrzeug)

Anlage 2: Beschreibungsbogen (selbständige technische Einheit)

Anlage 3: Typgenehmigungsbogen (Fahrzeug)

Anlage 4: Typgenehmigungsbogen (selbständige technische Einheit)

Anlage 5: Beispiel für ein EG-Typgenehmigungszeichen

Anhang III Änderungen der Richtlinie 70/156/EWG

ANHANG I

TECHNISCHE VORSCHRIFTEN

1.  BEGRIFFSBESTIMMUNGEN

Im Sinne dieser Richtlinie gelten folgende Begriffsbestimmungen:

1.1.  "Fahrzeugtyp" ist eine Gesamtheit von Kraftfahrzeugen, die sich in ihrem vor den A-Säulen liegenden Teil in den wesentlichen Merkmalen

   - Struktur,
   - Hauptabmessungen,
   - Werkstoffe der die Außenflächen bildenden Teile,
   - Anordnung der Komponenten (innen und außen),
   - Art der Anbringung eines Frontschutzbügels
nicht so weit unterscheiden, dass die Gültigkeit der Ergebnisse der in dieser Richtlinie vorgesehenen Aufprallversuche beeinträchtigt wird.

Für die Zwecke der Prüfungen für die Typgenehmigung von Frontschutzbügeln als selbständige technische Einheiten kann ein Verweis auf ein Fahrzeug als Verweis auf den Rahmen gelesen werden, auf den der Frontschutzbügel für die Prüfung montiert wird und der die Außenabmessungen der Frontpartie des jeweiligen Fahrzeugtyps , für das die Typgenehmigung des Frontschutzbügels beantragt wird, repräsentieren soll.

1.2.  "Normale Fahrstellung" ist die Stellung des Fahrzeugs auf der Fahrbahn in fahrbereitem Zustand: Reifen mit dem empfohlenen Luftdruck, Vorderräder in Geradeausstellung, alle für den Betrieb des Fahrzeugs erforderlichen Flüssigkeiten voll aufgefüllt, mit allen serienmäßig vom Hersteller mitgelieferten Ausrüstungsgegenständen, Fahrer- und Beifahrersitz mit einer Masse von je 75 kg belastet und Federung nach den Anweisungen des Herstellers eingestellt auf eine Fahrgeschwindigkeit von 40 km/h oder 35 km/h bei normalen Fahrbedingungen (letzteres insbesondere bei Fahrzeugen mit aktiver Federung oder Einrichtungen zur automatischen Höhenregulierung).

1.3.  "Außenfläche" ist die Außenseite des Fahrzeugs vor den A-Säulen, einschließlich der Motorhaube, der Kotflügel, der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen und der sichtbaren Verstärkungsteile.

1.4.  "Abrundungsradius" ist der Radius eines Kreisbogens, der der Abrundung des betreffenden Teils am ähnlichsten ist.

1.5.  "Äußerster Punkt des Fahrzeugumrisses" ist, bezogen auf die Seiten des Fahrzeugs, der Punkt, in dem eine zur Fahrzeuglängsmittelebene parallel liegende Vertikalebene die breiteste Stelle des Fahrzeugs berührt, und, bezogen auf die Vorder- und Rückseite des Fahrzeugs, der Punkt, in dem die senkrechte Fahrzeugquerebene die vorderen und hinteren Außenkanten berührt, wobei folgende überstehende Teile unberücksichtigt bleiben:

   - Reifen in der Nähe des Bodenberührungspunktes und Verbindungen zu Reifendruckanzeigern,
   - Gleitschutzeinrichtungen an den Rädern,
   - Rückspiegel,
   - seitliche Fahrtrichtungsanzeiger, Umrissleuchten, vordere und hintere Begrenzungsleuchten, Parkleuchten,
   - bezogen auf die Vorder- und Rückseite des Fahrzeugs die an Stoßfänger, Anhängevorrichtungen und Auspuffrohre angebauten Teile.

1.6.  "Stoßfänger" bezeichnet die äußere Struktur des unteren Teils der Fahrzeugfront entsprechend der Typgenehmigung. Hierzu gehören alle Bauteile, die das Fahrzeug bei leichten Frontalkollisionen mit anderen Fahrzeugen schützen sollen, sowie alle daran befestigten Teile wie z.B. Kennzeichenhalterungen. Ausrüstungen, die nach Erteilung der Typgenehmigung am Fahrzeug angebracht wurden und einen zusätzlichen Schutz der Fahrzeugfront bewirken sollen, gehören nicht hierzu.

1.7.  "Frontschutzbügel" bezeichnet eine selbständige Struktur oder Strukturen, beispielsweise Rammschutzbügel ("Kuhfänger") oder zusätzliche Stoßfänger, die die Außenfläche des Fahrzeugs über und/oder unter dem Stoßfänger bei einem Zusammenstoß mit einem Gegenstand vor Beschädigungen schützen sollen . Strukturen mit einer Höchstmasse von weniger als 0,5 kg, die nur zum Schutz der Scheinwerfer bestimmt sind, fallen nicht unter diese Begriffsbestimmung.

1.8.  "Bezugslinie der Fronthaubenvorderkante" ist die Ortslinie der Berührungspunkte zwischen der Fronthaubenoberfläche und einem 1000 mm langen geraden Richtstab, der parallel zur senkrechten Längsebene gehalten und um 50 ° nach hinten geneigt an der Frontfläche des Fahrzeugs entlang geführt wird und dabei ständigen Kontakt mit der Fronthaubenvorderkante hält, während sich sein unteres Ende 600 mm über der Fahrbahn befindet. Bei Fahrzeugen, deren Fronthaube in wesentlichen Teilen um 50 ° geneigt ist, so dass sie von dem Richtstab nicht in einem Punkt, sondern in mehreren Punkten oder linear berührt wird, ist die Bezugslinie mit einem um 40 ° nach hinten geneigten Richtstab zu bestimmen. Ist die Fahrzeugfront so geformt, dass in bestimmten seitlichen Positionen das untere Ende des Richtstabs zuerst mit dem Fahrzeug in Berührung kommt, sind diese Berührungspunkte in diesen Positionen als Punkte der Bezugslinie der Fronthaubenvorderkante zu betrachten. Ist die Fahrzeugfront so geformt, dass in bestimmten seitlichen Positionen das obere Ende des Richtstabs zuerst mit dem Fahrzeug in Berührung kommt, ist in diesen Positionen die in Punkt 1.14 definierte 1000-mm-Abwickellinie als Bezugslinie der Fronthaubenvorderkante zu betrachten.

Wird bei diesem Verfahren die Oberkante des Stoßfängers von dem Richtstab berührt, ist auch sie als Fronthaubenvorderkante im Sinne dieser Richtlinie zu betrachten.

1.9.  Die "obere Bezugslinie des Frontschutzbügels " bezeichnet die Obergrenze signifikanter Berührungspunkte zwischen einem Fußgänger und dem Frontschutzbügel oder dem Fahrzeug. Sie ist definiert durch die geometrische Verbindungslinie der obersten Berührungspunkte zwischen einem 700 mm langen geraden Richtstab und dem Frontschutzbügel oder der Fahrzeugfront (je nachdem, wo die Berührung erfolgt), wobei der Richtstab parallel zur senkrechten Längsebene des Fahrzeugs gehalten und um 20° nach hinten geneigt quer über die Vorderfront des Fahrzeugs geführt wird und dabei ständig in Kontakt mit der Standfläche und mit der Oberfläche des Frontschutzbügels oder des Fahrzeugs bleibt.

1.10.  Die "untere Bezugslinie des Frontschutzbügels " bezeichnet die Untergrenze signifikanter Berührungspunkte zwischen einem Fußgänger und dem Frontschutzbügel oder dem Fahrzeug. Sie ist definiert durch die geometrische Verbindungslinie der untersten Berührungspunkte zwischen einem 700 mm langen geraden Richtstab und dem Frontschutzbügel, wobei der Richtstab parallel zur senkrechten Längsebene des Fahrzeugs gehalten und um 25° nach vorne geneigt quer über die Vorderfront des Fahrzeugs geführt wird und dabei ständig in Kontakt mit der Standfläche und mit der Oberfläche des Frontschutzbügels oder des Fahrzeugs bleibt.

1.11.  Die "obere Höhe des Frontschutzbügels " ist der senkrechte Abstand zwischen der Standfläche und der in Absatz 1.9 definierten "oberen Bezugslinie des Frontschutzbügels ", wenn sich das Fahrzeug in seiner normalen Fahrstellung befindet.

1.12.  Die "untere Höhe des Frontschutzbügels " ist der senkrechte Abstand zwischen der Standfläche und der in Absatz 1.10 definierten "unteren Bezugslinie des Frontschutzbügels ", wenn sich das Fahrzeug in seiner normalen Fahrstellung befindet.

1.13.  Der "HPC-Wert" ("Kriterium der Kopfbelastung") wird nach folgender Formel berechnet:

Dabei ist a die resultierende Beschleunigung im Schwerpunkt des Kopfes (m/s²), ausgedrückt als ein Vielfaches von "g", aufgezeichnet im Vergleich zur Zeit und gefiltert bei einer Kanalfrequenzklasse von 1000 Hz; t1 and t2 sind die beiden Zeitpunkte, die den Beginn und das Ende der Aufzeichnungsdauer markieren, für die der HPC-Wert ein Höchstwert zwischen dem ersten und dem letzten Augenblick der Berührung ist. HPC-Werte, für die das Zeitintervall (t1 - t2) mehr als 15 ms beträgt, bleiben bei der Berechnung des Höchstwertes unberücksichtigt.

1.14.   "1000-mm- Abwickellinie" ist die Linie, die das Ende eines 1000 mm langen flexiblen Maßbandes, das in einer senkrechten Längsebene des Fahrzeugs gehalten und über die Vorderseite von vorderem Stoßfänger und Frontschutzbügel geführt wird, auf der Fronthaubenoberseite beschreibt. Das Band ist während der Bestimmung dieser Linie stramm zu halten. Dabei berührt ein Ende den Boden senkrecht unter der Vorderkante des Stoßfängers, das andere Ende berührt die Fronthaubenoberseite. Das Fahrzeug muss sich in normaler Fahrstellung befinden.

1.15.  Die "Bezugslinie der Frontschutzbügel-Vorderkante" ist die Ortslinie der Berührungspunkte zwischen der Vorderfläche des Frontschutzbügels und einem 1000 mm langen geraden Richtstab, der parallel zur senkrechten Längsebene des Fahrzeugs gehalten und um 50 ° nach hinten geneigt an der Frontschutzbügel-Vorderkante entlang geführt wird und dabei ständigen Kontakt mit der Frontschutzbügel-Vorderkante hält. Bei Fahrzeugen deren Frontschutzbügel-Oberfläche in wesentlichen Teilen um 50 ° geneigt ist, so dass sie von dem Richtstab nicht in einem Punkt, sondern in mehreren Punkten oder linear berührt wird, ist die Bezugslinie mit einem um 40 ° nach hinten geneigten Richtstab zu bestimmen.

2.  VORSCHRIFTEN FÜR KONSTRUKTION UND ANBAU

2.1.  Frontschutzbügel

Die folgenden Vorschriften gelten sowohl für Frontschutzbügel, die als Originalteile an Neufahrzeugen angebracht sind, als auch für Frontschutzbügel, die als selbständige technische Einheiten zum Anbau an bestimmte Fahrzeuge in den Handel kommen.

Mit Zustimmung der zuständigen Genehmigungsbehörde kann jedoch davon ausgegangen werden, dass mit Durchführung einer gleichwertigen Prüfung, die am Frontschutzbügel nach den Anforderungen einer anderen Genehmigungsrichtlinie durchgeführt wurde, zur Einhaltung der Anforderungen des Punkts 3 beigetragen wurde.

2.1.1.  Die Bauteile des Frontschutzbügels müssen so beschaffen sein, dass alle starren Oberflächen, die von einer Kugel mit 100 mm Durchmesser berührt werden können, einen Abrundungsradius von mindestens 5 mm aufweisen.

2.1.2.  Die Gesamtmasse des Frontschutzbügels einschließlich aller Träger und Halterungen darf nicht mehr als 1,2 % der Masse des Fahrzeugs, für das er konstruiert wurde, höchstens jedoch 18 kg betragen.

2.1.3.  Ein an einem Fahrzeug angebrachter Frontschutzbügel darf die in Punkt 1.8 definierte Bezugslinie der Fronthaubenvorderkante an keinem Punkt um mehr als 50 mm in der Höhe überragen, gemessen in einer senkrechten Längsebene durch das Fahrzeug in diesem Punkt .

2.1.4.  Der Frontschutzbügel darf die Breite des Fahrzeugs, an dem er angebracht ist, nicht vergrößern. Beträgt die Gesamtbreite des Frontschutzbügels mehr als 75 % der Fahrzeugbreite, müssen die Enden des Bügels nach innen auf die Außenfläche zu gebogen sein, um die Gefahr eines Hängenbleibens auf ein Minimum zu beschränken. Diese Anforderung gilt als erfüllt, wenn entweder der Frontschutzbügel in die Karosserie einbezogen ist oder das Ende des Bügels so nach innen gebogen ist, dass es von einer Kugel mit 100 mm Durchmesser nicht berührt werden kann und der Zwischenraum zwischen dem Frontschutzbügelrand und seiner Umgebung höchstens 20 mm beträgt.

2.1.5.  Vorbehaltlich Nummer 2.1.4 darf der Zwischenraum zwischen den Bauteilen des Frontschutzbügels und der unter ihnen liegenden Außenfläche höchstens 80 mm betragen. Etwaige Unterbrechungen der allgemeinen Kontur der darunter liegenden Karosserie (wie z. B. Öffnungen in Gittern, Lufteinlässen usw.) bleiben unberücksichtigt.

2.1.6.  Um die Schutzwirkung des Fahrzeugstoßfängers zu erhalten, darf der Längsabstand zwischen dem vordersten Teil des Stoßfängers und dem vordersten Teil des Frontschutzbügels an keinem seitlichen Punkt des Fahrzeugs mehr als 50 mm betragen.

2.1.7.  Die Wirksamkeit des Stoßfängers darf durch den Frontschutzbügel nicht nennenswert vermindert werden. Diese Anforderung gilt als erfüllt, wenn nicht mehr als zwei vertikale und kein horizontales Bauteil den Stoßfänger überdecken.

2.1.8.  Der Frontschutzbügel darf nicht vor die Senkrechte geneigt sein. Die oberen Teile des Frontschutzbügels dürfen von der in Punkt 1.8 definierten Bezugslinie der Fronthaubenvorderkante aus (gemessen bei entferntem Frontschutzbügel) nicht mehr als 50 mm nach oben oder nach hinten (zur Windschutzscheibe hin) reichen. Jeder Messpunkt wird auf einer senkrechten Längsebene durch das Fahrzeug durch diesen Punkt bestimmt.

2.1.9.  Die Einhaltung der Anforderungen der anderen Richtlinien für die Fahrzeug-Typgenehmigung darf durch den Anbau eines Frontschutzbügels nicht beeinträchtigt werden .

2.2.  Frontschutzbügel als selbständige technische Einheiten dürfen nur vertrieben, zum Verkauf angeboten oder verkauft werden, wenn ihnen eindeutige Montageanleitungen und eine Liste der Fahrzeugtypen beigefügt sind, für die sie typgenehmigt sind. Die Montageanleitungen müssen spezielle Anbauanweisungen, einschließlich der jeweiligen Anbringungsart, für die Fahrzeuge enthalten, für die der Frontschutzbügel zugelassen ist; sie müssen es ferner ermöglichen, die zugelassenen Bauteile so an diesen Fahrzeugen anzubringen, dass die einschlägigen Bestimmungen des Punkts 2.1 erfüllt sind.

3.  PRÜFVORSCHRIFTEN

3.1.  Frontschutzbügel müssen, um zugelassen zu werden, folgende Prüfungen bestehen:

3.1.1.  Unterteil des Beinform-Schlagkörpers gegen den Frontschutzbügel. Diese Prüfung wird mit einer Aufprallgeschwindigkeit von 40 km/h durchgeführt. Der größte dynamische Kniebeugewinkel darf höchstens 21,0 °, die größte Knie-Scherverschiebung höchstens 6,0 mm und die am oberen Ende des Schienbeins gemessene Beschleunigung höchstens 200 g betragen.

3.1.1.1.  Im Hinblick auf die Typengenehmigung von Frontschutzbügeln als selbständige technische Einheiten für den Anbau ausschließlich an genau bezeichneten Fahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse von höchstens 2,5 t, die vor dem 1. Oktober 2005 typengenehmigt wurden, oder an Fahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse über 2,5 t können die Bestimmungen des Punkts 3.1.1. durch die Bestimmungen entweder des Punkts 3.1.1.1.1. oder des Punkts 3.1.1.1.2. ersetzt werden.

3.1.1.1.1.  Die Prüfung wird mit einer Aufprallgeschwindigkeit von 40 km/h durchgeführt. Der größte dynamische Kniebeugewinkel darf höchstens 26,0°, die größte dynamische Knie-Scherverschiebung höchstens 7,5 mm und die am oberen Ende des Schienbeins gemessene Beschleunigung höchstens 250 g betragen.

3.1.1.1.2.  Es werden Prüfungen am Fahrzeug bei angebautem Frontschutzbügel und ohne angebauten Frontschutzbügel mit einer Aufprallgeschwindigkeit von 40 km/h durchgeführt. Beide Prüfungen werden im Einvernehmen mit der zuständigen Prüfstelle an vergleichbaren Orten durchgeführt. Die Werte für den größten dynamischen Kniebeugewinkel, die größte Knie-Scherverschiebung und die am oberen Ende des Schienbeins gemessene Beschleunigung werden aufgezeichnet. In jedem einzelnen Fall darf der für das Fahrzeug mit angebautem Frontschutzbügel gemessene Wert 90 % des für das Fahrzeug ohne angebauten Frontschutzbügel gemessenen Werts nicht übersteigen.

3.1.1.2.  Wenn die untere Höhe des Frontschutzbügels mehr als 500 mm beträgt, ist anstelle dieser Prüfung die Prüfung "Oberteil des Beinform-Schlagkörpers gegen den Frontschutzbügel" gemäß Punkt 3.1.2 durchzuführen.

3.1.2.  Oberteil des Beinform-Schlagkörpers gegen den Frontschutzbügel. Diese Prüfung wird mit einer Aufprallgeschwindigkeit von 40 km/h durchgeführt. Die Summe der an einem Punkt des Zeitintervalls auftretenden Aufprallkräfte darf 7,5 kN und das auf den Schlagkörper einwirkende Biegemoment 510 Nm nicht übersteigen.

Die Prüfung mit dem Oberteil des Beinform-Schlagkörpers gegen den Frontschutzbügel im Stoßfängerbereich ist durchzuführen, wenn die untere Höhe des Frontschutzbügels im Stoßfängerbereich in der Prüfposition mehr als 500 mm beträgt.

3.1.2.1.  Im Hinblick auf die Typgenehmigung von Frontschutzbügeln als selbstständige technische Einheiten für den Anbau ausschließlich an genau bezeichneten Fahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse von höchstens 2,5 t, die vor dem 1. Oktober 2005 typgenehmigt wurden, oder an Fahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse über 2,5 t können die Bestimmungen des Punkts 3.1.2 durch die Bestimmungen entweder des Punkts 3.1.2.1.1 oder des Punkts 3.1.2.1.2 ersetzt werden.

3.1.2.1.1.  Die Prüfung wird mit einer Aufprallgeschwindigkeit von 40 km/h durchgeführt. Die Summe der an einem Punkt des Zeitintervalls auftretenden Aufprallkräfte darf 9,4 kN und das auf den Schlagkörper einwirkende Biegemoment 640 Nm nicht übersteigen.

3.1.2.1.2.  Es werden Prüfungen am Fahrzeug bei angebautem Frontschutzbügel und ohne angebauten Frontschutzbügel mit einer Aufprallgeschwindigkeit von 40 km/h durchgeführt. Beide Prüfungen werden im Einvernehmen mit der zuständigen Prüfstelle an vergleichbaren Orten durchgeführt. Die Werte für die Summe der an einem Punkt des Zeitintervalls auftretenden Aufprallkräfte und für das auf den Schlagkörper einwirkende Biegemoment werden aufgezeichnet. In jedem einzelnen Fall darf der für das Fahrzeug mit angebautem Frontschutzbügel gemessene Wert 90 % des für das Fahrzeug ohne angebauten Frontschutzbügel gemessenen Werts nicht übersteigen.

3.1.2.2.  Wenn die untere Höhe des Frontschutzbügels weniger als 500 mm beträgt, ist diese Prüfung nicht erforderlich .

3.1.3.  Oberteil des Beinform-Schlagkörpers gegen die Vorderkante des Frontschutzbügels . Diese Prüfung wird mit einer Aufprallgeschwindigkeit von 40 km/h durchgeführt. Die Summe der an einem Punkt des Zeitintervalls im oberen und unteren Teil des Schlagkörpers auftretenden Aufprallkräfte sollte ein mögliches Ziel von 5,0 kN und das auf den Schlagkörper einwirkende Biegemoment ein mögliches Ziel von 300 Nm nicht übersteigen. Beide Ergebnisse werden lediglich zu Überwachungszwecken aufgezeichnet.

3.1.4.  Kinder-/Kleiner Erwachsenenkopfform-Schlagkörper gegen den Frontschutzbügel. Diese Prüfung wird mit einer Aufprallgeschwindigkeit von 35 km/h unter Verwendung eines Kopfformtest-Schlagkörpers für Kinder/kleine Erwachsene mit einem Gewicht von 3,5 kg durchgeführt. Der aus dem Ergebnis der Zeitaufzeichnungen des Kopfform-Beschleunigungsmessers ermittelte HPC-Wert gemäß Punkt 1.13 darf in keinem Fall den Wert 1000 übersteigen.

ANHANG II

VERWALTUNGSVORSCHRIFTEN FÜR DIE TYPGENEHMIGUNG

1.  ANTRAG AUF ERTEILUNG DER EG-TYPGENEHMIGUNG

1.1.  Antrag auf Erteilung einer EG-Typgenehmigung für einen Fahrzeugtyp hinsichtlich der Ausstattung mit einem Frontschutzbügel

1.1.1.  Ein Muster des gemäß Artikel 3 Absatz 1 der Richtlinie 70/156/EWG erforderlichen Beschreibungsbogens ist in Anlage 1 wiedergegeben.

1.1.2.  Dem für die Typgenehmigungsprüfung zuständigen technischen Dienst ist ein für den zu genehmigenden Fahrzeugtyp repräsentatives, mit einem Frontschutzbügel ausgestattetes Fahrzeug vorzuführen. Auf Anfrage des technischen Dienstes sind darüber hinaus spezifische Bauteile oder Muster der verwendeten Werkstoffe vorzulegen.

1.2.  Antrag auf Erteilung einer EG-Typgenehmigung für Frontschutzbügel als selbständige technische Einheiten

1.2.1.  Ein Muster des gemäß Artikel 3 Absatz 4 der Richtlinie 70/156/EWG erforderlichen Beschreibungsbogens ist in Anlage 2 wiedergegeben.

1.2.2.  Dem für die Typgenehmigungsprüfung zuständigen technischen Dienst ist ein Muster des zu genehmigenden Frontschutzbügeltyps vorzulegen. Der Dienst darf, sollte er dies für notwendig erachten, weitere Muster anfordern. Auf den Mustern müssen die Handelsmarke des Antragstellers oder der Markenname und die Typbezeichnung klar und dauerhaft angebracht sein. Es müssen Vorkehrungen für die spätere obligatorische Anbringung der EG-Typgenehmigungszeichen getroffen werden.

2.  ERTEILUNG DER EG-TYPGENEHMIGUNG

2.1.  Muster der EG-Typgenehmigungsbogen gemäß Artikel 4 Absatz 3 und, falls anwendbar, gemäß Artikel 4 Absatz 4 der Richtlinie 70/156/EWG sind wiedergegeben in:

   Anlage 3 für Anträge gemäß Punkt  1.1,
   Anlage 4 für Anträge gemäß Punkt  1.2.

3.  EG-TYPGENEHMIGUNGSZEICHEN

3.1.  Jeder Frontschutzbügel, der dem nach dieser Richtlinie genehmigten Typ entspricht, muss ein EG-Typgenehmigungszeichen tragen.

3.2.  Dieses Zeichen besteht aus:

   3.2.1. einem den Kleinbuchstaben "e" umgebenden Rechteck, gefolgt von der jeweiligen Kennziffer oder Buchstabenfolge des Mitgliedstaats, der die Typgenehmigung erteilt hat:
1 für Deutschland
2 für Frankreich
3 für Italien
4 für die Niederlande
5 für Schweden
6 für Belgien
9 für Spanien
11 für das Vereinigte Königreich
12 für Österreich
13 für Luxemburg
17 für Finnland
18 für Dänemark
21 für Portugal
23 für Griechenland

IRL für Irland

nn für Zypern

nn für die Tschechische Republik

nn für Estland

nn für Ungarn

nn für Lettland

nn für Litauen

nn für Malta

nn für Polen

nn für die Slowakische Republik

nn für Slowenien.

   3.2.2. In der Nähe des Rechtecks muss die "Grundgenehmigungsnummer" nach Punkt 4 der in Anhang VII der Richtlinie 70/156/EWG angeführten Typgenehmigungsnummer stehen, der die beiden Ziffern vorangestellt sind, die die laufende Nummer der letzten größeren technischen Änderung dieser Richtlinie zum Zeitpunkt der Erteilung der EG-Typgenehmigung angeben. In dieser Richtlinie ist die laufende Nummer 01.

Ein Sternchen nach der laufenden Nummer gibt an, dass für die Typgenehmigung des Frontschutzbügels eine der nach Anhang I Punkt 3.1 optional zulässigen Beinform-Schlagkörperprüfungen durchgeführt wurde. Hat die Genehmigungsbehörde diese Option nicht zugelassen, so erscheint anstelle des Sternchens ein Leerzeichen.

3.3.  Das EG-Typgenehmigungszeichen ist so auf dem Frontschutzbügel anzubringen, dass es auch nach dem Anbau an das Fahrzeug noch dauerhaft und gut lesbar ist.

3.4.  Ein Beispiel für das EG-Typgenehmigungszeichen ist in Anlage 5 wiedergegeben.

Anlage 1 zu ANHANG II

BESCHREIBUNGSBOGEN Nr. ...

NACH ANHANG I DER RICHTLINIE 70/156/EWG DES RATES ZUM ANTRAG AUF EG-TYPGENEHMIGUNG FÜR EIN FAHRZEUG HINSICHTLICH DER AUSSTATTUNG MIT EINEM FRONTSCHUTZBÜGEL

Die nachstehenden Angaben sind, soweit sie in Frage kommen, zusammen mit dem Verzeichnis der beiliegenden Unterlagen in dreifacher Ausfertigung einzureichen. Beigefügte Zeichnungen müssen in geeignetem Maßstab gehalten und ausreichend detailliert sein und das Format A4 haben oder auf das Format A4 gefaltet sein. Beigefügte Fotografien müssen genügend Einzelheiten erkennen lassen.

Enthalten die Systeme, Bauteile oder selbständigen technischen Einheiten Spezialwerkstoffe, so sind Angaben zu ihren Leistungsmerkmalen zu machen.

0.  ALLGEMEINES

0.1.  Fabrikmarke (Firmenname des Herstellers):

0.2.  Typ und allgemeine Handelsbezeichnung(en):

0.3.  Kennzeichen zur Typidentifizierung, sofern am Fahrzeug vorhanden:

0.3.1.  Anbringungsstelle dieser Kennzeichen:

0.4.  Fahrzeugklasse:

0.5.  Name und Anschrift des Herstellers:

0.8.  Anschrift(en) der Fertigungsstätte(n):

1.  ALLGEMEINE BAUMERKMALE DES FAHRZEUGS

1.1.  Fotos und/oder Zeichnungen eines repräsentativen Fahrzeugs:

2.  MASSEN UND ABMESSUNGEN (in kg und mm)

(gegebenenfalls Bezugnahme auf Zeichnungen)

2.8.  Technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand nach Angabe des Herstellers:

   ( Größt- und Kleinstwert):

2.8.1.  Verteilung dieser Masse auf die Achsen (Größt- und Kleinstwert):

9.  AUFBAU

9.1.  Art des Aufbaus:

   9. [11]. Frontschutzbügel
   9. [11].1. Allgemeine Anordnung (Zeichnungen oder Fotografien), mit Angabe von Lage und Befestigung der Frontschutzbügel:
   9. [11].2. Zeichnungen und/oder Fotografien von - soweit betroffen - Lufteintrittsgittern, Kühlergrill, Verzierungen, Plaketten, Emblemen und Aussparungen sowie sonstigen als kritisch anzusehenden Außenkanten und Teilen der Außenfläche (z. B. Beleuchtungseinrichtungen). Sind die im vorhergehenden Satz erwähnten Teile nicht kritisch, dürfen zu Dokumentationszwecken ersatzweise Fotos beigefügt werden, die erforderlichenfalls durch Maßangaben und/oder Text ergänzt sind:
   9. [11].3. Vollständige Angaben zu den erforderlichen Zubehörteilen und ausführliche Anleitungen, einschließlich Drehmomentanforderungen, für den Anbau.
  9. [11].4. Zeichnung der Stoßfänger:
   9. [11].5: Zeichnung der Bodenlinie an der Fahrzeugfront:

Datum:

Anlage 2 zu ANHANG II

BESCHREIBUNGSBOGEN Nr. ...

ZUM ANTRAG AUF EG-TYPGENEHMIGUNG FÜR FRONTSCHUTZBÜGEL ALS SELBSTÄNDIGE TECHNISCHE EINHEITEN ([2005 /…/EG])

Die nachstehenden Angaben sind, soweit sie in Frage kommen, zusammen mit dem Verzeichnis der beiliegenden Unterlagen in dreifacher Ausfertigung einzureichen. Beigefügte Zeichnungen müssen in geeignetem Maßstab gehalten und ausreichend detailliert sein und das Format A4 haben oder auf das Format A4 gefaltet sein. Beigefügte Fotografien müssen genügend Einzelheiten erkennen lassen.

Enthalten die Systeme, Bauteile oder selbständigen technischen Einheiten Spezialwerkstoffe, so sind Angaben zu ihren Leistungsmerkmalen zu machen.

0.  ALLGEMEINES

0.1.  Fabrikmarke (Firmenname des Herstellers):

0.2.  Typ und allgemeine Handelsbezeichnung(en):

0.5.  Name und Anschrift des Herstellers:

0.7.  Lage und Anbringungsart des EG-Typgenehmigungszeichens:

1.  BESCHREIBUNG DER VORRICHTUNG

1.1.  Ausführliche technische Beschreibung (einschließlich Fotos oder Zeichnungen):

1.2.  Montage- und Anbauanleitungen, einschließlich der erforderlichen Drehmomente:

1.3.  Liste der Fahrzeugtypen, an denen sie angebaut werden können.

1.4.  Einschränkungen hinsichtlich der Verwendung und Bedingungen für den Anbau:

Anlage 3 zu ANHANG II

(MUSTER)

(Größtformat: A4 (210 x 297 mm))

EG-TYPGENEHMIGUNGSBOGEN

STEMPEL DER

BEHÖRDE

Mitteilung über

   die Erteilung der Typgenehmigung
   die Erweiterung der Typgenehmigung
   die Verweigerung der Typgenehmigung
   den Entzug der Typgenehmigung
für einen Fahrzeugtyp mit Frontschutzbügel gemäß der Richtlinie ../.../EG.

Typgenehmigungsnummer:

Grund für die Erweiterung:

ABSCHNITT I

0.1  Fabrikmarke (Firmenname des Herstellers):

0.2  Typ und allgemeine Handelsbezeichnung(en):

0.3.  Kennzeichen zur Typidentifizierung, sofern am Fahrzeug vorhanden:

0.3.1.  Anbringungsstelle dieser Kennzeichen:

0.4.  Fahrzeugklasse:

0.5.  Name und Anschrift des Herstellers:

0.7.  Lage und Anbringungsart des EG-Typgenehmigungszeichens am Frontschutzbügel:

0.8.  Anschrift(en) der Fertigungsstätte(n):

ABSCHNITT II

1.   (Gegebenenfalls) zusätzliche Angaben: siehe Nachtrag

2.  Für die Durchführung der Prüfungen verantwortlicher technischer Dienst:

3.  Datum des Prüfprotokolls:

4.  Nummer des Prüfprotokolls:

5.   (Gegebenenfalls) Bemerkungen: (siehe Nachtrag)

6.  Ort:

7.  Datum:

8.  Unterschrift:

9.  Ein Verzeichnis der bei der Genehmigungsbehörde hinterlegten und auf Anfrage erhältlichen Beschreibungsunterlagen ist beigefügt.

Nachtrag zu Anlage 3

zum EG-Typgenehmigungsbogen Nr. ....

über die Typgenehmigung eines Fahrzeugs hinsichtlich der Ausstattung mit einem Frontschutzbügel

1.  Zusätzliche Angaben, falls vorhanden:

2.  Bemerkungen:

3.  Ergebnisse der Prüfungen nach Anhang I Punkt 3

Prüfung

Ermittelte Werte

bestanden/ nicht bestanden

Beinform-Schlagkörper-Unterteil gegen Frontschutzbügel

- 3 Prüfpositionen

(falls durchgeführt)

Beugewinkel

……

…… Grad

……

Scherverschiebung

……

…… mm

……

Beschleunigung am Schienbein

……

…… g

……

Beinform-Schlagkörper-Oberteil gegen Frontschutzbügel

- 3 Prüfpositionen

(falls durchgeführt)

Summe der Aufprallkräfte

……

…… kN

……

Biegemoment

……

…… Nm

……

Beinform-Schlagkörper-Oberteil gegen Vorderkante des Frontschutzbügels

- 3 Prüfpositionen (nur zu Kontrollzwecken)

Summe der Aufprallkräfte

……

…… kN

……

Biegemoment

……

…… Nm

……

Schlagkörper Kinderkopfform/kleine Erwachsenenkopfform (3,5 kg) gegen Frontschutzbügel

HPC-Werte

(mindestens 3 Werte)

……

……

……

Anlage 4 zu ANHANG II

(MUSTER)

(Größtformat: A4 (210 x 297 mm))

EG-TYPGENEHMIGUNGSBOGEN

STEMPEL DER

BEHÖRDE

Mitteilung über

   die Erteilung der Typgenehmigung
   die Erweiterung der Typgenehmigung
   die Verweigerung der Typgenehmigung
   den Entzug der Typgenehmigung
für einen Frontschutzbügel als selbständige technische Einheit(1) gemäß der Richtlinie [2005 /.../EG].

Typgenehmigungsnummer:

Grund für die Erweiterung:

ABSCHNITT I

0.1.  Fabrikmarke (Firmenname des Herstellers):

0.2.  Typ und allgemeine Handelsbezeichnung(en):

0.3.  Kennzeichen zur Typidentifizierung, sofern am Frontschutzbügel vorhanden:

0.3.1.  Anbringungsstelle dieser Kennzeichen:

0.5.  Name und Anschrift des Herstellers:

0.7.  Lage und Anbringungsart des EG-Typgenehmigungszeichens:

0.8.  Anschrift(en) der Fertigungsstätte(n)

ABSCHNITT II

1.  Zusätzliche Angaben: siehe Nachtrag

2.  Für die Durchführung der Prüfungen verantwortlicher technischer Dienst:

3.  Datum des Prüfprotokolls:

4.  Nummer des Prüfprotokolls:

5.   (Gegebenenfalls) Bemerkungen: siehe Nachtrag

6.  Ort:

7.  Datum:

8.  Unterschrift:

9.  Ein Verzeichnis der bei der Genehmigungsbehörde hinterlegten und auf Anfrage erhältlichen Beschreibungsunterlagen ist beigefügt.

Nachtrag zu Anlage 4

zum EG-Typgenehmigungsbogen Nr. ....

betreffend die Typgenehmigung eines Frontschutzbügels gemäß der Richtlinie [2005 /.../EG]

1.  Zusätzliche Angaben

1.1.  Befestigungsverfahren

1.2.  Montage- und Anbauanleitungen:

1.3.  Liste der Fahrzeuge, an denen der Frontschutzbügel angebaut werden kann, Einschränkungen hinsichtlich der Verwendung und Bedingungen für den Anbau:

2.  Bemerkungen:

3.  Ergebnisse der Prüfungen nach Anhang I Punkt 3

Prüfung

Ermittelte Werte

bestanden/ nicht bestanden

Beinform-Schlagkörper-Unterteil gegen Frontschutzbügel

- 3 Prüfpositionen

(falls durchgeführt)

Beugewinkel

……

…… Grad

……

Scherverschiebung

……

…… mm

……

Beschleunigung am Schienbein

……

…… g

……

Beinform-Schlagkörper-Oberteil gegen Frontschutzbügel

- 3 Prüfpositionen

(falls durchgeführt)

Summe der Aufprallkräfte

……

…… kN

……

Biegemoment

……

…… Nm

……

Beinform-Schlagkörper-Oberteil gegen Vorderkante des Frontschutzbügels

- 3 Prüfpositionen (nur zur Kontrollzwecken)

Summe der Aufprallkräfte

……

…… kN

……

Biegemoment

……

…… Nm

……

Schlagkörper Kinderkopfform/kleine Erwachsenenkopfform (3,5 kg) gegen Frontschutzbügel

HPC-Werte

(mindestens 3 Werte)

……

……

……

Anlage 5 zu ANHANG II

Beispiel für das EG-Typgenehmigungszeichen

(a ≥ 12mm)

Bei der Vorrichtung mit dem oben abgebildeten EG-Typgenehmigungszeichen handelt es sich um einen Frontschutzbügel, für den die Typgenehmigung in Deutschland (e1) gemäß dieser Richtlinie (01) unter der Grundgenehmigungsnummer 1471 erteilt wurde.

Ein Sternchen gibt an, dass für die Typgenehmigung des Frontschutzbügels eine der nach Anhang I Punkt 3.1. optional zulässigen Beinform-Schlagkörperprüfungen durchgeführt wurde. Hat die Genehmigungsbehörde diese Option nicht zugelassen, so erscheint anstelle des Sternchens ein Leerzeichen.

ANHANG III

ÄNDERUNGEN DER RICHTLINIE 70/156/EWG

Die Anhänge der Richtlinie 70/156/EWG werden wie folgt geändert:

1.  In Anhang I werden die folgenden Punkte eingefügt:

"
   9. [24] Frontschutzbügel
   9. [24].1 Eine ausführliche Beschreibung - einschließlich Fotografien und/oder Zeichnungen - des Fahrzeugs hinsichtlich Struktur, Abmessungen, Bezugslinien und Werkstoffen des Frontschutzbügels und des vorderen Fahrzeugteils ist vorzulegen.
   9. [24].2 Eine ausführliche Beschreibung - einschließlich Fotografien und/oder Zeichnungen - der Art des Anbringung des Frontschutzbügels am Fahrzeug ist vorzulegen. Diese Beschreibung umfasst alle Schraubenabmessungen und die erforderlichen Drehmomente.
"

2.  In Anhang III Teil I Abschnitt A werden die folgenden Punkte eingefügt:

"
   9. [24]
   9. [24].1 Eine ausführliche Beschreibung - einschließlich Fotografien und/oder Zeichnungen - des Fahrzeugs hinsichtlich Struktur, Abmessungen, Bezugslinien und Werkstoffen des Frontschutzbügels und des vorderen Fahrzeugteils ist vorzulegen.
   9. [24].2 Eine ausführliche Beschreibung - einschließlich Fotografien und/oder Zeichnungen - der Art der Anbringung des Frontschutzbügels am Fahrzeug ist vorzulegen. Diese Beschreibung umfasst alle Schraubenabmessungen und die erforderlichen Drehmomente.
"

3.  In Anhang IV Teil I wird folgende Nummer angefügt:

Gegenstand

Richtlinie Nr.

Fundstelle im Amtsblatt

Anzuwenden auf Fahrzeugklassen

M1

M2

M3

N1

N2

N3

O1

O2

O3

O4

[60]. Front-schutzbügel

[…./…/EG]

L .., …, S. ..

X(*)

-

-

X

-

-

(*) zulässige Gesamtmasse höchstens 3,5 t."

4.  Anhang XI wird wie folgt geändert:

a)  In Anlage 1 wird folgende Nummer angefügt:

Nr.

Gegenstand

Richtlinie Nr.

M1 ≤ 2 500

(1) kg

M1 > 2 500

(1) kg

M2

M3

"[60]

Frontschutzbügel

[…./…/EG]

X

X(*)

-

-

(*) zulässige Gesamtmasse höchstens 3,5 t."

b)  In Anlage 2 wird folgende Nummer angefügt:

Nr.

Gegenstand

Richtlinie Nr.

M1

M2

M3

N1

N2

N3

O1

O2

O3

O4

"[60]

Frontschutzbügel

[…./…/EG]

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-"

c)  In Anlage 3 wird folgende Nummer angefügt:

Nr.

Gegenstand

Richtlinie Nr.

M2

M3

N1

N2

N3

O1

O2

O3

O4

"[60]

Frontschutzbügel

[…../…/EG]

-

-

-

-

-

-

-

-

-"

(1) ABl. C 112 vom 30.4.2004, S. 18.
(2) Standpunkt des Europäischen Parlaments vom 26. Mai 2005.
(3) ABl. L 42 vom 23.2.1970, S. 1. Zuletzt geändert durch die Richtlinie 2004/104/EG der Kommission (ABl. L 337 vom 13.11.2004, S. 13).
(4) ABl. L 321 vom 6.12.2003, S. 15.
(5) ABl. L 184 vom 17.7.1999, S. 23.
(6)* Neun Monate nach Veröffentlichung dieser Richtlinie.
(7)** 12 Monate nach Veröffentlichung dieser Richtlinie.
(8)*** 18 Monate nach Veröffentlichung dieser Richtlinie.
(9)* 18 Monate nach Veröffentlichung dieser Richtlinie.
(10)** Vier Jahre und neun Monate nach Veröffentlichung dieser Richtlinie.
(11)* Neun Monate nach Veröffentlichung dieser Richtlinie.

Letzte Aktualisierung: 23. Januar 2006Rechtlicher Hinweis