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Ralf SEEKATZ Ralf SEEKATZ
Ralf SEEKATZ

Fractie van de Europese Volkspartij (christendemocraten)

Lid

Duitsland - Christlich Demokratische Union Deutschlands (Duitsland)

Geboortedatum : , DERNBACH

Home Ralf SEEKATZ

Lid

ECON
Commissie economische en monetaire zaken
LIBE
Commissie burgerlijke vrijheden, justitie en binnenlandse zaken
D-IN
Delegatie voor de betrekkingen met India
DCAS
Delegatie in de parlementaire samenwerkingscommissies EU-Kazachstan, EU-Kirgizië, EU-Oezbekistan en EU-Tadzjikistan, en voor de betrekkingen met Turkmenistan en Mongolië

Plaatsvervanger

EMPL
Commissie werkgelegenheid en sociale zaken
D-RU
Delegatie in de parlementaire samenwerkingscommissie EU-Rusland

Laatste activiteiten

De stand van zaken met betrekking tot het Europees verkiezingsproces (A9-0211/2020 - Pascal Durand) DE

25-11-2020
Schriftelijke stemverklaringen

In einer repräsentativen Demokratie entsendet die Wählerschaft Abgeordnete zur Vertretung ihrer politischen Überzeugungen und ihres Wahlkreises, nicht zur Vertretung einer willkürlich definierbaren Identitätsgruppe. Wählerinnen und Wähler können selbst entscheiden, welchen Kandidaten und Parteien sie vertrauen. Die Argumentation von Quotenbefürwortern, Abgeordnete könnten nur, wenn sie einer Identitätsgruppe selbst zugehörig sind, deren Interessen auch vertreten, entmündigt Wählerinnen und Wähler bei ihrer freien Stimmabgabe und ist im Kern illiberal.
Die CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament spricht sich trotz der Annahme des Berichts zur Bestandaufnahme europäischer Wahlen entschieden gegen die Absätze 4 und 5 des beschlossenen Textes aus. Der Gesetzgeber sollte unter keinen Umständen durch die Einführung von identitätsbasierten Quoten, beispielsweise nach Geschlecht, ethnischer Herkunft oder sexueller Orientierung in das passive Wahlrecht eingreifen. Die Einführung zwangsweise geschlechterparitätischer Wahllisten wäre eine schwerwiegende Verletzung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung zugrundeliegenden Gleichheitsprinzips. Auf Länderebene wurde in Deutschland bereits die Verfassungswidrigkeit von Paritätsgesetzen durch die Landesverfassungsgerichte in Bayern, Brandenburg und Thüringen festgestellt. Eine entsprechende, absehbar verfassungswidrige, Einschränkung des passiven Wahlrechts auf europäischer Ebene, würde die Glaubwürdigkeit der EU als Verfechterin von Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Demokratie in Europa und der Welt beschädigen.

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