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Postup : 2012/2308(INI)
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Postup dokumentu : A7-0350/2013

Predkladané texty :

A7-0350/2013

Rozpravy :

PV 19/11/2013 - 15
CRE 19/11/2013 - 15

Hlasovanie :

PV 20/11/2013 - 8.27
CRE 20/11/2013 - 8.27

Prijaté texty :

P7_TA(2013)0498

Rozpravy
Utorok, 19. novembra 2013 - Štrasburg Revidované vydanie

15. Umiestnenie sídiel inštitúcií Európskej únie (rozprava)
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PV
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  President. − The next item is the report by Ashley Fox and Gerald Häfner, on behalf of the Committee on Constitutional Affairs, on the location of the seats of the European Union’s Institutions (2012/2308(INI)) (A7-0350/2013).

 
  
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  Ashley Fox, rapporteur. − Mr President, in the four years that I have been an MEP, the question I am most frequently asked by my constituents is why there are two European Parliaments.

It is a good question and I challenge anyone here to provide a convincing answer. Why do we spend EUR 150 million a year maintaining two parliaments and travelling between them?

At a time of austerity at home, when national governments are making painful spending cuts, how can we justify that expenditure? Why, as we lecture our constituents on reducing their CO2 emissions, do we emit 19 000 tonnes of the stuff every year when commuting between Brussels and Strasbourg? I do not think that there is anyone in this chamber who thinks the current arrangement of shuttling between the two cities is a good one.

We all understand why Strasbourg was chosen as the seat of the Council of Europe after the Second World War. And we understand why the first European parliamentary assembly chose to sit here as well.

It was a symbol of reconciliation between France and Germany. It was a good choice. But times change and what was a symbol of reconciliation in 1950 is now a symbol of waste: a waste of time, a waste of energy and a waste of taxpayers’ money.

The report before the House tonight is a genuine cross-party effort. I want to thank my co-rapporteur, Gerald Häfner, and also the shadow rapporteurs for their cooperation.

The report was passed by the Committee on Constitutional Affairs by 22 votes to four. We reached a broad consensus that two principles should guide us in determining the seat of the European Parliament: firstly, the European Parliament should have one seat and, secondly, it should be the European Parliament itself that decides where it sits. We conclude by committing Parliament to introducing the treaty change necessary to give us that power. If we pass this report and follow it up with our treaty change, then we will compel the Council of Ministers to address an issue that it has evaded for too long.

Our report does not mention Brussels or Strasbourg by name. Some Members here want a single seat in Brussels and some will want a single seat in Strasbourg. We should not let that divide us. I happen to think that Strasbourg is one of the most beautiful cities I have visited. It is clean, safe, welcoming and has a rich cultural heritage.

In contrast, Brussels can only boast one of those attributes. However, our personal views should not form the basis of our decision. We are here to represent our constituents and it is abundantly clear to me that they do not support the current position.

Our travelling circus between Brussels and Strasbourg has become an object of ridicule across the EU. Support for membership of the EU is already wafer-thin in the United Kingdom and the continuation of the travelling circus is one of several issues that further undermines support for our membership.

I am proud to be co-author of the Fox-Häfner report. If Members approve this tomorrow, we will have started an important process of reform. We will save hours of time and make this Parliament more effective. We will save thousands of tonnes of carbon dioxide every year and, most important of all, we will save hundreds of millions of euros of taxpayers’ money.

 
  
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  Gerald Häfner, Berichterstatter. − Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Dieses Parlament steht vor einem Durchbruch, vor einer wirklich historischen Stunde! Ich möchte zu Beginn eine große Kollegin zitieren, eine französische Kollegin, Präsidentin dieses Parlaments. Simone Veil hat 1979 gesagt:

"Dès mon élection, j'ai alerté tout le monde sur ce gâchis de temps et d'argent".

Seit meiner Wahl habe ich die ganze Welt darauf hingewiesen, dass – so geht es dann weiter – diese Verschwendung von Zeit und Geld nicht auf Dauer anhalten kann. 1979!

Das ist heute weit mehr als 30 Jahre her und es hat sich noch immer nichts geändert! Das Parlament pendelt zwischen Straßburg und Brüssel und kein Bürger versteht, warum wir das machen, warum wir so viel Zeit, so viel Geld verwenden, warum wir so viel CO2 in die Umwelt blasen. Und kein Mensch versteht, warum wir an zwei Orten ein volles Gebäude haben, das das ganze Jahr über unterhalten werden muss, auch wenn wir wie z. B. hier in Straßburg nur an 11 % des Jahres überhaupt dort sind.

Das Parlament hat immer wieder sein Missfallen ausgedrückt in dieser Frage, immer wieder gefordert, dass sich das ändern möge. Was die wenigsten wissen, ist, dass diese Entscheidung bislang gar nicht beim Parlament liegt. Nicht das Parlament hat entschieden, dass es zwei Sitze haben und zwischen diesen pendeln will, sondern der Rat zwingt das Parlament in dieses Korsett. Der Rat hat das Parlament sozusagen in das Gefängnis einer völlig ineffizienten Lösung gesteckt, die Tür zugesperrt und den Schlüssel weggeworfen. Ashley Fox und ich haben den Schlüssel jetzt wieder ausgegraben. Wir wollen nicht wieder einen halbstarken Bericht des Parlaments, der an der Tür rüttelt, obwohl sie verschlossen ist, sondern wir sagen, wo der Schlüssel liegt.

Dieses Parlament ist seit dem Vertrag von Lissabon auf gleicher Augenhöhe Mitgesetzgeber mit dem Rat. Wenn das Parlament also den Rat kontrollieren muss und seinem Counterpart Rat als direkt gewählter Vertreter der Bürgerinnen und Bürger in der europäischen Gesetzgebung gegenüberstehen muss, dann ist es nicht mehr hinnehmbar, dass dieses Parlament vom Rat wie eine beliebige Behörde oder Agentur behandelt wird, und dass der Rat darüber entscheidet, wann und wo und wie wir uns treffen. Das Parlament muss das selbstverständliche Recht jedes Parlaments auf der Welt, das diesen Namen verdient, bekommen und wahrnehmen, nämlich das Recht, selbst zu entscheiden, wann wir uns treffen, wo wir uns treffen und wozu wir uns treffen.

Die wenigsten Bürger können ermessen, wie sehr das die Arbeit dieses Parlaments behindert. Wenige wissen auch, dass Ashley Fox und ich zum Beispiel schon vor längerer Zeit einen Antrag mit vielen Kollegen hier im Haus gestellt haben, nur ein paar Tage aus einer Sitzungswoche in eine andere zu verschieben, um eine Reise einzusparen. Die Regierung von Frankreich hat vor dem Gerichtshof gegen das Parlament geklagt, und der Gerichtshof hat gesagt: Ihr dürft euren eigenen Kalender nicht ändern, außer ihr ändert die Verträge. Das machen wir jetzt!

Und das ist eine Einladung an den Rat, denn im Rat besteht folgendes Problem: Gegenwärtig kann das Thema des Sitzes des Parlaments gar nicht auf die Tagesordnung genommen werden, solange ein einziges Land widerspricht. Und dieses Land wird es immer geben, im Zweifel ist es das Land, das sich von einer solchen Entscheidung betroffen fühlt. Wir gehen jetzt einen Weg, der nicht mehr die Einstimmigkeit verlangt, sondern die Aufsetzung im Rat mit einfacher Mehrheit ermöglicht. Wir verlangen nämlich, dass dieses Parlament das Recht bekommt, selbst zu entscheiden, wo, wann und wie es tagt. Und wir glauben, dass wir dazu nicht nur berechtigt sind, sondern dass wir dazu den Bürgerinnen und Bürgern Europas gegenüber verpflichtet sind.

Es geht heute um die Frage, ob wir uns selbst ernst nehmen. Es geht um die Frage, ob wir uns als Parlament, als Vertretung der Bürgerinnen und Bürger verstehen oder als ein Orakel, ein Hampelmann, ein untergeordnetes Organ der Regierungsspitzen in Europa. Das ist nicht das Europa, das wir wollen, ein Europa von oben nach unten, ein Europa der Technokratie. Wir wollen ein Europa der Demokratie, ein Europa der Bürger, ein Europa, in dem das Parlament für sich selbst entscheidet, wann es und wo es arbeitet!

 
  
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  Jan Mulder, Rapporteur voor advies van de Begrotingscommissie. − Voorzitter, ik zou in de eerste plaats de twee rapporteurs willen complimenteren met hun waardige inleiding over dit onderwerp. Ikzelf ben reeds geruime tijd lid van dit Parlement, bijna negentien jaar. Ik heb in die functie spreekbeurten gehouden in het land waar ik verkozen ben, in Nederland. Ik heb in Brussel en in Straatsburg bezoekersgroepen gehad. Ik zou u willen zeggen dat ik nog nooit gesproken heb voor een groep waarin niet op de een of andere manier gevraagd werd: wat is dat voor onzin om in Brussel en in Straatsburg te vergaderen? Ik denk dat Europa een buitengewoon slechte naam krijgt en heeft doordat we dit circus steeds volhouden. Ik ben voor één zetel voor het Europees Parlement en het Europees Parlement moet zélf kunnen beslissen. Ik vind wel dat Frankrijk moet worden gecompenseerd. Waarom zouden we de top van regeringsleiders – alle attentie van pers, radio en televisie is erop gericht – in de toekomst niet in Straatsburg houden en waarom zouden wíj niet verhuizen naar Brussel.

 
  
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  Giles Chichester, rapporteur for the opinion of the Committee on Petitions. − Mr President, many years ago, in the previous Parliament, the Committee on Petitions received six petitions on this subject yet, through various devices, we have been unable to debate it until now. I therefore welcome this debate.

The monthly migration between Brussels and Strasbourg has become a symbolic negative issue for most EU citizens. We asked the administration to make a comprehensive analysis of the potential savings for our budget if Parliament had only one place of work. We called on Parliament to debate the matter and, if an appropriate vote is recorded on this report, on which I congratulate my colleague and his fellow rapporteur, we recommend that Parliament initiate a Treaty revision procedure under Article 48 of the Treaty on European Union.

 
  
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  Constance Le Grip, au nom du groupe PPE. – Monsieur le Président, je souhaiterais tout d'abord relever une ambigüité présente dans les propos de plusieurs collègues qui se sont déjà exprimés. Ils ont effectivement parlé de deux sièges, en entretenant assez astucieusement l'ambigüité entre siège et lieu de travail. Je tiens à rappeler tout à fait solennellement l'état actuel du droit. Le Parlement européen dispose d'un siège et un seul: Strasbourg. C'est écrit dans les traités. Un siège et un seul: Strasbourg! C'est écrit dans les traités! Plusieurs lieux de travail, c'est vrai, pour différentes activités parlementaires.

Le rapport d'initiative dont nous débattons aujourd'hui – c'est le titre qu'il porte – est censé être consacré à la localisation des sièges des institutions européennes. Je déplore que nos deux corapporteurs aient évacué, d'un revers de la main, la question de la localisation des sièges d'autres institutions européennes pour ne se focaliser – nonobstant le titre qu'ils ont conservé pour leur rapport – que sur la seule question du siège du Parlement européen.

Il faut savoir que la question du siège du Parlement européen ne peut pas être traitée isolément: elle est partie intégrante de la question des sièges des institutions européennes. C'est ainsi depuis les origines de la construction européenne. Il y a un principe auquel, traité après traité, déclaration politique après déclaration politique, tous les États membres constituant l'Union européenne se sont montrés attachés, à savoir celui du polycentrisme, de la répartition géographique des différents lieux et centres décisionnels, lieux et centres de pouvoir sur l'ensemble du territoire de l'Union européenne, exprimant en cela la diversité politique, géographique, économique, culturelle et historique de l'Union européenne.

Point n'est besoin de revenir sur le rôle de Strasbourg et son côté symbolique de capitale parlementaire européenne, de symbole de la réconciliation entre les peuples et de symbole de la construction européenne. Force est de constater qu'à sembler tourner le dos à notre histoire et à notre culture, nous prenons le risque de tourner le dos à certains fondements du projet européen. Peut-être est-ce le dessein caché de certains des propagateurs de la campagne anti-Strasbourg que de vider en quelque sorte de sa substance politique le cœur du projet européen?

Il nous semble en tout cas que le principe selon lequel le Parlement européen devrait décider souverainement de son siège et de ses lieux de travail n'a guère de fondement juridique ni constitutionnel et n'est guère étayé par des réalités et par des textes.

Encore une fois, un principe est inscrit dans les traités et il nous faut considérer que la question du siège du Parlement européen ne saura être distincte des questions d'autres sièges.

 
  
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  Enrique Guerrero Salom, en nombre del Grupo S&D. – Señor Presidente, coponentes señor Fox y señor Häfner, compañeros de la Comisión de Asuntos Constitucionales, sabemos que esta no es la primera vez que el Parlamento Europeo se pronuncia respecto de la ubicación de su sede. De hecho lo hemos hecho, yo diría, un buen número de veces, pero siempre en momentos inapropiados: cuando votábamos presupuestos o cuando votábamos otras cuestiones se introducía algún tipo de enmienda en la que se acababa votando sobre esta cuestión.

Esta es la primera vez que se aborda con un enfoque un tanto novedoso. En el Parlamento hemos manifestado varias veces mayoritariamente una posición favorable a la sede única y, sobre todo, una posición favorable a que sea el propio Parlamento el que pueda tener la capacidad de decidir sobre su propia sede. De hecho, la última vez que votamos, no en el Pleno sino en la Comisión de Asuntos Constitucionales, la mayoría a favor de este asunto fue clara: 22 votos a favor y 4 votos en contra.

Este informe del señor Fox y del señor Häfner tiene por objeto capacitar al Parlamento Europeo para decidir sobre su propia sede y reconoce, obviamente, que esa capacitación del Parlamento solo puede hacerse a través de una reforma de los Tratados. Por tanto, el informe propone una sede única y que, además, sea el Parlamento quien decida sobre ella, y reconoce que deben modificarse los Tratados, para lo cual propone una iniciativa del Parlamento dirigida a esa modificación de los Tratados.

Nosotros hemos intentado en ocasiones organizar nuestro trabajo de una forma autónoma, por ejemplo, la última vez, agrupando dos periodos parciales de sesiones en una sola semana y, sin embargo, el Tribunal de Justicia de la Unión Europea dictaminó que no lo podíamos hacer porque no teníamos la competencia que ahora el Parlamento solicita en este informe.

No es necesario que yo insista en las razones que hay detrás de esta propuesta: hay razones económicas, razones medioambientales y razones de economía de esfuerzo de los diputados al Parlamento y de la gente que trabaja en el Parlamento.

Quiero además señalar algo que ha sido reiteradamente expuesto: el informe no se pronuncia sobre cuál debería ser esa sede única del Parlamento; de hecho, el fondo de la cuestión es que sea el Parlamento el que pueda y deba decidir sobre esa sede.

A pesar del título que tiene este informe, no se pronuncia sobre ninguna otra cuestión que no sea la sede del Parlamento, aunque reconoce que, si se tomara una decisión al respecto, esto afectaría también al equilibrio entre las distintas instituciones de la Unión.

Por tanto, en resumen: estamos a favor de una sede única, a favor de que el Parlamento pueda decidir cuál sea esta —sin determinar en este informe si se trata de Bruselas, Estrasburgo o de una tercera— y a favor, en todo caso, de que se produzca un reequilibrio entre las sedes de las instituciones de la Unión.

 
  
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  Станимир Илчев, от името на групата ALDE. – Г-н Председател, беше удоволствие да се работи с двамата докладчици.

Аз съм съгласен, че ние сме сега пред възможността да се извършим исторически пробив, нашите усилия ще бъдат оправдани. Европейският съюз е основан на принципа на двойната легитимност легитимността на взетите решения произтича както от държавите членки, така и от гражданите.

Въпреки това, в протокола към Договора от Лисабон беше възприето, че седалището на институциите на съюза се определя по общо съгласие между правителствата на държавите членки. Това дава предимство на държавите пред гражданите, с което се нарушава принципът на двойната легитимност на Съюза.

И ако другите институции са сформирани по национален признак, то Европейският парламент е директно избран от гражданите. Това го превръща в по-особена институция, която има функция и роли, различни от функцията и ролята на националните парламенти.

Днес институцията ни функционира в сложна ситуация, Парламентът е равноправен на Съвета съзаконодател, но неговата натовареност е в пъти по-голяма, полицентричната му структура значително затруднява нашата работа. Именно тази неудобна и непрактична ситуация провокира този дебат, в който ние не обсъждаме просто седалището на една от институциите, а всъщност говорим за това как се вземат решения в Съюза и каква искаме да бъде неговата легитимност, особено в светлината на предстоящите избори.

В доклада на Комисията по конституционните въпроси, приет с голямо мнозинство, явно се заявява, че Парламентът трябва да получи правото да решава сам къде и кога да заседава. Това е философията на докладчиците, за което бих искал да ги поздравя още веднъж.

В доклада не става въпрос за вземане на решения Брюксел или Страсбург да бъде мястото. Не се призовава към неглижиране на нечия роля, не се дават готови решения в аванс. Докладът призовава да се даде правото на Европейския парламент на самоорганизация, а една такава кауза е справедлива кауза.

Напълно известно е, че исканата промяна е сложна и ще изисква изменения в Договорите. Това обаче е технически въпрос. Това, което трябва да чуят европейските граждани, е: искаме ли да имаме един ефективно работещ Съюз или сме готови да жертваме прагматичността в името на тесни национални интереси.

 
  
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  Indrek Tarand, on behalf of the Verts/ALE Group. – Mr President, we have treaties currently in Europe which allow institutional bureaucracies in the Commission and the Member Statesʼ Ministers to take all kinds of decisions, whereas their directly-elected citizensʼ representatives are extremely limited in their legislative powers.

Hence we need to change the treaties, and let me note that Vice-President McMillan-Scott has done a great deal towards achieving that goal.

Having said ‘a’ we must go on and say ‘b’. Here, I am afraid that most colleagues would instinctively say that ‘b’ means Brussels. That would be a grave mistake, because it would illustrate that Members do not think about anything other than how to be close to the executive power.

We are elected to represent citizens, not to be the lèches-bottes of numerous Commissioners. And why Brussels? Prague has a much more central position, has it not? Krakow as well. Zagreb has much nicer weather than Brussels! Europe has once again enlarged, and all those who hurry to Brussels should take that into account.

So let us vote for this report and make it clear that we are not going to misuse the new right to name the seat. It has been named. It is in Strasbourg. In order to achieve economic efficiency and environmental targets, the solution is as simple as that: let us stop travelling to Brussels. The aesthetical gain will come with it.

 
  
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  Ruža Tomašić, u ime kluba ECR. – Gospodine predsjedniče, drago mi je što sam dobila priliku govoriti na ovu temu zato što u potpunosti podržavam i u svojoj zemlji aktivno promoviram Single seat kampanju. Vjerujem kako smo svi jako dobro upoznati s argumentima koji idu ukorist ove inicijative, od financijskih, ekoloških do organizacijskih.

Raštrkanost Parlamenta na tri lokacije besmislica je koja puno košta i dodatno otežava rad zastupnika. Budućnost Europske unije uvelike ovisi o našoj sposobnosti prilagodbe. Ne možemo ignorirati nove okolnosti, kao što su proširenje EU i kontinuiran rast broja zastupnika, uz jačanje uloge Parlamenta te dopustiti da robovanje tradiciji i partikularnim ineteresima u ovom slučaju stane na put učinkovitosti.

Paralament mora biti ovlašten sam uređivati organizaciju svoga rada ako doista želimo ostvariti jaču ulogu ovoga doma, garantiranu Lisabonskim ugovorom. No, pritom moram naglasiti kako jača uloga Parlamenta ne znači samo bolje pozicioniranje ovog tijela unutar političkog establišmenta Unije, već prije svega među građanima, iż čijeg povjerenja ono crpi sav svoj legitimitet. Europski parlament je suzakonodavno predstavničko tijelo, kojim u potpunosti moraju upravljati građani Europske unije. Svi mi ovdje prisutni njihov smo glas, a oni traže transparentnost i odgovornost u upravljanju novcem poreznih obveznika.

Naglasit ću kako se ne radi o principu kojeg valja poštovati samo u vrijeme krize, nego uvijek i u svakoj prilici. Stoga upotpunosti podržavam izvješće poštovanih izvjestitelja i ovim putem poručujem vladama i državama članicama da od njih tražimo odgovoran pristup ovom pitanju i što skorije očitovanje.

 
  
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  Helmut Scholz, im Namen der GUE/NGL-Fraktion. – Herr Präsident, Frau Vizepräsidentin! Was als Single-Seat-Debatte begann, ist heute dank der ernsthaften Arbeit der Berichterstatter endlich zur Verständigung über die Frage des unzureichend ausgeprägten und in Teilen zu korrigierenden Systems der Gewaltenteilung in der EU und damit der demokratischen Verfasstheit der Union geworden.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Gleichschaltung und Zentralisierung waren in Europa schon immer die falschen Modelle. Die Sitzfrage verdeutlicht das Problem am klarsten. Sie macht praktisch deutlich, dass die gewählten Vertreter der Herrschaft des Volkes sich – Stand heute – gar nicht selbst bestimmen dürfen. Die Exekutive hat das Sagen. Ich bin gespannt, wie viel Widerstand der Rat gegen den Anspruch des Berichts aufbringen wird, dies zu ändern. Häfner und Fox haben völlig zu Recht aufgezeigt: Wir können uns hier löblich über die Frage Brüssel und/oder Straßburg verzetteln, der eigentliche Punkt aber ist: Wir brauchen erst einmal das Recht, hierüber zu entscheiden!

Das wird aber erst möglich sein, wenn wir zu einer klaren Kurskorrektur im Hinblick auf die Rechte des Parlaments kommen und zugleich einen weiteren Geburtsfehler der EU, dass „falsche“ System der Gewaltenteilung durch eine Stärkung aller – und ich unterstreiche aller – Vertretungskörperschaften beheben!

 
  
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  John Stuart Agnew, on behalf of the EFD Group. – Mr President, as a farmer I seek practical solutions to problems. The EU’s wanton misuse of taxpayers’ money by financing the monthly trip to Strasbourg is a problem that requires a solution. This huge and costly building is used only for 48 days per year. It is symbolic of EU waste. If you believe in the wickedness of CO2 emissions, which most of you mistakenly do, then you should hate the Strasbourg circus for that reason.

So why not let out this building to two suitable tenants: the Committee of the Regions, and the European Economic and Social Committee? Everyone thus becomes a winner. The local economy here in Strasbourg benefits from the activity of 1 000 individuals permanently involved, plus occasional big plenary events. The French have the prestige of playing host to two EU institutions, as well as the Council of Europe. The British taxpayer, who disproportionately funds the current annual GBP 180 million wastage, gets some relief – although he would of course be better off out of it altogether.

I have listened to some of the MEPs here – yes, I do listen! – and you are all saying how important you are, and that you should be able to decide where you sit etc., but you are not important. This whole thing is devised so that you are simply a fig leaf of democracy. You cannot initiate legislation here. You have to bow and scrape in front of the Commission and the European Court of Justice. Until you can change that, nothing is going to happen.

 
  
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  Bruno Gollnisch (NI). - Monsieur le Président, nous vivons l'aboutissement d'un processus par lequel les nouveaux venus au club prétendent en changer les règles. Ce processus a reposé sur un certain nombre d'abus de pouvoir: je me souviens de l'invention du concept étrange de "Bureau élargi à tous les députés", afin d'avoir un prétexte pour rassembler tout le monde à Bruxelles, au même moment. "Bureau élargi" qui est ensuite progressivement devenu "mini-session", quand on a fait suivre ces réunions de votes puis de débats, sans que le gouvernement français ne proteste, d'ailleurs, et que l'on a construit l'hémicycle de Bruxelles sur des fonds privés, car c'était dans l'illégalité la plus totale – hémicycle qui a été loué à prix d'or dans les dernières heures du mandat du Président Barón Crespo!

J'entends bien l'argument économique, mais la réponse naturelle à l'argument économique est de rassembler toutes les activités, y compris celles des commissions et les réunions de groupe, dans ce qui est le siège officiel du Parlement, à Bruxelles. Siège dont je constate d'ailleurs que M. Daul, président du groupe PPE, ne met pas une ardeur particulière à défendre. Il est assez paradoxal d'entendre un certain nombre de nos collègues, comme M. Fox – qui appartient à une formation politique en principe eurosceptique – proclamer la souveraineté de cette Assemblée. Si cette Assemblée est souveraine, c'est qu'il existe un véritable État européen et donc une nation européenne!

Pour ma part, je considère plutôt, en cohérence avec les positions d'autres formations politiques, que notre Assemblée est le fruit d'une coopération internationale et qu'elle doit donc respecter la diversité des lieux de travail qui existent partout en Europe, la diversité des agences, car il n'y a aucune raison, par exemple, que la Banque centrale européenne soit à Francfort ou la Cour de justice à Luxembourg si l'on doit supprimer ce qui est le cœur du problème et que vous recherchez sans vraiment vouloir le dire: le siège du Parlement à Strasbourg.

 
  
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  President. − Mr Gollnisch, you may wish to correct the record because earlier in your speech you said ‘the seat of the European Parliament in Brussels’. You may want to correct that. That is, of course, a matter for you.

 
  
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  Bruno Gollnisch (NI). - Monsieur le Président, c'était effectivement un lapsus révélateur de la confusion que nos collègues entretiennent dans l'esprit des députés les plus sobres, et les plus actifs dans ce Parlement.

 
  
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  Paulo Rangel (PPE). - Eu gostaria de começar por chamar a atenção para um erro em que me parece que estão a aqui a incorrer alguns colegas que têm falado. E o erro é o seguinte: é eles considerarem que a divisão por cidades e por diferentes países das instituições europeias deve ser igual para todo o tipo de instituições. Ora, nós não podemos confundir o Conselho, a Comissão e o Parlamento com as restantes instituições, porque estas estão em interação constante, estão em articulação constante. Portanto, o coração político da União Europeia deve estar sedeado na mesma cidade por uma razão prática e por uma razão constitucional de melhor controlo político.

Isso nada tem a ver nem com o Banco Central, nem com o Tribunal de Justiça, nem com as agências administrativas porque essas instituições têm independência do coração político e, por isso, podem estar, sem nenhuma desvantagem, sedeadas fora desse coração político.

Segundo aspeto, diz-se aqui que se defende o policentrismo, que se quer defender o policentrismo, mas o que acontece, neste momento, é que o Parlamento Europeu, ele próprio, é policêntrico, digamos assim, e isto tem custos. Para além de ter custos, causa um enorme desgaste em todas as pessoas que trabalham nesta instituição e, portanto, prejudica o exercício da atividade.

Eu queria dizer também o seguinte: eu felicito também os relatores porque, para mim, a razão para se escolher uma sede única não deve ser nem uma razão simbólica relacionada com a História da Europa, nem uma razão prática relacionada com os custos, mas deve ser uma razão constitucional, uma razão política.

Um Parlamento que quer ser um Parlamento efetivo tem que ter o direito de ele próprio escolher o modo, o momento e o lugar onde se reúne. Isto é essencial. Sem isto, o Parlamento não se vai afirmar e para aqueles que acreditam, como eu, numa maior integração e até num projeto federal, esta é uma condição sine qua non para nos afirmarmos, mesmo que isso implique desrespeitar uma decisão do Tribunal ou até os Tratados. Só no dia em que o Parlamento tomar o seu destino nas suas mãos, é que ele será capaz de ser um verdadeiro Parlamento.

 
  
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  Evelyn Regner (S&D). - Herr Präsident, sehr geehrte Frau Kommissarin! Herr Fox und Herr Häfner haben ihren Bericht sehr klar, sehr verständlich, sehr nachvollziehbar formuliert. Daher von meiner Seite nur so viel: Die Rolle des Europäischen Parlaments hat sich seit den Gründungsverträgen erheblich geändert.

Anfangs waren es 78, jetzt sind es 766 Abgeordnete, die pendeln. Die Kosten für die 435 km lange Reise von 6 000 Personen ein- oder zweimal im Monat betragen zwischen 156 und 204 Mio. EUR, das entspricht etwa 19 % des Jahresbudgets des Europäischen Parlaments. Und die CO2-Emissionen betragen 11 000 bis 19 000 Tonnen, je nachdem, woher man kommt. Insofern sind das schon einige ganz klare ökonomische Argumente, die wir berücksichtigen sollten.

Das Europäische Parlament ist schließlich das einzige direkt gewählte Organ, das nicht selbst über seinen Sitz entscheiden darf. Insofern ist es allerhöchste Zeit, dies zu ändern! Volle Unterstützung für diesen Bericht und eine kleine Anregung für Herrn Tarand: Sie haben die schöne Stadt Wien nicht erwähnt, im Herzen Europas und gut erreichbar!

 
  
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  Satu Hassi (Verts/ALE). - Arvoisa puhemies, hyvät kollegat, onnittelut molemmille esittelijöille ja AFCO-valiokunnalle erinomaisesta mietinnöstä. Se hulluus, että Euroopan parlamentti kaksitoista kertaa vuodessa matkustaa Brysselistä Strasbourgiin ja takaisin, leimaa suuren yleisön silmissä koko Euroopan unionin.

Ilmastolle tämä tarkoittaa noin 20 000 tonnia hiilidioksidipäästöjä vuodessa. Samat päästöt syntyvät, jos 10 000 suomalaista vuodessa matkustaa Kanariansaarille ja takaisin. Tämä järjettömyys maksaa veronmaksajille yli 200 miljoonaa euroa. Se vie tuhansilta ihmisiltä aikaa, joka meidän pitäisi käyttää hyödylliseen työhön.

Järjestely on varmaan tuntunut perustellulta silloin, kun Euroopan parlamentti oli keskustelukerho ja jäsenmaita oli 6 tai 12. Noista ajoista sekä parlamentti että EU ovat muuttuneet perin pohjin. Tästä järjettömyydestä pitää tehdä loppu. On korkea aika, että parlamentti itse päättää omasta toimipaikastaan.

 
  
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  Marina Yannakoudakis (ECR). - Mr President, when Strasbourg was established as a seat of the European Parliament, it was a symbol of hope: a beacon for a new world without war.

It saddens me to say that Strasbourg today has become a symbol of despair, representing an internal war between the few who wish to keep the seat and the many who can no longer justify its existence. It now represents all that is wrong with the European Union: the waste, the bureaucracy, the absurdity – so much so that Parliament’s presence here is often referred to as a ‘travelling circus’.

MEPs must again make it clear that we want a single seat. And who needs to listen? Let us face it – and to extend the circus metaphor – the elephant in the room is France. France needs to let go of the old dream and move towards a new Europe. If the travelling circus continues, the big top may collapse on the European Union once and for all.

 
  
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  Sampo Terho (EFD). - Arvoisa puhemies, jälleen kerran olemme tulleet hankalien matkojen jälkeen tänne Strasbourgiin, jossa tilat ovat liian pienet ja kiire aina suunnaton, kun liikaa asioita joudutaan tiivistämään yhteen äänestysviikkoon. Jälleen me istumme täällä iltamyöhällä keskustelemassa, kun mielekästä aikaa ei ole saatavilla. Tämä on järjetöntä, tämä on kohtuutonta, tämä on sietämätöntä. Me pyrimme säästöihin, mutta kaikkein ilmeisin tuhlauksen muoto yhä jatkuu ja yli 10 prosenttia parlamentin vuosibudjetista haaskataan kahden istuntopaikan järjestelyyn.

Itse me europarlamentaarikot emme tätä halua ja on surkuhupaisaa, ettemme saa itse päättää, missä haluamme kokoontua. Olemme kuin koululaisia, joille määrätään koulu ja lukujärjestys. Silti asia ei kosketa vain meitä. Kansalaisille meidän Strasbourgin matkoistamme on tullut EU:n tehottomuuden vertauskuva ja tämän kalliin ja saastuttavan matkailun lopettaminen on yleisimpiä toiveita, joita tavalliset kansalaiset minulle esittävät.

 
  
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  Constance Le Grip (PPE), question "carton bleu" adressée à Marina Yannakoudakis. – Monsieur le Président, j'avais simplement voulu réagir aux propos de notre collègue Yannakoudakis et avec tout le respect que je dois, bien sûr, à une collègue élue comme moi au Parlement européen, lui demander si l'emploi réitéré du mot "cirque", s'agissant des déplacements des députés européens entre leur circonscription et les différentes villes de l'Union européenne, entre leur circonscription, Bruxelles, Strasbourg mais également beaucoup d'autres lieux où les amènent l'exercice de leur mandat, lui semble convenir à la dignité de cette Assemblée et à l'importance du sujet dont nous parlons? Si l'emploi réitéré de ce mot "cirque" lui semble vraiment être de nature à renforcer la confiance des citoyens européens dans l'Union européenne et dans le Parlement européen?

Nous sommes à quelques mois des élections européennes, élections majeures pour l'avenir de l'Union européenne, pas uniquement pour nos propres personnes et pour notre Assemblée. Il me semble que nous devons œuvrer au renforcement de la participation électorale. Ce n'est pas avec des mots aussi galvaudés que le mot "cirque" que nous pouvons espérer renforcer la participation électorale de nos concitoyens!

 
  
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  Ashley Fox, rapporteur, blue-card answer to Constance Le Grip, on behalf of Marina Yannakoudakis. − I am grateful for that question. You referred to respect for Members. I do not think that the constant travelling, with the huge number of hours that are lost by us and by our staff, reflects respect for our work. The use of the word ‘circus’ refers to the joke that is our current working arrangement. The question I would put to you is this: would you like a single seat in Strasbourg? If the answer is ‘yes’, as I suspect it is for some Members, then surely we need to agree the principle of a single seat, and then agree that a future Parliament can take that decision.

 
  
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  Diane Dodds (NI). - Mr President, I welcome this report and offer my thanks to the rapporteurs for bringing it forward. Indeed, Mr President, we should recognise your work in this particular campaign. This is a long-overdue debate, and at last the voice of over one-and-a-quarter million citizens is actually being heard in this Chamber.

This is a wasteful practice at a time when these institutions are demanding budgetary constraint in the Member States. With ordinary families feeling the grip of tax increases, this travelling circus – for that is indeed what it is – will cost taxpayers over EUR 1 billion in the coming financial period.

The report has been described as a key to unlock the process of a move towards a single seat. That is positive. However, we also need to have that support voiced in the Council of Ministers – and I am thinking even of my own prime minister, who has talked about reform of these institutions. Perhaps this is a place where that reform could start straightaway.

Others tonight have also spoken of the historic nature of Strasbourg as a symbol of reconciliation. There comes a time when countries and communities within those countries have to move forward, and we can no longer rely on that as the excuse for continuing to waste taxpayers’ money in these very difficult times.

I come from Northern Ireland, a region where history is incredibly important. We are managing to move forward, and I believe Europe should move forward in its process of reconciliation – and that would mean doing away with this seat.

 
  
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  Philippe Boulland (PPE). - Monsieur le Président, exceptionnellement, je ne félicite pas les rapporteurs. Avoir la prétention de vouloir décider seul du siège des institutions est une erreur. Imaginez les revendications que peuvent entraîner un tel pouvoir décisionnaire. Une majorité pourrait décider à tout moment de changer à nouveau le lieu du siège.

Je n'ai jamais vu un rapport comportant autant d'erreurs factuelles. Les coûts sur Strasbourg sortent du chapeau des anti-Strasbourg et ne sont pas fondés. Ces derniers ont changé douze fois de chiffres en trois ans. Quel député peut soutenir de tels chiffres sans les confronter ni les vérifier? Vous êtes sur le point de voter un rapport qui est rempli d'erreurs. Certains députés prennent leurs désirs pour des réalités, tout cela en utilisant le prétexte d'un soutien citoyen.

La fameuse pétition, qui aurait recueilli plus d'un million de signatures, présente des faux chiffres. Une seule signature est clairement valide, celle de l'initiatrice de la pétition, la commissaire Mme Malmström. Toutes les autres – d'ailleurs moins d'un million – ne sont pas recevables au regard de notre règlement intérieur.

J'ai en outre relevé des noms et des adresses mail qui apparaissent plusieurs fois dans les signatures. Mes amendements à ce sujet ont fait l'objet d'une censure pure et simple. C'est tout bonnement scandaleux!

Bref, ce rapport n'est pas à la hauteur de ce Parlement. Réduire le Parlement à un coût qui représente, qui plus est, dix centimes par an et par habitant, est-ce vraiment sérieux? Il y a quelques mois, le Président tunisien, M. Marzouki, venait dans cet hémicycle, soulignant le haut lieu de la démocratie, de la paix et de la fraternité entre les peuples que représente explicitement Strasbourg. Nous étions tous debout pour l'applaudir!

Ce rapport, désormais, représente une trahison pour ces valeurs que nous défendons. Attaquer Strasbourg, c'est affaiblir l'Europe, c'est prendre le risque de renforcer l'eurocratie, l'europhobie et donc le populisme!

(L'orateur accepte de répondre à une question "carton bleu" (article 149, paragraphe 8, du règlement)).

 
  
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  Gerald Häfner, Berichterstatter, Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“. − Monsieur Boulland, ich freue mich wirklich über jedes Argument, das hier in der Debatte ausgetauscht wird, aber Sie haben den Berichterstattern unterstellt, dass wir mit falschen Angaben, falschen Zahlen operiert hätten und z. B. auch über eine Petition gesprochen hätten, die es nie gegeben habe.

Darf ich Sie deshalb bitten, erstens zur Kenntnis zu nehmen, dass die Zahlen, die Sie in diesem Bericht finden, die offiziellen Zahlen dieses Parlaments sind, die das Generalsekretariat dieses Hauses vor kurzer Zeit erst genau zu dieser Frage geliefert hat?

Und darf ich Sie bitten, zweitens zur Kenntnis zu nehmen, dass schon eine einzige Unterschrift ausreicht, um eine Petition in diesem Haus vorzulegen? Hier waren es Millionen Bürger, die unterschrieben haben. Das ändert überhaupt nichts an der Tatsache, dass der Petitionsausschuss dies als eine Petition betrachtet und beraten hat. Würden Sie deshalb bitte nicht Falschaussagen unterstellen, sondern Ihre unwahren Behauptungen revidieren!

 
  
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  Philippe Boulland (PPE), réponse "carton bleu". – Excusez-moi, j'ai eu une traduction en polonais en me trompant de casque au début, je n'ai donc pas entendu toute la première partie de l'intervention de M. Häfner. En substance, pour la deuxième partie, que j'ai entendue, les chiffres que j'ai et qui proviennent du Secrétariat général du Parlement européen, qui sont les chiffres officiels, c'est 51 à 55 millions par an de coûts pour le Parlement de Strasbourg. Cela revient donc au calcul que j'ai énoncé, tout à l'heure, dans mon propos.

Une seule signature peut suffire pour être recevable comme une pétition, j'en conviens, mais il ne faut pas mettre en avant 1,2 million de signataires puisque, officiellement, d'après le règlement intérieur de notre Parlement, sont nécessaires le domicile, le nom, la signature, l'identité et la nationalité. Tous ces éléments manquent, sauf pour une seule signature: c'est donc une pétition non pas d'1,2 million de signatures, mais d'1,2 habitant de l'Union européenne.

 
  
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  Catherine Trautmann (S&D). - Monsieur le Président, chers collègues, il y a maintenant près de 25 ans que dure la campagne anti-Strasbourg, que les arguments sont quasiment les mêmes, et ce pour quel résultat concret s'agissant de notre institution mais surtout pour quel bénéfice pour nos concitoyens?

Vous parlez de gaspillage lorsqu'il s'agit de trilocalisation, mais n'est-ce pas véritablement une gabegie d'utiliser les ressources du Parlement pour les débats, le temps passé, avec comme seul résultat d'avoir fait condamner notre institution devant la Cour de justice européenne et de donner au fond des arguments supplémentaires aux eurosceptiques? J'y répondrai en développant trois arguments.

En contradiction avec l'avis des experts invités en commission des affaires constitutionnelles, on continue de prétendre qu'il serait dans la nature des choses que ce Parlement décide seul de son siège. Il n'en est rien, puisque cette question est intrinsèquement liée à celle des autres institutions – ignorée d'ailleurs dans ce rapport – et qu'elle ressort du droit primaire de l'Union.

En outre, il est promis que ce rapport mènera à une modification des traités alors qu'il n'est autorisé par la Conférence des présidents qu'au titre de l'article 48 de notre règlement. Il s'agit donc bien d'un rapport d'initiative ordinaire et vous savez bien que toute tentative ultérieure peut rester vaine au Conseil. C'était d'ailleurs aussi le message du Président Hollande ici même, en février.

Enfin, vos conclusions sont assorties de grandes exagérations sur les chiffres, tout droit tirés de la campagne "one seat", qui n'est autre qu'une nouvelle offensive menée avec l'aimable contribution – qui m'interpelle d'ailleurs – du cabinet Burson-Marsteller.

Voilà les raisons pour lesquelles demain, sans surprise, je voterai contre ces conclusions, pas seulement en tant que Strasbourgeoise, mais parce que ce rapport qui prétend défendre de nouveaux pouvoirs pour le Parlement européen dessert en réalité notre institution et induit nos électeurs en erreur.

 
  
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  Seán Kelly (PPE). - Mr President, this is a difficult and, at times, emotional topic for my group, which traditionally has supported a seat here in Strasbourg for Parliament.

Having said that, it is noticeable that the majority is declining – and understandably so – with the cost at around 180 million per year, CO2 emissions, the difficulty and time it takes to get here and, of late, the trend of strikes or threats of strikes when parliamentarians are here. Not good for the mood music.

We also have to ask whether there is any other Parliament in the world which spends three weeks in one city and one week in another city? Is there any other Parliament in the world that does not have a say in its location?

Having said that, I thought Mr Fox gave a very objective and fair account, in particular of Strasbourg as a city. It is a beautiful city and a welcoming city and, for that reason, in any decision we might take, we should be sensitive to the void that would be left if we were to relocate out of Strasbourg.

I would suggest that we should perhaps look at the location of all institutions so that we get a balanced and objective approach to the matter which matches the needs of the European project as it goes forward.

Finally, I would also say that, because of the symbolism which Mr Fox referred to, perhaps rather than coming here twelve times a year, we might agree that, if changes are to be made, we would come here one week every year. That would preserve the symbolism.

 
  
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  Sergio Gaetano Cofferati (S&D). - Signor Presidente, al di là dei numeri – tutti verificabili – è evidente che l'attuale assetto delle sedi delle Istituzioni europee è privo di razionalità e deve essere superato rapidamente per ragioni finanziarie, ambientali, economiche e logistiche.

Ritengo non valga la pena però di agitare, fra i motivi che dovrebbero condurci all'indicazione di una sede unica – poi vedremo quale – il fatto che anche noi incontriamo difficoltà e disagi. Non credo questo sia significativo per i cittadini europei perché siamo chiamati a rappresentarli, anche facendoci carico di queste difficoltà oggettive.

Penso sia molto importante invece considerare il fatto che, in un periodo di crisi così pesante e lungo, i cittadini non sono più disposti ad accettare i costi esorbitanti della politica e per questo motivo abbiamo il dovere, in primo luogo politico, di dare un segnale netto. L'ipotesi di riunificare le sedi ha questo potere: fa sì che si torni ad avere un rapporto credibile e positivo tra la politica, la rappresentanza e i cittadini. Il resto verrà dopo e lo decideremo insieme.

 
  
 

Catch-the-eye procedure

 
  
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  Claudio Morganti (EFD). - Signor Presidente, mi compiaccio che per la prima volta ci sia un vero dibattito in Aula su questo tema. Sin da quando sono stato eletto, ho sempre pensato che questa transumanza mensile fosse una vergogna, uno schiaffo in faccia ai cittadini europei, che purtroppo sono all'oscuro di tutto questo.

Non sono però stato con le mani in mano, senza far nulla, ma ho presentato una serie di emendamenti in commissione per i bilanci e in Aula, perché venisse sottolineato questo spreco. Alcuni colleghi che all'epoca mi accusavano di populismo si sono ora miracolosamente convertiti alla necessità di una sede unica.

Ringrazio coloro che per anni hanno portato avanti questa battaglia, alla quale penso di aver dato anch'io un contributo importante. Non capisco però quei parlamentari che ancora si oppongono a una riforma oggi indispensabile, facendo così il gioco di alcuni Stati che vogliono mantenere un assurdo privilegio.

Un'ampia maggioranza è ora necessaria affinché la nostra voce non rimanga inascoltata.

(L'oratore accetta di rispondere a una domanda "cartellino blu" (articolo 149, paragrafo 8, del regolamento))

 
  
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  Bruno Gollnisch (NI), question "carton bleu". – Monsieur le Président, je serai très prudent et très concis.

Je souhaiterais simplement demander à notre collègue M. Morganti: en quoi cela augmente-t-il les coûts qu'il se rende d'Italie à Strasbourg plutôt que d'Italie à Bruxelles, puisque je suppose que M. Morganti ne réside pas en permanence à Bruxelles? Étant élu italien, il doit par conséquent se déplacer pour une partie du mois à Bruxelles, pour l'autre partie du mois à Strasbourg. Je suppose qu'il rentre ensuite, comme la plupart d'entre nous, à son domicile dans son pays, dans sa circonscription, et je ne vois pas très bien en quoi consiste ce surcoût dont on parle tant.

 
  
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  Claudio Morganti (EFD), Risposta a una domanda "cartellino blu". – Il problema non concerne i deputati perché, per quanto mi riguarda, non cambia nulla recarmi a Strasburgo o a Bruxelles benché, dall'Italia, Bruxelles sia molto più servita rispetto a Strasburgo che, non essendo un hub principale.

Il problema è rappresentato da tutte quelle persone – dirigenti e funzionari – che, insieme ai relativi necessari documenti, sono costretti a trasferirsi da Bruxelles a Strasburgo per soli 48 giorni all'anno. Il problema è altresì il costo della manutenzione di questo immobile che, pur restando vuoto per gran parte dell'anno, si deve pur sempre mantenere.

In questo consiste lo spreco, non per noi deputati. Ripeto: a me andare a Strasburgo o a Bruxelles non cambia nulla.

 
  
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  Jaroslav Paška (EFD) - Zriadenie jedného pracoviska Európskeho parlamentu je príkladnou ukážkou toho, ako administratívne maniere európskej byrokracie opierajúce sa o nezmysly zakotvené v základných dokumentoch Únie dokážu eliminovať akýkoľvek zdravý rozum pri riešení jednoduchých a logických vecí. Putovný – nepoviem cirkus, ak si to neželáte – poviem putovný parlament, ak sa vám to zdá serióznejšie, prepravujúci každý mesiac z Bruselu do Štrasburgu a späť okolo päť tisíc ľudí a tony pracovných materiálov stojí našich občanov, ktorí to platia zo svojich daní, okolo 200 miliónov EUR ročne. Už takmer tridsať rokov mnohí z nás poukazujú na absurdnosť tejto organizácie práce Európskeho parlamentu bez akejkoľvek odozvy u vrcholných predstaviteľov Únie. Naši občania nám prostredníctvom internetovej petície zaslali viac ako 1,3 milióna odkazov na zmenu tohto hanebného plytvania ich daňami. Preto chcem, vážení kolegovia, veriť, že táto naša iniciatíva povedie k zriadeniu jedného pracoviska. Opakujem – jedného pracoviska Európskeho parlamentu, skôr ako široká verejnosť úplne stratí dôveru v túto inštitúciu.

 
  
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  Ashley Fox, rapporteur. − Mr President, can I thank Members for a very interesting and informative debate. I also pay tribute to you, Mr President, for your work for the single seat group. It is a shame that Mr Schulz is not in the chair tonight, but perhaps appropriate that you have been in the chair.

I want to address the point raised by Mrs Le Grip and others as to why in this report we only dealt with the ‘seatʼ of the European Parliament.

Members will be aware that when the Committee on Constitution Affairs originally requested the report, we asked for it to be on the seat of this Parliament. But miraculously that was changed by the Conference of Presidents – and who suggested that change? Well, Mr Daul, a Frenchman, the Chair of the PPE Group, who did not want us to have a report on that subject.

The Conference of Presidents insisted that we have a discussion on ‘the seats܀ and so Gerald Häfner and I exercised our prerogative to say in the report that we made no further recommendations on the other institutions.

We have had a lot of contributions tonight, but interestingly, only four Members have spoken against the report – and all four of them are French! I think it is quite amusing when French colleagues say that to attack Strasbourg is to attack Europe. Nonsense! Nonsense on stilts. It is pro-European to be pro-reform because the issue of this travelling circus – which is a bad joke with European taxpayers – brings the EU into disrepute, and French Members here should confess what they are doing.

They are defending their selfish national interest and if the seat of the European Parliament was in my home city of Bristol, I would do the same and I would do it proudly, but I would not dress up that debate as being something to do with some wider interest.

So please, ladies and gentlemen, French Members, be honest: this is in your selfish national interest. Say it, be honest and be proud, but the majority tomorrow will vote against you and I am confident we will have a very large majority.

 
  
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  Gerald Häfner, Berichterstatter. − Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich möchte mich zunächst bei Ashley Fox bedanken und bei allen Schattenberichterstattern, bei den Koordinatoren und Mitgliedern des Ausschusses und bei allen Mitgliedern dieses Hauses und auch den Vertretern von Regierungen und anderen Institutionen, mit denen wir oder ich im Verlauf der Arbeit an diesem Bericht gesprochen haben, und die so konstruktiv und hilfreich mitgearbeitet haben.

Ich möchte kurz etwas zu Madame Le Grip, Herrn Boulland, Frau Trautmann und Herrn Gollnisch sagen: Ich freue mich ja, dass Sie mit so viel Überzeugung für eine Lösung kämpfen, die Sie für die beste halten. Wir kämpfen im Moment dafür, dass diese Debatte geführt werden kann, und dass wir hier entscheiden können. Meine Frage an Sie ist: Wenn Sie so überzeugt sind, dass Sie die besten Argumente haben, warum wollen Sie dann diese Debatte verhindern? Oder anders gefragt: Wenn Sie die Debatte verhindern wollen, könnte es sein, dass Sie Ihren Argumenten selbst gar nicht mehr vertrauen?

Ich glaube, wir alle sind uns der europäischen Geschichte bewusst – tief bewusst! Aber Europa ist kein Museum, sondern Europa muss eingedenk dieser Geschichte nach vorne gehen und die Aufgaben lösen, die vor uns liegen. Und deshalb müssen wir Lösungen finden, die zukunftstauglich sind. Ein Pendelparlament ist sicher nicht zukunftstauglich! Wir müssen aufpassen, auch z. B. im Interesse der Stadt und Region Straßburg, dass aus einem Symbol der Versöhnung nicht ein Symbol der völligen Unfähigkeit zur Reformen wird.

Wir verlangen gegenwärtig von allen Menschen in Europa, wir verlangen auch von den Regierungen in Europa einschneidende Maßnahmen: Einsparungen, was das Geld betrifft, aber auch zum Beispiel was klimaschädigende Verhaltensweisen betrifft. Wir sollten in der Lage sein, auch bei uns selbst anzufangen, denn sonst wird uns niemand mehr glauben, wenn wir das von anderen verlangen. Mir geht es um mehr als um die Frage des Sitzes. Mir geht es um die Glaubwürdigkeit des Europäischen Parlaments und der europäischen Demokratie. Mir geht es um die Frage: Wer hat eigentlich das Sagen, wenn es darum geht, wie die von den Bürgern gewählten Vertreter arbeiten sollen, was sie zu tun haben, wie und wo?

Dieses Parlament ist erst dann ein volles Parlament, wenn es das Recht der Selbstorganisation als Kernbestand eines Parlamentsrechtes erkämpft hat. Dafür müssen wir kämpfen! Das Europäische Parlament hat immer Schritt für Schritt seine Rechte erweitert. Hier geht es um die Frage: Nehmen wir uns selbst ernst oder fühlen wir uns an der kurzen Leine der Regierungen in Europa, wie das manche scheinbar noch tun und damit das Vertrauen der Bürger und den Glauben an die europäische Idee verspielen?

(Der Redner ist damit einverstanden, zwei Fragen nach dem Verfahren der „blauen Karte“ gemäß Artikel 149 Absatz 8 der Geschäftsordnung zu beantworten.)

 
  
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  Daniel Caspary (PPE), Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“. – Herr Präsident, geschätzter Kollege Häfner! Habe ich Sie gerade richtig verstanden, dass Sie der Kollegin Le Grip unterstellt haben, dass ihr vielleicht die Argumente ausgegangen sind und sie deshalb die Debatte nicht haben möchte? Habe ich Sie angesichts der Tatsache richtig verstanden, dass Sie z. B. als Grüne Fraktion vor einigen Monaten auch mit eine Debatte über die Situation in Rumänien unterbunden haben, wo wir Ihrer Fraktion und den anderen Fraktionen das Gleiche vorgeworfen haben? Halten Sie diese Vergleiche für sinnvoll?

Und zweitens, wenn wir über Glaubwürdigkeit sprechen – ich bin ja kein Franzose, sondern Deutscher –, halten Sie uns als Deutsche für besonders glaubwürdig, wenn wir uns hier auf europäischer Ebene massiv dafür einsetzen, den Straßburger Sitz nach Brüssel zu verschieben, und auf der anderen Seite die viel teureren zwei Sitze der Bundesregierung mit Bonn und Berlin überhaupt nicht thematisieren? Auch zu der Zeit, als Ihre Partei in der Bundesregierung war, hatten wir überhaupt keine weiteren Initiativen, diesen wirklichen Unsinn in Deutschland zu klären. Halten Sie da Ihre Argumentation hier in diesem Saal für glaubwürdig?

 
  
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  Catherine Trautmann (S&D), question "carton bleu" adressée à Ashley Fox et à Gerald Häfner. – Monsieur le Président, je demande aux deux corapporteurs de retirer solennellement les propos par lesquels ils attaquent cette ville, qui n'y peut rien! Elle accueille volontairement, et avec des dépenses qui sont justifiées devant nos concitoyens, des institutions européennes parlementaires et ceci est soutenu par ses habitants, qui votent également aux élections européennes.

Dire que Strasbourg est la ville symbole du gaspillage! Je vous en prie! Ce bâtiment a été construit sur décision du Parlement européen. Les immeubles à Bruxelles ont été construits sur décision du Parlement européen. Les immeubles à Luxembourg ont été construits sur décision du Parlement européen. Alors comment justifier que seule la France, qui a accepté un compromis avec la Belgique et le Luxembourg – soutenu, à l'unanimité, par les États membres, qui ont tous bénéficié d'installations, d'agences ou d'autres institutions –, soit traitée d'égoïste? Et comment expliquer que cette ville soit systématiquement attaquée comme elle l'est ici? Je demande que l'on prenne en compte le coût d'image que cela représente, ainsi que le coût pour cette institution qui se livre à de telles attaques!

(Applaudissements)

 
  
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  Gerald Häfner (Verts/ALE), Antwort auf zwei Fragen nach dem Verfahren der „blauen Karte“. – Ich habe mit Interesse und Erstaunen gehört, was Sie gesagt haben. Ich habe keinen schlechten Satz über Straßburg gesagt, auch Kollege Fox nicht. Im Gegenteil, er hat sich lobend über diese Stadt geäußert. Wenn Sie das hören wollen, Frau Trautmann, ich liebe Straßburg, ich schätze Straßburg über alles. Ich bin lieber hier als in Brüssel. Ich liebe auch das Arbeiten hier mehr als in Brüssel. Was uns beide unterscheidet, ist, dass ich meine, dass es nicht nach meinen privaten Vorlieben gehen sollte, sondern dass wir hier als europäische Volksvertreter zu entscheiden haben, was das Beste für das Europäische Parlament ist. Da geht es weder um persönliche noch um nationale Interessen, sondern es geht um ein Gesamtinteresse. Das sollten wir abwägen.

Herrn Caspary würde ich gerne sagen: Das ist, was ich an Ihnen so schätze, Ihre erste Frage an mich, in der Sie nicht mehr auf meine Argumente rekurrieren, sondern über „die Grünen“ generell sprechen. Und die zweite Frage, in der Sie sagen „als Deutscher“. Das finde ich wunderbar, wenn man hoch greift! Aber lassen Sie uns ein bisschen auf dem Teppich bleiben.

Zur zweiten Frage Folgendes: Ich war Mitglied des deutschen Bundestages, als wir über Bonn oder Berlin zu entscheiden hatten. Wir wurden fast belagert, es wurde uns erklärt, wenn Bonn nicht mehr Hauptstadt ist, dann wird diese Stadt veröden. Dann wird es dort keine vernünftigen Investitionen mehr geben, die Stadt wird vereinsamen. Was ist passiert? Das genaue Gegenteil! Bonn ist nach dem Hauptstadtumzug aufgeblüht. Das Parlament in Straßburg, dieses hier, ist an 11 % des Jahres genutzt, an 89 % des Jahres steht es leer, wird es nicht genutzt. Ich wüsste sehr viel nachhaltigere bessere Lösungen, wenn es um das Interesse einer Stadt oder Region geht.

Zu Ihrer letzten Frage: Ich habe nicht gesagt, dass Frau Le Grip keine Argumente hätte. Ich habe gesagt, wenn sie an Ihre Argumente glaubt, dann muss sie wollen, dass die Debatte hier geführt werden kann. Wenn sie aber nicht will, dass die Debatte geführt wird, dann frage ich mich, ob sie selbst an ihre Argumente glaubt. Denn dann müsste sie keine Furcht haben!

 
  
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  President. − The debate is closed.

The vote will take place on Wednesday, 20 November 2013.

Written statements (Rule 149)

 
  
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  Vilija Blinkevičiūtė (S&D), raštu. – Europos Sąjungos institucijų būstinės vietos klausimas yra nuolat keliamas tiek mūsų piliečių, tiek ir mūsų pačių – Europos Parlamento narių. Europos piliečiams vis sunkiau paaiškinti, kodėl Parlamentas vieną savaitę per mėnesį susirenka dirbti į Strasbūrą. Be to, toks keliavimas yra neekonomiškas, neekologiškas bei apsunkina ir paties Europos Parlamento darbo organizavimą. Šis klausimas turi būti sprendžiamas ypač dabar, kai daugelyje valstybių narių yra taupomi biudžetai, tad ir Parlamentas atitinkamai reaguoja bei siekia sutaupyti Strasbūrui išleidžiamas lėšas. Svarstant argumentus už ir prieš dvi Europos Parlamento darbo vietas, nesiekiame sumenkinti Strasbūro būstinės istorinės ir simbolinės vertės, tačiau galbūt būtų galima kažkaip kitaip įtvirtinti šią istorinę vertę. Nes šiandien Strasbūras, kažkada buvęs Europos vienybės ir integracijos simbolis, simbolizuoja neprasmingą išlaidavimą ir biurokratiją. Taigi, Europos Parlamentas šiam klausimui turėtų skirti išskirtinį dėmesį ir atsižvelgti į jo būstinės vietos pasirinkimo istorinę reikšmę, valstybių narių istorinį susitarimą dėl visų ES institucijų būstinių vietų, visų susijusių miestų gyventojų nuomonę ir apskritai į Europos Sąjungos piliečių nuomonę. Tikiuosi, kad sugebėsime atsižvelgti į mūsų piliečių nuomonę ir patys įvertinę šią situaciją, sutarsime, jog turime siekti atsisakyti keliaujančio karavano ir dirbti vienoje vietoje.

 
  
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  Véronique Mathieu Houillon (PPE), par écrit. Le rapport sur la fixation des sièges des institutions de l’Union européenne ne traite pas du sujet c'est-à-dire des sièges de toutes les institutions mais seulement du siège du Parlement européen en se fondant sur des déclarations erronées, quant aux dépenses notamment. Pour ma part, j'ai interrogé le secrétariat général du Parlement européen sur les coûts spécifiques du Parlement à Strasbourg. C'est ainsi que avons obtenu une estimation précise des coûts liés au siège du Parlement à Strasbourg pour l'année 2010. Ainsi, les coûts annuels de l'infrastructure pour Strasbourg se chiffrent à 33,5 millions d'euros. Les coûts supplémentaires pour 12 sessions à Strasbourg par rapports à ces sessions à Bruxelles sont de 18 millions d'euros, soit un total des coûts spécifiques de Strasbourg de 51,5 millions d'euros, soit 10 cents d'euros par citoyen et par an. Nous sommes donc largement en dessous des estimations avancées mais 3 à 4 fois surestimées.

 
  
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  Josef Weidenholzer (S&D), schriftlich. Der Bericht beschreibt eindeutig die Probleme, die durch die drei Sitze des Parlaments entstehen. Neben den Kosten, die mit 200 Millionen Euro rund 10 % des Parlaments-Budgets ausmachen, führt das Pendeln zu großen Umweltbelastungen und schränkt die Arbeit der Abgeordneten stark ein. Es würde zu einer großen Produktivitätssteigerung der Arbeit des Parlaments führen, den Sitz in Brüssel zu konzentrieren, wie es auch andere Organe vorgezeigt haben. Ich habe mich immer dafür ausgesprochen, die Sitze des Europäischen Parlaments in Brüssel zusammenzuführen, und unterstütze auch diesen Bericht. Die Zeiten haben sich geändert. Während das Parlament früher aus 78 Abgeordneten bestand, sind es heute 766, von denen sich eine große Mehrheit für einen Sitz in Brüssel einsetzt. Ich glaube Frankreich muss endlich einsehen, dass es dem Image der EU schadet, wenn es weiterhin auf dem Sitz in Straßburg besteht. Die Menschen haben kein Verständnis dafür, dass jeden Monat 15 Millionen Euro Kosten entstehen, weil 3000 Menschen nach Straßburg pilgern müssen. Ich setze mich für die Reduktion auf einen Sitz ein, um dieser Geldverschwendung und Umweltverschmutzung ein Ende zu setzen. Zudem, denke ich, ist es unsere Pflicht, nicht nur als Mitglieder dieses Parlament, sondern auch als überzeugte Demokraten, eine Stärkung und größere Autonomie des Parlaments zu fordern.

 
  
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  Boris Zala (S&D), písomne Kolegovia, predložený materiál je správnou odpoveďou na traumatizujúci problém, ktorý rovnako znervózňuje občanov EÚ ako aj nás poslancov: že EP má mať jedno sídlo. Množstvo odôvodnených argumentov je neustále zabíjaných tým, že toto rozhodnutie je v právomoci 28 predsedov vlád. Napriek tomu väčšina občanov vinu za situáciu pripisuje Európskemu parlamentu. Preto je správne pokúsiť sa o zmenu Zmluvy tak, aby túto právomoc rozhodovať o svojom sídle, mal v kompetencii práve parlament. Aby on niesol pred občanmi zodpovednosť za určenie svojho sídla a aby sme nemuseli do nemoty opakovať a vysvetľovať občanom, že EP s tým nič nemá. Verím, že si toto stanovisko osvojí aj Európska rada, že sa premiéri umúdria a nechajú rozhodnutie na nás. Je to dôležité aj pre dôveru, o ktorú sa bude parlament usilovať v nasledujúcich voľbách.

 
Posledná úprava: 14. februára 2014Právne oznámenie