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Andreas GLÜCK Andreas GLÜCK
Andreas GLÜCK

Groupe Renew Europe

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Allemagne - Freie Demokratische Partei (Allemagne)

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Accueil Andreas GLÜCK

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ENVI
Commission de l'environnement, de la santé publique et de la sécurité alimentaire
D-ZA
Délégation pour les relations avec l'Afrique du Sud

Membre suppléant

AFET
Commission des affaires étrangères
D-CA
Délégation pour les relations avec le Canada

Dernières activités

Loi européenne sur le climat (A9-0162/2020 - Jytte Guteland) DE

07-10-2020
Explications de vote écrites

Wir als FDP Delegation im Europaparlament bekennen uns ausdrücklich zum Ziel der Klimaneutralität bis 2050 und auch zu einem, wie von der Kommission vorgeschlagenen, ambitionierten Zwischenziel.
Aber dabei hilft kein Brüssler Zahlenbingo mit immer höheren Zielzahlen wie jetzt etwa die 60-prozentige Reduzierung für das Jahr 2030.
Insbesondere gilt es, nun ein „Carbon Leakage“, also die Abwanderung CO2-intensiver Branchen, zu vermeiden. Wenn unser Handeln dazu führt, dass genau die CO2-Emissionen, die in Europa eingespart werden außerhalb der EU mehr emittiert werden, ist dies ein Bärendienst für eine echte Klimapolitik.
Noch wichtiger als die Diskussionen um Zielzahlen ist der Weg, auf dem wir als erster Kontinent eine Klimaneutralität erreichen können.
Hierbei setzen wir Liberale auf Technologieoffenheit, da es nicht sinnvoll ist, einzelne Technologien bereits vorzeitig aus dem Rennen zu nehmen und den europäischen CO2-Zertifikatehandel ETS, der dringend auf weitere Sektoren ausgeweitet werden muss.
Auch internationale Kooperationen, wie etwa nach Artikel 6 des Pariser Klimaabkommens, sind hilfreich, da hierdurch CO2-Reduktionskosten geringer gehalten werden können.
All diese Punkte finden sich nicht annähernd in ausreichendem Maße im heutigen Gesetzentwurf wieder. Um einen gangbaren Weg zu echtem Klimaschutz weiter zu verfolgen, mussten wir den heutigen Gesetzentwurf ablehnen.

Objection formulée conformément à l’article 112, paragraphes 2 et 3, et à l’article 112, paragraphe 4, point c): teneurs maximales en acrylamide dans certaines denrées alimentaires pour nourrissons et enfants en bas âge (B9-0311/2020) DE

07-10-2020
Explications de vote écrites

Acrylamid wurde von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit als krebserregend eingestuft. Da Acrylamid in einer Vielzahl alltäglicher Lebensmittel beim Erhitzen oder Braten entsteht, betrifft das Problem alle Verbraucher, wobei Kinder aufgrund des geringen Körpergewichts die exponierteste Altersgruppe sind.
Die zur Abstimmung gebrachte Objection fordert die Europäische Kommission auf, einen neuen Vorschlag vorzulegen, der mehr Ehrgeiz bei der Senkung des Acrylamid-Gehalts zeigt, insbesondere bei solchen Lebensmitteln, die von Kindern konsumiert werden. Der Gesetzentwurf ist jedoch insofern ehrgeizig, da er global zum ersten Mal spezifische Rückstandshöchstgehalte für Acrylamid festlegt. Darüber hinaus diskutiert die Kommission derzeit die Festlegung der Rückstandshöchstgehalte für Acrylamid in weiteren Lebensmitteln.
In der Gesamtabwägung haben wir Freie Demokraten im Europäischen Parlament uns bei der Abstimmung enthalten. Durch die Enthaltung wollen wir eine schnelle Umsetzung von Maßnahmen bei Kinderkeksen und Zwiebäcken ermöglichen. Wir haben uns gegen eine Ablehnung entschieden, um klarzumachen, dass die Kommission weiter an der Festlegung von Grenzwerten über die ganze Breite der Nahrungsmittel arbeiten muss. Wir verstehen die Argumente der Verbraucherschützer, doch halten den Kommissionsvorschlag für einen richtigen und wichtigen Schritt in Richtung Senkung der Rückstandshöchstgehalte für Acrylamid in Lebensmitteln zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung.

SOTEU 2020 – European Bauhaus EN

23-09-2020 E-005195/2020 Commission
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