Europäische Reisedokumente für illegal aufhältige Migranten

06-09-2016

2014 stellten die EU-Mitgliedstaaten beinahe eine halbe Million Rückkehrentscheidungen für Migranten aus, die nicht berechtigt sind, in die EU einzureisen oder sich im Hoheitsgebiet der EU aufzuhalten. Doch nur 40 % der illegal aufhältigen Migranten kehrten tatsächlich in einen Drittstaat zurück. Eines der größten Hindernisse für die erfolgreiche Rückführung ist das Fehlen gültiger Reisedokumente für die Rückkehrer. Im Dezember 2015 legte die Kommission einen Vorschlag für ein europäisches Reisedokument für illegal aufhältige Migranten vor. In den Verhandlungen mit dem Rat über eine Einigung in erster Lesung wurde ein Kompromiss erzielt, über den nun im Plenum abgestimmt werden soll.

2014 stellten die EU-Mitgliedstaaten beinahe eine halbe Million Rückkehrentscheidungen für Migranten aus, die nicht berechtigt sind, in die EU einzureisen oder sich im Hoheitsgebiet der EU aufzuhalten. Doch nur 40 % der illegal aufhältigen Migranten kehrten tatsächlich in einen Drittstaat zurück. Eines der größten Hindernisse für die erfolgreiche Rückführung ist das Fehlen gültiger Reisedokumente für die Rückkehrer. Im Dezember 2015 legte die Kommission einen Vorschlag für ein europäisches Reisedokument für illegal aufhältige Migranten vor. In den Verhandlungen mit dem Rat über eine Einigung in erster Lesung wurde ein Kompromiss erzielt, über den nun im Plenum abgestimmt werden soll.