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Andreas GLÜCK Andreas GLÜCK
Andreas GLÜCK

Grupo Renew Europe

Miembro

Alemania - Freie Demokratische Partei (Alemania)

Fecha de nacimiento : ,

Inicio Andreas GLÜCK

Miembro

ENVI
Comisión de Medio Ambiente, Salud Pública y Seguridad Alimentaria
D-ZA
Delegación para las Relaciones con Sudáfrica

Suplente

AFET
Comisión de Asuntos Exteriores
D-CA
Delegación para las Relaciones con Canadá

Últimas actividades

Vacunas y medios terapéuticos en el contexto de la COVID-19 (debate) DE

14-05-2020 P9_CRE-PROV(2020)05-14(2-166-0000)
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04-03-2020 P-001335/2020 Comisión
Preguntas escritas

Oposición con arreglo al artículo 112 del Reglamento interno: el plomo y sus compuestos (B9-0089/2020) DE

12-02-2020
Explicaciones de voto por escrito

Blei ist in jeder Dosis für den Menschen und die Umwelt hochgradig schädlich. Deshalb haben sich deutsche PVC-Hersteller bereits vor mehr als zehn Jahren verpflichtet, kein weiteres Blei in den Stoffkreislauf einzuführen. Dieser Selbstverpflichtung der Industrie sind weite Teile Europas gefolgt, allerdings gelangt bleihaltiges PVC über Importe weiterhin auf den Binnenmarkt. Dies soll durch die vorliegende Neuregelung nun verhindert werden. Die Übergangsfrist von 24 Monaten erscheint mir allerdings großzügig bemessen.
Gleichzeitig hat die Kommission enge Ausnahmeregelungen für das Recycling gewisser PVC-Produkte mit Bleispuren vorgeschlagen. Dabei folgt sie der Fachanalyse der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA).
Da wir Blei insbesondere aus der Umwelt, über Trinkwasser und Nahrung, aufnehmen, ist die von der Kommission vorgeschlagene Ausnahmeregelung der Weg mit dem geringeren Gesundheitsrisiko.
Um Bleispuren im Produktkreislauf weiter zu „verwässern“, anstatt durch Deponierung oder Verbrennung von PVC-Abfällen das Risiko für unsere Gesundheit unnötig weiter zu erhöhen und dabei auch aktuellen Bestrebungen nach mehr Kreislaufwirtschaft entgegenzuwirken, konnten wir Freien Demokraten im Europäischen Parlament den durch unsere Kollegen eingebrachten Widerspruch heute nicht mittragen.
Denn auch bei einem in der öffentlichen Wahrnehmung stehenden Gift wie Blei wollen wir nicht davon abweichen, sachlich fundierte und wissenschaftlich begründbare Politik zu machen und, wo möglich, unseren Fachagenturen den Rücken zu stärken.

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