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Die Gestaltung der Europäischen Union: Das Europäische Parlament und die institutionelle Reform 1979-1989

13-11-2018

Auf der Grundlage zahlreicher neu zugänglicher Archivquellen werden in dieser Studie die politischen Maßnahmen untersucht, die das Europäische Parlament im Hinblick auf die institutionelle Reform der Europäischen Gemeinschaften von 1979 bis 1989 ergriff. Dabei zeigt sich, dass das Parlament bei der Konstitutionalisierung der heutigen Europäischen Union eine zentrale Rolle innehatte. In dieser Rolle legte es verschiedene Kriterien für wirksame und demokratische Staatsführung fest, arbeitete Rechtsbegriffe ...

Auf der Grundlage zahlreicher neu zugänglicher Archivquellen werden in dieser Studie die politischen Maßnahmen untersucht, die das Europäische Parlament im Hinblick auf die institutionelle Reform der Europäischen Gemeinschaften von 1979 bis 1989 ergriff. Dabei zeigt sich, dass das Parlament bei der Konstitutionalisierung der heutigen Europäischen Union eine zentrale Rolle innehatte. In dieser Rolle legte es verschiedene Kriterien für wirksame und demokratische Staatsführung fest, arbeitete Rechtsbegriffe wie die Subsidiarität aus und drängte die Mitgliedstaaten, einer weiter gehenden institutionellen Vertiefung zuzustimmen und dem Parlament im Rahmen der Einheitlichen Europäischen Akte und des Maastricht-Vertrags mehr Befugnisse einzuräumen.

Externe Autor

Dr Wolfram Kaiser, University of Portsmouth

Historiography of the European Parliament: Changing perceptions of the institution from the 1950s to today

13-11-2018

This study charts the course and contours of academic interest in, and writing about, the European Parliament (EP) since its origins in the early 1950s. What began as a trickle of scholarly works on the EP turned into a flood in the early 1990s, after the EP acquired greater legislative power and became more like a ‘real’ (if not a ‘normal’) parliament. The study does not claim to mention every significant work on the EP, and may well mention some works that other scholars might not consider to be ...

This study charts the course and contours of academic interest in, and writing about, the European Parliament (EP) since its origins in the early 1950s. What began as a trickle of scholarly works on the EP turned into a flood in the early 1990s, after the EP acquired greater legislative power and became more like a ‘real’ (if not a ‘normal’) parliament. The study does not claim to mention every significant work on the EP, and may well mention some works that other scholars might not consider to be particularly significant. It aims to present a ‘historiography’ of the EP, without limiting itself to the study of historical writing. Accordingly, it ranges over a wide swath of scholarship, including history but also, primarily, political science.

Externe Autor

This study has been written by Desmond Dinan, Ad Personam Jean Monnet Chair and Professor of Public Policy at George Mason University, Virginia, United States, for the European Parliamentary Research Service (EPRS).

Konrad Adenauer: Europas Elder Statesman

30-10-2018

Konrad Adenauer wurde Ende des 19. Jahrhunderts im Deutschen Kaiserreich geboren. Er wuchs in relativ bescheidenen Verhältnissen auf und machte sich preußische Werte und den christlichen Glauben zu eigen, der ihn Zeit seines Lebens leitete. 1906 übernahm Konrad Adenauer sein erstes politisches Amt als Beigeordneter seiner Heimatstadt Köln. 1909 wurde er Erster Beigeordneter des Stadtrats. Im Alter von nur 41 Jahren wurde er dann 1917 zum Kölner Oberbürgermeister gewählt. Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs ...

Konrad Adenauer wurde Ende des 19. Jahrhunderts im Deutschen Kaiserreich geboren. Er wuchs in relativ bescheidenen Verhältnissen auf und machte sich preußische Werte und den christlichen Glauben zu eigen, der ihn Zeit seines Lebens leitete. 1906 übernahm Konrad Adenauer sein erstes politisches Amt als Beigeordneter seiner Heimatstadt Köln. 1909 wurde er Erster Beigeordneter des Stadtrats. Im Alter von nur 41 Jahren wurde er dann 1917 zum Kölner Oberbürgermeister gewählt. Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs unternahm Konrad Adenauer mehrfach Anstrengungen, um die transnationale Zusammenarbeit mit Deutschlands Nachbarn im Westen zu fördern, was für die damalige Zeit fortschrittlich war. Als der neu gewählte Reichskanzler Adolf Hitler im Februar 1933 die Stadt Köln besuchte, weigerte sich Konrad Adenauer, ihn zu empfangen – infolge dieses Beschlusses wurde er seines Amtes als Oberbürgermeister der Stadt Köln enthoben. Er wurde ins politische Exil gezwungen – in der Folge sogar verhaftet – und verbrachte die folgenden zwölf Jahre mit seiner Familie in seinem Haus in Rhöndorf. Nach der Niederlage des nationalsozialistischen Regimes war Konrad Adenauer entschlossen, eine politische Plattform einzurichten, die die Menschen um die zentralen christlichen und demokratischen Werte vereinen würde. Auf dieser Grundlage wurde er im September 1949 zum ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Während seiner 14-jährigen Amtszeit als Kanzler der Bundesrepublik Deutschlands hielt Konrad Adenauer entschlossen daran fest, Deutschland in ein wertebasiertes europäisches politisches System einzugliedern. Daher wurden die Aussöhnung mit, die Annäherung an und die Zusammenarbeit mit Frankreich zu den zentralen Zielen der Außenpolitik Adenauers, was die deutsche Politik letztlich bis zum heutigen Tag maßgeblich beeinflusst.

Europaisches Parlament: Fakten und Zahlen

10-03-2017

Dieses vom Wissenschaftlichen Dienst des Europäischen Parlaments herausgegebene Briefing soll einen Überblick über die wichtigsten Fakten und Zahlen im Zusammenhang mit dem Europäischen Parlament bieten. Es werden sowohl der derzeitige Stand – in der laufenden Wahlperiode von 2014 bis 2019 – als auch die sieben vorangegangenen Wahlperioden seit der ersten Direktwahl des Parlaments im Juni 1979 erfasst. Auf den folgenden Seiten finden Sie verschiedene Grafiken zu • der Zusammensetzung des Europäischen ...

Dieses vom Wissenschaftlichen Dienst des Europäischen Parlaments herausgegebene Briefing soll einen Überblick über die wichtigsten Fakten und Zahlen im Zusammenhang mit dem Europäischen Parlament bieten. Es werden sowohl der derzeitige Stand – in der laufenden Wahlperiode von 2014 bis 2019 – als auch die sieben vorangegangenen Wahlperioden seit der ersten Direktwahl des Parlaments im Juni 1979 erfasst. Auf den folgenden Seiten finden Sie verschiedene Grafiken zu • der Zusammensetzung des Europäischen Parlaments heute und in der Vergangenheit; • der Zunahme der Zahl der im Parlament vertretenen Parteien und dem Werdegang der Fraktionen; • dem Anstieg der Zahl der dem Parlament angehörenden Frauen; • den in den einzelnen Mitgliedstaaten geltenden Verfahren für die Wahl zum Parlament; • der Beteiligung an Europawahlen im Vergleich zu nationalen Wahlen; • den Aktivitäten des Parlaments in der Wahlperiode von 2009 bis 2014 und der laufenden Wahlperiode bis zum heutigen Datum; • den jährlichen Kosten des Parlaments im Vergleich zu anderen Parlamenten; • der Zusammensetzung der wichtigsten Leitungsgremien des Parlaments. Dieses Briefing wird während der laufenden Wahlperiode 2014-2019 regelmäßig aktualisiert und um die neuesten Entwicklungen ergänzt.

100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern: Brücken bauen in den türkisch-armenischen Beziehungen

10-04-2015

Am 24. April jeden Jahres wird ein Gedenktag abgehalten, mit dem an den Völkermord an den Armeniern erinnert werden soll. Die Umsiedlung der osmanischen Armenier im Jahr 1915, also vor genau 100 Jahren, ist nach wie vor eine der zentralen und besonders strittigen Fragen in den türkisch-armenischen Beziehungen. Hunderttausende Armenier wurden unter äußerst harten Bedingungen umgesiedelt. Die Opferzahlen unter den Armeniern waren hoch und die zugrunde liegenden Ursachen sorgen dafür, dass dieses Thema ...

Am 24. April jeden Jahres wird ein Gedenktag abgehalten, mit dem an den Völkermord an den Armeniern erinnert werden soll. Die Umsiedlung der osmanischen Armenier im Jahr 1915, also vor genau 100 Jahren, ist nach wie vor eine der zentralen und besonders strittigen Fragen in den türkisch-armenischen Beziehungen. Hunderttausende Armenier wurden unter äußerst harten Bedingungen umgesiedelt. Die Opferzahlen unter den Armeniern waren hoch und die zugrunde liegenden Ursachen sorgen dafür, dass dieses Thema auch heute noch sehr kontrovers diskutiert wird. Wie können die beiden Länder 100 Jahre später eine wirksame Kommunikation, Zusammenarbeit und gegenseitiges Vertrauen aufbauen?

Nation and Citizenship from the Late Nineteenth Century Onwards : A Comparative European Perspective

15-04-2008

This note was presented by the authors for a workshop organised by the Committee on Constitutional Affairs on 26/27 March 2008. Citizenship has been an element of the legal systems of all European states since the second half of the nineteenth century. In some of them it has existed for many centuries. As a legal institution, it thus originates with the modern state and has links with conceptions of the nation and with nationality. This paper focuses on the relationship between citizenship (which ...

This note was presented by the authors for a workshop organised by the Committee on Constitutional Affairs on 26/27 March 2008. Citizenship has been an element of the legal systems of all European states since the second half of the nineteenth century. In some of them it has existed for many centuries. As a legal institution, it thus originates with the modern state and has links with conceptions of the nation and with nationality. This paper focuses on the relationship between citizenship (which defines inclusion and exclusion) and the concept of the nation in recent European history.

Externe Autor

Dieter Gosewinkel (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung)

Anstehende Veranstaltungen

01-03-2021
Decarbonising European industry: hydrogen and other solutions (online event)
Workshop -
STOA
01-03-2021
Hearing on Transport of live animals in third countries
Anhörung -
ANIT
01-03-2021
Exchange of views with HR/VP Josep Borrell
Anhörung -
INGE

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