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Politische Maßnahmen der EU im Interesse der Bürger: Bekämpfung von Steuerbetrug

28-06-2019

Die Steuerpolitik und die Bekämpfung von Steuerbetrug sind in den letzten fünf Jahren infolge mehrerer aufgedeckter Steuerschlupflöcher und der damit zusammenhängenden Berichterstattung in den Medien zunehmend in den Blickpunkt geraten. Angesichts der Rezession und der daraus resultierenden Haushaltszwänge hat der Widerstand gegen schädigende Steuerpraktiken dadurch noch weiter zugenommen. Mit der Bekämpfung des Steuerbetrugs wird nun das Ziel verfolgt, nicht geleistete Zahlungen an die öffentliche ...

Die Steuerpolitik und die Bekämpfung von Steuerbetrug sind in den letzten fünf Jahren infolge mehrerer aufgedeckter Steuerschlupflöcher und der damit zusammenhängenden Berichterstattung in den Medien zunehmend in den Blickpunkt geraten. Angesichts der Rezession und der daraus resultierenden Haushaltszwänge hat der Widerstand gegen schädigende Steuerpraktiken dadurch noch weiter zugenommen. Mit der Bekämpfung des Steuerbetrugs wird nun das Ziel verfolgt, nicht geleistete Zahlungen an die öffentliche Hand beizutreiben. Ferner soll damit vermieden werden, dass Betrüger gegenüber ehrlichen Steuerzahlern Vorteile haben, also für gerechte Bedingungen für alle Steuerzahler gesorgt werden. Nicht gezahlte Steuern haben zur Folge, dass in den nationalen Haushalten und im Haushalt der Europäischen Union (EU) entsprechend weniger Mittel zur Verfügung stehen. Dabei ist der genaue Umfang nicht entrichteter Steuern naturgemäß schwierig zu ermitteln, Schätzungen zufolge ist jedoch von hohen Einnahmeausfällen für die öffentlichen Finanzen auszugehen. Die Bürgerinnen und Bürger bewerten die Mitwirkung der EU bei der Bekämpfung von Steuerbetrug besser als zuvor, jedoch erwartet die Mehrheit der Bürger in allen Mitgliedstaaten eine noch stärkere Mitwirkung. Allerdings besteht zwischen den Bewertungen und den Erwartungen der Bürger im Hinblick auf die Mitwirkung der EU weiterhin eine beträchtliche Lücke. Es besteht nach wie vor Potenzial, besser auf die Wünsche und Erwartungen der EU-Bürger einzugehen. Die Bekämpfung von Steuerbetrug liegt in der geteilten Zuständigkeit zwischen den Mitgliedstaaten und der EU. Als Teil der Steuerpolitik ist sie seit jeher eng an die Souveränität der Mitgliedstaaten gebunden, und da in diesem Bereich Einstimmigkeit und ein besonderes Gesetzgebungsverfahren vorgesehen sind, übt der Rat strenge Kontrolle über die Steuerangelegenheiten aus. Obwohl Vorschläge für begrenzte Änderungen des Steuerrahmens vorgelegt wurden, ist diese Situation seit den Anfängen der Union unverändert. Da die Defizite mittlerweile klarer identifiziert sind, hat der Präsident der Europäischen Kommission in den Reden zur Lage der Union vor dem Europäischen Parlament die Debatte erneut eröffnet. Zur Bekämpfung von Steuerbetrug gehören nicht nur Maßnahmen gegen illegales Verhalten, sondern auch Abschreckung und Maßnahmen zur Förderung der Steuerehrlichkeit. So ist eine weitreichende Überarbeitung der steuerlichen Vorschriften erforderlich, um sie auf den Umfang und die sich ständig weiterentwickelnden Praktiken des Steuerbetrugs abzustimmen. Doch bei allen Errungenschaften in der Wahlperiode 2014–2019 bleibt noch Arbeit zu tun, denn die Vorschriften müssen auch umgesetzt, durchgesetzt, überwacht und bei Bedarf aktualisiert werden, um mit der Vielseitigkeit von Steuerbetrugspraktiken sowie mit dem Tempo der weltweiten digitalen Entwicklung Schritt zu halten. Dies ist eine aktualisierte Fassung eines früheren Briefings, das vor der Wahl zum Europäischen Parlament 2019 herausgegeben wurde.

Public country-by-country reporting by multinational enterprises

26-04-2019

Tax transparency has gained particular importance as a tool in the fight against tax avoidance and tax evasion, particularly in the field of corporate income tax and aggressive tax planning. Cooperation between tax authorities aims at allowing them to obtain information covering the global business of multinational enterprises (MNEs), and progress has already been made in this area. A further step in tax transparency would be to broaden it by providing publicly available information relating to tax ...

Tax transparency has gained particular importance as a tool in the fight against tax avoidance and tax evasion, particularly in the field of corporate income tax and aggressive tax planning. Cooperation between tax authorities aims at allowing them to obtain information covering the global business of multinational enterprises (MNEs), and progress has already been made in this area. A further step in tax transparency would be to broaden it by providing publicly available information relating to tax paid at the place where profits are actually made. Public country-by-country reporting (CBCR) is the publication of a defined set of facts and figures by large MNEs, thereby providing the public with a global picture of the taxes MNEs pay on their corporate income. The proposal is being considered by the European Parliament (EP) and the Council. In the EP, the amendments put forward by the ECON and JURI committees were voted on 4 July 2017. In the absence of a Council position enabling negotiations on the proposal, the Parliament adopted its position at first reading in plenary on 27 March 2019. Third edition. The ‘EU Legislation in Progress’ briefings are updated at key stages throughout the legislative procedure.

Bericht des TAX3-Sondererausschusses

20-03-2019

Der Sonderausschuss des Europäischen Parlaments für Finanzkriminalität, Steuerhinterziehung und Steuervermeidung (TAX3) wurde im März 2018 eingesetzt, um die seit 2014 im EP auf diesem Gebiet geleistete Arbeit fortzusetzen und zu ergänzen. In seinem Bericht, der auf der zweiten Plenartagung des Europäischen Parlaments im März zur Debatte gestellt wurde, wird eine Bilanz im Hinblick auf diese Themen von anhaltender Aktualität, die erzielten Fortschritte und die noch zu verrichtende Arbeit zwecks Bekämpfung ...

Der Sonderausschuss des Europäischen Parlaments für Finanzkriminalität, Steuerhinterziehung und Steuervermeidung (TAX3) wurde im März 2018 eingesetzt, um die seit 2014 im EP auf diesem Gebiet geleistete Arbeit fortzusetzen und zu ergänzen. In seinem Bericht, der auf der zweiten Plenartagung des Europäischen Parlaments im März zur Debatte gestellt wurde, wird eine Bilanz im Hinblick auf diese Themen von anhaltender Aktualität, die erzielten Fortschritte und die noch zu verrichtende Arbeit zwecks Bekämpfung von Finanzkriminalität, Steuerhinterziehung und Steuervermeidung gezogen. Der Bericht ebnet auch den Weg für weitere Überwachungs- und Folgemaßnahmen.

Understanding money laundering through real estate transactions

04-02-2019

Money laundering through real estate transactions integrates black funds into the legal economy while providing a safe investment. It allows criminals to enjoy assets and derived funds having camouflaged the origin of the money used for payment. A number of techniques are used, namely cash or opaque financing schemes, overvalued or undervalued prices, and non-transparent companies and trusts or third parties that act as legal owners. Among the possible indicators are geographical features (such as ...

Money laundering through real estate transactions integrates black funds into the legal economy while providing a safe investment. It allows criminals to enjoy assets and derived funds having camouflaged the origin of the money used for payment. A number of techniques are used, namely cash or opaque financing schemes, overvalued or undervalued prices, and non-transparent companies and trusts or third parties that act as legal owners. Among the possible indicators are geographical features (such as the distance between the property and the buyer and their actual geographical centre of interest). In order to assess the existence of a money-laundering risk, concrete assessments of transactions and a customer's situation provide indications that help raise red flags and trigger reporting obligations. The anti-money-laundering recommendations set out by the international Financial Action Task Force (FAFT) are implemented in the European Union (EU) by means of coordinated provisions (chiefly the Anti-money-laundering Directive). Customer due diligence and reporting of suspicious transactions are tools to address money laundering. Real estate transactions involve both non-financial and financial sector parties operating under different legal requirements. Yet, reporting of suspicious transactions in real estate is limited, leaving ample room for improvement. Improvement is all the more necessary inasmuch as money laundering in general, and in the real estate sector in particular, has a major socio-economic impact, the magnitude of which is difficult to quantify. Awareness is however growing as a result not least of high profile examples of money laundering through real estate in a number of EU cities.

Reduced VAT rate for e-publications

19-12-2018

The fact that print and digital publications have been subject to separate value added tax (VAT) rates essentially means that products that are considered to be comparable and substitutable have been treated differently to one another. This situation resulted from rules which, on the one hand, allowed Member States to apply reduced rates to printed publications, but on the other excluded this possibility for digital publications. In addition, the evolution in the VAT framework means that VAT on digital ...

The fact that print and digital publications have been subject to separate value added tax (VAT) rates essentially means that products that are considered to be comparable and substitutable have been treated differently to one another. This situation resulted from rules which, on the one hand, allowed Member States to apply reduced rates to printed publications, but on the other excluded this possibility for digital publications. In addition, the evolution in the VAT framework means that VAT on digital services should be levied in the Member State where the consumer is based (thus protecting the single market from application of different rates within a Member State because of the different location of providers). The question of broadening the possibility to apply reduced rates to all publications, be they print or digital, was addressed as part of the VAT digital single market package. The amendment to the VAT directive was adopted by the Council on 6 November 2018, after the European Parliament had delivered its opinion on 1 June 2017. The new rules allow Member States to apply the reduced rate to e-publications, as from 4 December 2018.

VAT for small enterprises

25-10-2018

Value added tax (VAT) is a consumption tax borne by the final consumers and collected by businesses as taxable persons. Businesses have VAT administrative obligations and act as VAT collectors. This generates compliance costs that are higher for small and medium-sized enterprises (SMEs) than for bigger businesses, in spite of the small business exemption, especially in the case of cross-border activities. The proposal for a revision of the VAT Directive relating to the common system of value added ...

Value added tax (VAT) is a consumption tax borne by the final consumers and collected by businesses as taxable persons. Businesses have VAT administrative obligations and act as VAT collectors. This generates compliance costs that are higher for small and medium-sized enterprises (SMEs) than for bigger businesses, in spite of the small business exemption, especially in the case of cross-border activities. The proposal for a revision of the VAT Directive relating to the common system of value added tax as regards the special scheme for small enterprises simplifies the rules, so as to reduce VAT compliance costs for SMEs by introducing simpler measures regarding invoicing, VAT registration, accounting and returns for SMEs, whether they operate in wholly domestic markets only or also across borders in the EU. The legislative proposal falls under the consultation procedure. The European Parliament adopted its resolution on 11 September 2018, and the proposal is now with the Council. Second edition. The ‘EU Legislation in Progress’ briefings are updated at key stages throughout the legislative procedure. Please note this document has been designed for on-line viewing.

Auf dem Weg zu einem endgültigen Mehrwertsteuersystem

26-09-2018

Die einzelstaatlichen Vorschriften zur Mehrwertsteuer werden schon seit 1967 harmonisiert, da diese Verbrauchsteuer sich verzerrend auf den Binnenmarkt auswirken kann. Über zwei Jahrzehnte lang wurden im Binnenmarkt Übergangsregelungen für die Mehrwertsteuer angewandt, die nicht auf dem Bestimmungslandprinzip beruhen. Seit 2016 wird der Rechtsrahmen für die Mehrwertsteuer jedoch überarbeitet und aktualisiert. Er soll sich künftig auf das Bestimmungslandprinzip stützen, und die Vorschriften zu den ...

Die einzelstaatlichen Vorschriften zur Mehrwertsteuer werden schon seit 1967 harmonisiert, da diese Verbrauchsteuer sich verzerrend auf den Binnenmarkt auswirken kann. Über zwei Jahrzehnte lang wurden im Binnenmarkt Übergangsregelungen für die Mehrwertsteuer angewandt, die nicht auf dem Bestimmungslandprinzip beruhen. Seit 2016 wird der Rechtsrahmen für die Mehrwertsteuer jedoch überarbeitet und aktualisiert. Er soll sich künftig auf das Bestimmungslandprinzip stützen, und die Vorschriften zu den Mehrwertsteuersätzen sollen überarbeitet werden. In der Oktober-I-Plenartagung soll das Parlament über zwei Vorschläge der Kommission zur Mehrwertsteuer abstimmen.

Tax transparency for intermediaries

03-07-2018

The situations highlighted by the ‘Panama papers’ and ‘Paradise papers’, among others leaks show how certain intermediaries and other providers of tax advice appear to have facilitated companies and individuals in avoiding taxation, often through complex cross-border schemes involving routing assets to, or through, offshore entities. Among the tools to fight tax avoidance and aggressive tax planning are established mechanisms for disclosure of tax information and publication of tax-relevant information ...

The situations highlighted by the ‘Panama papers’ and ‘Paradise papers’, among others leaks show how certain intermediaries and other providers of tax advice appear to have facilitated companies and individuals in avoiding taxation, often through complex cross-border schemes involving routing assets to, or through, offshore entities. Among the tools to fight tax avoidance and aggressive tax planning are established mechanisms for disclosure of tax information and publication of tax-relevant information by companies. In June 2017, the Commission adopted a proposal aimed at ensuring early information on such situations, by setting an obligation to report cross-border arrangements designed by tax intermediaries or taxpayers and by including the information collected in the automatic exchange of information between tax authorities within the European Union. The directive was adopted on 25 May 2018, and it is to be applied from 1 July 2020. Third edition. The ‘EU Legislation in Progress’ briefings are updated at key stages throughout the legislative procedure.

EYE event - Globalisation: In the twilight zone

16-05-2018

The twilight zone is the area beyond common legal and ethical limits. It hints at the challenges raised by shadow transactions, which are not transparent and possibly not in line with applicable requirements either. The question is how far openness and transparency should go to remedy opaque or hidden activities. Although this topical issue is not limited to matters of taxation, it is of particular importance in this field.

The twilight zone is the area beyond common legal and ethical limits. It hints at the challenges raised by shadow transactions, which are not transparent and possibly not in line with applicable requirements either. The question is how far openness and transparency should go to remedy opaque or hidden activities. Although this topical issue is not limited to matters of taxation, it is of particular importance in this field.

Listing of tax havens by the EU

14-05-2018

Broadly speaking, 'tax havens' provide taxpayers, both legal and natural persons, with opportunities for tax avoidance, while their secrecy and opacity also serves to hide the origin of the proceeds of illegal and criminal activities. One might ask why establishing a list of tax havens or high-risk countries is useful. Drawing up such lists started with action to stop harmful tax practices arising from the discrepancy between the global reach of financial flows and the geographically limited scope ...

Broadly speaking, 'tax havens' provide taxpayers, both legal and natural persons, with opportunities for tax avoidance, while their secrecy and opacity also serves to hide the origin of the proceeds of illegal and criminal activities. One might ask why establishing a list of tax havens or high-risk countries is useful. Drawing up such lists started with action to stop harmful tax practices arising from the discrepancy between the global reach of financial flows and the geographically limited scope of jurisdictions, matching or inside national borders. However tax havens are referred to, they all have one thing in common: they make it possible to escape taxation. Distinctive characteristics of tax havens include low or zero taxation, fictitious residences (with no bearing on reality) and tax secrecy. The last two are key methods for hiding ultimate beneficial owners. In the EU, the process of adopting a common list of non-cooperative tax jurisdictions, which is also central to determining whether a third country presents a high risk in relation to money-laundering, was initiated as part of efforts to further good tax governance, and its external dimension. On 5 December 2017, the Council adopted a first common list resulting from the assessment of third countries against distinctive criteria. Pursuing the assessment process, the Council has updated the list on the basis of commitments received, while also reviewing countries that had not yet been assessed. This briefing updates and develops an earlier one, from December 2017 'Understanding the rationale for compiling 'tax haven' lists', PE 614.633.

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