Die Gemeinsame Fischereipolitik: Erhaltung der Fischereiressourcen und Steuerung der Fangtätigkeiten

21-09-2016

Die Gemeinsame Fischereipolitik (GFP) deckt alle Bereiche der Fischwirtschaft ab. Für die nachhaltige Nutzung lebender Meeresschätze, die in die ausschließliche Zuständigkeit der Europäischen Union fällt, gelten technische Vorschriften, in denen festgelegt ist, wie, wo und wann verschiedene Arten gefischt werden dürfen, was insbesondere dem Schutz von Jungfischen sowie von Meereslebensräumen dienen soll, die sensibel auf bestimmte Fangtechniken reagieren. Mittels vorgeschriebener zulässiger Gesamtfangmengen, die in Quoten auf die Mitgliedstaaten verteilt werden, wird festgelegt, wie viele Fische durch die Fischerei aus den verschiedenen Beständen entnommen werden dürfen. Ebenso muss das Management der Gesamtfangkapazität der nationalen Fischereiflotten an die verfügbaren Fischereiressourcen angepasst werden. Diese Erhaltungs- und Managementmaßnahmen müssen auf den besten verfügbaren wissenschaftlichen Gutachten basieren und nach Konsultation der Interessengruppen, insbesondere auf Ebene der betroffenen Meeresgebiete, erarbeitet werden. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen hängt auch davon ab, inwiefern sie von den Marktteilnehmern eingehalten werden und erfordert ein wirksames Kontrollsystem. Bei den ersten Vorschlägen zur Umsetzung der Ende 2013 beschlossenen neuen Leitlinien der GFP für eine Fischerei, die auf dem höchstmöglichen Dauerertrag basiert und Rückwürfe bestimmter Fänge vermeidet, wurde deutlich, wie schwierig es ist, diese Ziele in Erhaltungs- und Managementmaßnahmen umzusetzen, insbesondere in auf Mehrarten-Ansätzen basierenden Mehrjahresplänen. Allerdings werden in der nahen Zukunft weitere Rechtsetzungsinitiativen erwartet, die die Politik der Europäischen Union für eine nachhaltige Nutzung der biologischen Meeresschätze fortführen sollen.

Die Gemeinsame Fischereipolitik (GFP) deckt alle Bereiche der Fischwirtschaft ab. Für die nachhaltige Nutzung lebender Meeresschätze, die in die ausschließliche Zuständigkeit der Europäischen Union fällt, gelten technische Vorschriften, in denen festgelegt ist, wie, wo und wann verschiedene Arten gefischt werden dürfen, was insbesondere dem Schutz von Jungfischen sowie von Meereslebensräumen dienen soll, die sensibel auf bestimmte Fangtechniken reagieren. Mittels vorgeschriebener zulässiger Gesamtfangmengen, die in Quoten auf die Mitgliedstaaten verteilt werden, wird festgelegt, wie viele Fische durch die Fischerei aus den verschiedenen Beständen entnommen werden dürfen. Ebenso muss das Management der Gesamtfangkapazität der nationalen Fischereiflotten an die verfügbaren Fischereiressourcen angepasst werden. Diese Erhaltungs- und Managementmaßnahmen müssen auf den besten verfügbaren wissenschaftlichen Gutachten basieren und nach Konsultation der Interessengruppen, insbesondere auf Ebene der betroffenen Meeresgebiete, erarbeitet werden. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen hängt auch davon ab, inwiefern sie von den Marktteilnehmern eingehalten werden und erfordert ein wirksames Kontrollsystem. Bei den ersten Vorschlägen zur Umsetzung der Ende 2013 beschlossenen neuen Leitlinien der GFP für eine Fischerei, die auf dem höchstmöglichen Dauerertrag basiert und Rückwürfe bestimmter Fänge vermeidet, wurde deutlich, wie schwierig es ist, diese Ziele in Erhaltungs- und Managementmaßnahmen umzusetzen, insbesondere in auf Mehrarten-Ansätzen basierenden Mehrjahresplänen. Allerdings werden in der nahen Zukunft weitere Rechtsetzungsinitiativen erwartet, die die Politik der Europäischen Union für eine nachhaltige Nutzung der biologischen Meeresschätze fortführen sollen.