Andreas GLÜCK
Andreas GLÜCK

Groupe Renew Europe

Membre

Allemagne - Freie Demokratische Partei (Allemagne)

Date de naissance : ,

Accueil Andreas GLÜCK

Vice-président

COVI
Commission spéciale sur la pandémie de COVID-19: Leçons tirées et recommandations pour l’avenir

Membre

ENVI
Commission de l'environnement, de la santé publique et de la sécurité alimentaire
D-ZA
Délégation pour les relations avec l'Afrique du Sud

Membre suppléant

ITRE
Commission de l'industrie, de la recherche et de l'énergie
D-CA
Délégation pour les relations avec le Canada

Dernières activités

Recrudescence d'infections respiratoires et pénurie de médicaments en Europe (débat) DE

17-01-2023 P9_CRE-PROV(2023)01-17(2-173-0000)
Contributions aux débats en séance plénière

Efficacité énergétique (refonte) (A9-0221/2022 - Niels Fuglsang) DE

14-09-2022
Explications de vote écrites

Die FDP-Delegation im Europaparlament hat sich heute in der Schlussabstimmung zur Energieeffizienzrichtlinie (EED) enthalten. Die EED schreibt der EU einen verbindlichen Deckel an Energiekonsum vor (deutlich unter dem aktuellen Verbrauch) und verpflichtet die Mitgliedstaaten, ihren Energieverbrauch jährlich um 2 % zu reduzieren. Während Energieeffizienz generell natürlich wichtig ist – besonders in der aktuellen Energiekrise – sollte sie kein Selbstzweck sein. Nicht die Reduzierung des Energieverbrauchs muss im Zentrum unserer Klimapolitik stehen, sondern die Reduzierung des CO2-Ausstoßes.
Die Reduzierung des CO2-Ausstoßes wird durch das Marktinstrument ETS erwiesenermaßen erreicht. Die EED stellt somit eine teure Doppelregulierung dar. Während die EED auf starre Vorgaben setzt, erreicht der ETS CO2-Reduktion am kostengünstigsten. Darüber hinaus wird der Umstieg auf grünen Wasserstoff, z. B. in der Stahlindustrie, zunächst zu einem Anstieg des Energieverbrauchs führen. Mit der EED unterlaufen wir also den schnellen Hochlauf der europäischen Wasserstoffwirtschaft.

Directive sur les énergies renouvelables (A9-0208/2022 - Markus Pieper) DE

14-09-2022
Explications de vote écrites

Die FDP-Delegation im Europaparlament hat sich heute in der Schlussabstimmung zur Richtlinie für Erneuerbare Energien (RED) enthalten. In der RED gibt sich die EU ein verbindliches Ziel an erneuerbarem Anteil an der Energieproduktion allgemein und in einigen Sektoren. Auch Planungs- und Genehmigungsverfahren sollen vereinfacht und beschleunigt werden. Der heutige abgestimmte Text enthält viele wichtige und richtige Punkte.
Gleichzeitig findet sich aber auch ein Abschnitt, der uns Freien Demokraten tief missfällt. Dabei handelt es sich um übermäßig strikte Nachhaltigkeitskriterien für Holzbiomasse. Deren energetische Nutzung, z. B. in der Form von Pellets oder Hackschnitzeln, soll nur noch bedingt als nachhaltig eingestuft werden und soll zukünftig nicht mehr förderfähig sein. Gerade auch in der aktuellen Situation gefährdet dies unsere Versorgungssicherheit, führt zu mehr Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und steigenden Energiepreisen. Hier werden wir uns dafür einsetzen, dass der Text in den Verhandlungen mit den Mitgliedstaaten noch bedeutend geändert wird.
In einer engen Abstimmung hat das Parlament allerdings auch entschieden, die sog. Additionalitätskriterien für die Produktion von grünem Wasserstoff abzuschaffen. Diese Entbürokratisierung wird einen großen Beitrag zum schnellen Hochlauf der europäischen Wasserstoffwirtschaft leisten. Dafür haben wir uns seit langem eingesetzt. Somit steht am Schluss die Enthaltung.

Contact

Bruxelles

Parlement européen
Bât. WILLY BRANDT
03M121
60, rue Wiertz / Wiertzstraat 60
B-1047 Bruxelles/Brussel
Strasbourg

Parlement européen
Bât. WINSTON CHURCHILL
M03102
1, avenue du Président Robert Schuman
CS 91024
F-67070 Strasbourg Cedex