Forschung für den AGRI-Ausschuss - Programme zur Durchführung der Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums 2015-2020

16-05-2016

In diesem Bericht werden die Entscheidungen der EU-Mitgliedstaaten bei der Ausarbeitung ihrer Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum für den Zeitraum 2015-2020 untersucht. Dem Bericht zufolge sind gegenüber dem vorherigen Zeitraum einerseits eine große Kontinuität und andererseits auch bemerkenswerte Änderungen festzustellen, die die erhöhte Förderung von Wissen und Zusammenarbeit und die verstärkte Konzentration auf die Ziele des Umweltmanagements und auf Investitionen in die Wettbewerbsfähigkeit des Primärsektors umfassen, wobei die Investitionen in die ländliche Diversifizierung in den Hintergrund treten. Nur wenig spricht für eine Ausrichtung auf die entsprechenden Erfordernisse auf EU-Ebene, während mehr für einen stärker strategisch ausgerichteten Ansatz spricht, der sich die im Rahmen der Programme gesammelten Erfahrungen zunutze macht. Übermäßige Verwaltungslasten scheinen sich nachteilig auf die effektive Programmgestaltung auszuwirken, doch lässt die unterschiedliche Nutzung der Kooperationsmaßnahme innovative Züge erkennen. Andere neue Maßnahmen haben sich nicht als populär erwiesen. Es empfehlen sich weitere Bemühungen, um einfachere Ansätze zu bestimmen, die eine wirksame Zielausrichtung ermöglichen.

In diesem Bericht werden die Entscheidungen der EU-Mitgliedstaaten bei der Ausarbeitung ihrer Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum für den Zeitraum 2015-2020 untersucht. Dem Bericht zufolge sind gegenüber dem vorherigen Zeitraum einerseits eine große Kontinuität und andererseits auch bemerkenswerte Änderungen festzustellen, die die erhöhte Förderung von Wissen und Zusammenarbeit und die verstärkte Konzentration auf die Ziele des Umweltmanagements und auf Investitionen in die Wettbewerbsfähigkeit des Primärsektors umfassen, wobei die Investitionen in die ländliche Diversifizierung in den Hintergrund treten. Nur wenig spricht für eine Ausrichtung auf die entsprechenden Erfordernisse auf EU-Ebene, während mehr für einen stärker strategisch ausgerichteten Ansatz spricht, der sich die im Rahmen der Programme gesammelten Erfahrungen zunutze macht. Übermäßige Verwaltungslasten scheinen sich nachteilig auf die effektive Programmgestaltung auszuwirken, doch lässt die unterschiedliche Nutzung der Kooperationsmaßnahme innovative Züge erkennen. Andere neue Maßnahmen haben sich nicht als populär erwiesen. Es empfehlen sich weitere Bemühungen, um einfachere Ansätze zu bestimmen, die eine wirksame Zielausrichtung ermöglichen.

Externe Autor

Janet Dwyer, Katarina Kubinakova, Nick Lewis, John Powell, Mauro Vigani, Barbara Fährmann, Alexander Gocht, Regina Grajewski, Maria Coto Sauras, Paloma Nieto Cachinero, Francesco Mantino, Marielle Berriet-Solliec and Hai-vu Pham