Handel der EU mit Lateinamerika und der Karibik: Überblick und Zahlen

26-10-2017

Zusammengenommen sind die 33 Länder der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) der fünftgrößte Handelspartner der EU. Zum Thema Handel hat die EU vollwertige Abkommen mit zwei lateinamerikanischen Staatengruppen (Cariforum und Zentralamerikagruppe), ein multilaterales Handelsabkommen mit drei Staaten der Andengemeinschaft (Kolumbien, Ecuador und Peru) und Abkommen mit Mexiko und Chile geschlossen, die derzeit modernisiert werden. Die langjährigen Verhandlungen der EU mit dem Mercosur über ein Assoziierungsabkommen bauen auf bestehenden bilateralen und interregionalen Rahmenabkommen mit dem Mercosur und seinen einzelnen Mitgliedern auf. Die zwischen der EU und Zusammenschlüssen sowie einzelnen Ländern in Lateinamerika und der Karibik geschlossenen Abkommen über Handelsbeziehungen weisen in Bezug auf Anwendungsbereich und Methodik je nach Zeitpunkt, zu dem sie geschlossen wurden, und Kontext der Verhandlungen deutliche Unterschiede auf. Die EU möchte jetzt die Handelssäulen ihrer Abkommen mit Mexiko (laufende Verhandlungen, die bis Ende 2017 abgeschlossen werden sollen) und Chile (geplant) modernisieren, um sie an die derzeitigen Normen der FHA der EU anzupassen. Zudem beabsichtigen die EU und der Mercosur, ihre Verhandlungen über ein umfassendes Abkommen über Handelsbeziehungen bis Ende 2017 abschließen. Gelingt ihnen dies, hätte die EU Abkommen über Handelsbeziehungen mit nahezu allen lateinamerikanischen und karibischen Staaten (mit Ausnahme Boliviens, Kubas und Venezuelas) geschlossen.

Zusammengenommen sind die 33 Länder der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) der fünftgrößte Handelspartner der EU. Zum Thema Handel hat die EU vollwertige Abkommen mit zwei lateinamerikanischen Staatengruppen (Cariforum und Zentralamerikagruppe), ein multilaterales Handelsabkommen mit drei Staaten der Andengemeinschaft (Kolumbien, Ecuador und Peru) und Abkommen mit Mexiko und Chile geschlossen, die derzeit modernisiert werden. Die langjährigen Verhandlungen der EU mit dem Mercosur über ein Assoziierungsabkommen bauen auf bestehenden bilateralen und interregionalen Rahmenabkommen mit dem Mercosur und seinen einzelnen Mitgliedern auf. Die zwischen der EU und Zusammenschlüssen sowie einzelnen Ländern in Lateinamerika und der Karibik geschlossenen Abkommen über Handelsbeziehungen weisen in Bezug auf Anwendungsbereich und Methodik je nach Zeitpunkt, zu dem sie geschlossen wurden, und Kontext der Verhandlungen deutliche Unterschiede auf. Die EU möchte jetzt die Handelssäulen ihrer Abkommen mit Mexiko (laufende Verhandlungen, die bis Ende 2017 abgeschlossen werden sollen) und Chile (geplant) modernisieren, um sie an die derzeitigen Normen der FHA der EU anzupassen. Zudem beabsichtigen die EU und der Mercosur, ihre Verhandlungen über ein umfassendes Abkommen über Handelsbeziehungen bis Ende 2017 abschließen. Gelingt ihnen dies, hätte die EU Abkommen über Handelsbeziehungen mit nahezu allen lateinamerikanischen und karibischen Staaten (mit Ausnahme Boliviens, Kubas und Venezuelas) geschlossen.